Stichwort
Atomares Zwischenlager
dpa/lsw, veröffentlicht am 20.10.2006
Stuttgart - Die Zwischenlager für Atommüll an den Standorten der Kernkraftwerke in Deutschland sind als Übergangslösung gedacht. Der radioaktive Abfall - abgebrannte Brennstäbe - soll dort in Castor-Behältern bis zur Errichtung eines bundesweiten Atommüllendlagers bleiben. Der Bau der Zwischenlager geht auf den Kompromiss zum Atomausstieg zwischen der Bundesregierung und den Kernkraftwerksbetreibern im Jahr 2000 zurück. Danach durften vom 1. Juli 2005 an keine abgebrannten Brennelemente mehr wieder aufgearbeitet werden.
Gleichzeitig wurden mit dieser Vereinbarung auch Atommüll- Transporte in die zuvor als zentralen Zwischenlager genutzten Standorte Gorleben (Niedersachsen) und Ahaus (Nordrhein-Westfalen) vermieden. Diese hatten immer wieder große Proteste von Atomkraftgegnern hervorgerufen. Doch auch der Bau der Zwischenlager war heftig umstritten. Im Fall Neckarwestheim leisteten Anwohner bis zum Verwaltungsgerichtshof des Landes juristischen Widerstand, letztlich jedoch ohne Erfolg.
Gleichzeitig wurden mit dieser Vereinbarung auch Atommüll- Transporte in die zuvor als zentralen Zwischenlager genutzten Standorte Gorleben (Niedersachsen) und Ahaus (Nordrhein-Westfalen) vermieden. Diese hatten immer wieder große Proteste von Atomkraftgegnern hervorgerufen. Doch auch der Bau der Zwischenlager war heftig umstritten. Im Fall Neckarwestheim leisteten Anwohner bis zum Verwaltungsgerichtshof des Landes juristischen Widerstand, letztlich jedoch ohne Erfolg.
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