StZ-Wettbewerb
Schrilles Outfit und religiöse Themen
Valérie Hasenmayer, veröffentlicht am 10.03.2009
Stuttgart - Die besten Schülerzeitungen der Region sind am Freitag ausgezeichnet worden. Im Rosensteinmuseum haben die Schüler die Preise von Jan-Philipp Schlüter von Das Ding entgegengenommen - und anschließend eine zünftige Party gefeiert.
Von Valérie Hasenmayer
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Gemeinsam mit dem Jugendsender Das Ding hat die Stuttgarter Zeitung die Preise für die besten Schülerzeitungen der Region vergeben, auf einem Schülerpresseball im Rosensteinmuseum. Bei Kaltgetränken und Häppchen, Livemusik und Theater konnten sich die jungen Zeitungsmacher über ihre Preise freuen und führten ausgiebige Fachgespräche über den Redaktionsalltag.
Bis zum 31. Juli durften die Redaktionen mit einer Ausgabe ihrer Schülerzeitung am Wettbewerb teilnehmen, 58 gingen ins Rennen. Neu war in diesem Jahr, dass es erstmals fünf Preise zu gewinnen gab, die nach sorgfältiger Prüfung durch die StZ-Jury an die Besten verliehen wurden. Berücksichtigt wurde nicht nur die viel zitierte "gute Schreibe", sondern auch Originalität, Ideenreichtum und ein gut umgesetztes Layout.
Der erste Preis ging an ein badisches Team
Der erste, mit 1000 Euro dotierte Preis ging an ein badisches Team: das Berthold-Gymnasium in Freiburg. Dort erscheint der "Background", eine Schülerzeitung, die vor allem mit einem schrillen Outfit im Popart-Stil und der überragenden Umsetzung von Themen wie Religion oder Generationenkonflikt überzeug hat. Das "Spongo"-Redaktionsteam vom Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen freute sich über den zweiten Preis und 500 Euro, während die Mitarbeiter von "Carpe Diem" an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim mit dem dritten Preis 250 Euro mit nach Hause nehmen durften.
Während die Freiburger Gewinner das erste Mal dabei waren, stand die zweitplatzierte Redaktion aus Nürtingen schon ein wenig unter Leistungsdruck. "Unsere Zeitung hat schon mehrere Preise eingeheimst, da will man natürlich wieder mit Klasse statt Masse punkten, " so Spongo-Redakteurin Ildiko Mannsperger. "Das Preisgeld hilft uns finanziell ein bisschen, was das Arbeiten leichter macht. Ansonsten haben wir auf eine gute Mischung aus Schwachsinn und wichtigen Themen wie Politisches und Sozialkritisches gesetzt."
Einen Sonderpreis gab es für die beste Grundschulzeitung: "Ratzge Nr. 28" von der Bergschule in Heidenheim. Die jüngsten Gewinner haben sich mit Kunst und Bildung befasst und verschiedene Schulsysteme und Kunstrichtungen mit guten Ideen vorgestellt.
Ein weiterer Sonderpreis ging an die Zeitung mit den besten CD-Rezensionen. Mit ihrer Kritik der Alben von Camille und Kettcar hat sich die "Zündstoff"-Gruppe des Heinrich-Heine-Gymnasiums einen Besuch im Das-Ding-Sendestudio erschrieben. Einen Tag lang werden die Schüler die Profis begleiten und dabei sein, wenn ihre CD-Kritiken als Trailer produziert werden.
Die Musikbegleitung passend zur Verleihung lieferten am Freitag der Das-Ding-DJ Seb Rock und die Band Benzin. Während Sebastian Frohmaier House- und Hip-Hop-Lastiges auf die Plattenteller legte, präsentierten die Ulmer Musiker feinsten Deutschrock. Beim Improtheater Wildwechsel durften die Schülerinnen und Schüler einmal mehr ihrer Kreativität freien Lauf lassen: auf Zuruf aus dem Publikum entstanden wilde Wortwechsel und pantomimenartiges Schauspiel über Gartenzwerge, die in keiner Schülerzeitungsredaktion fehlen dürfen, Fußpilz, schlimmen Geruch und einem, dem dabei schlecht wird.
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Gemeinsam mit dem Jugendsender Das Ding hat die Stuttgarter Zeitung die Preise für die besten Schülerzeitungen der Region vergeben, auf einem Schülerpresseball im Rosensteinmuseum. Bei Kaltgetränken und Häppchen, Livemusik und Theater konnten sich die jungen Zeitungsmacher über ihre Preise freuen und führten ausgiebige Fachgespräche über den Redaktionsalltag.
Bis zum 31. Juli durften die Redaktionen mit einer Ausgabe ihrer Schülerzeitung am Wettbewerb teilnehmen, 58 gingen ins Rennen. Neu war in diesem Jahr, dass es erstmals fünf Preise zu gewinnen gab, die nach sorgfältiger Prüfung durch die StZ-Jury an die Besten verliehen wurden. Berücksichtigt wurde nicht nur die viel zitierte "gute Schreibe", sondern auch Originalität, Ideenreichtum und ein gut umgesetztes Layout.
Der erste Preis ging an ein badisches Team
Der erste, mit 1000 Euro dotierte Preis ging an ein badisches Team: das Berthold-Gymnasium in Freiburg. Dort erscheint der "Background", eine Schülerzeitung, die vor allem mit einem schrillen Outfit im Popart-Stil und der überragenden Umsetzung von Themen wie Religion oder Generationenkonflikt überzeug hat. Das "Spongo"-Redaktionsteam vom Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen freute sich über den zweiten Preis und 500 Euro, während die Mitarbeiter von "Carpe Diem" an der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule in Kirchheim mit dem dritten Preis 250 Euro mit nach Hause nehmen durften.
Während die Freiburger Gewinner das erste Mal dabei waren, stand die zweitplatzierte Redaktion aus Nürtingen schon ein wenig unter Leistungsdruck. "Unsere Zeitung hat schon mehrere Preise eingeheimst, da will man natürlich wieder mit Klasse statt Masse punkten, " so Spongo-Redakteurin Ildiko Mannsperger. "Das Preisgeld hilft uns finanziell ein bisschen, was das Arbeiten leichter macht. Ansonsten haben wir auf eine gute Mischung aus Schwachsinn und wichtigen Themen wie Politisches und Sozialkritisches gesetzt."
Einen Sonderpreis gab es für die beste Grundschulzeitung: "Ratzge Nr. 28" von der Bergschule in Heidenheim. Die jüngsten Gewinner haben sich mit Kunst und Bildung befasst und verschiedene Schulsysteme und Kunstrichtungen mit guten Ideen vorgestellt.
Ein weiterer Sonderpreis ging an die Zeitung mit den besten CD-Rezensionen. Mit ihrer Kritik der Alben von Camille und Kettcar hat sich die "Zündstoff"-Gruppe des Heinrich-Heine-Gymnasiums einen Besuch im Das-Ding-Sendestudio erschrieben. Einen Tag lang werden die Schüler die Profis begleiten und dabei sein, wenn ihre CD-Kritiken als Trailer produziert werden.
Die Musikbegleitung passend zur Verleihung lieferten am Freitag der Das-Ding-DJ Seb Rock und die Band Benzin. Während Sebastian Frohmaier House- und Hip-Hop-Lastiges auf die Plattenteller legte, präsentierten die Ulmer Musiker feinsten Deutschrock. Beim Improtheater Wildwechsel durften die Schülerinnen und Schüler einmal mehr ihrer Kreativität freien Lauf lassen: auf Zuruf aus dem Publikum entstanden wilde Wortwechsel und pantomimenartiges Schauspiel über Gartenzwerge, die in keiner Schülerzeitungsredaktion fehlen dürfen, Fußpilz, schlimmen Geruch und einem, dem dabei schlecht wird.
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