Die Siedler - Aufstieg eines Königreiches
Karotten für hungrige Arbeiter
Thomas Schneider, veröffentlicht am 08.10.2007
Wann hat es das schon einmal gegeben: ein Computerspiel, bei dem es möglich ist, das Mittelalter als strikter Vegetarier zu erobern. Und das ist noch lange nicht die einzige Überraschung, die das neue Spiel der Siedler-Serie bereithält.
Mit mehr als sechs Millionen verkaufter Spiele ist die 1993 gestartete Siedler-Serie ein Solitär in Deutschland. Der nun erschienene achte Teil mit dem Titel "Die Siedler - Aufstieg eines Königreiches" erfindet die Uridee aufs Neue und fügt viele innovative Aspekte der Mixtur hinzu. Noch immer muss man in diesem Mix aus Aufbaustrategie und Simulation vornehmlich eine florierende mittelalterliche Stadt errichten. Die Siedler, die digitalen Lebewesen dieser bunten Welt, streben auch diesmal ein höchst selbstständiges und putziges Eigenleben an. Und genau das ist es ja, was die vorherigen Spiele auszeichnete.
Der innig geliebte Wuselfaktor, der schon alle anderen Spiele auszeichnete, ist im aktuellen Teil grafisch auf die Spitze getrieben. Man kann Stunden damit verbringen, den kleinen Wesen, die so detailreich wie nie gestaltet wurden, bei ihrem Tag- und Nachtwerk zuzusehen. Eine von vielen Neuerungen: die Siedler können auf Dorffesten eine Frau kennenlernen und mit ihr zusammen die Bevölkerung und das Bruttosozialprodukt erhöhen.
Denn darum geht es bei aller Detailverliebtheit noch immer: einen florierenden Wirtschaftskreislauf zu erstellen, den Siedlern eine sichere und krisenfeste Heimat zu erschaffen. Dazu bietet das Spiel übrigens genügend Raum: fast 22.000 Quadratkilometer Spielfläche können besiedelt werden - unterteilt in vier Klimazonen, die vom rauen Norden bis in den heißen Süden reichen und jeweils ganz besondere Herausforderungen stellen. Dass man überall auch alle Jahreszeiten erleben kann, ist nur logisch. Wenn schon im Detail, dann bitte bis ins Kleinste.
Eine ganze besonders nette Idee: wer will, kann auch eine extra Schwierigkeitsstufe nachladen und muss dann auf alle tierischen Nahrungsprodukte und Leder verzichten. Lange Rede, kurze Garzeit: das achte Siedler-Spiel bietet Feinkost bei jedem Biss.
Mit mehr als sechs Millionen verkaufter Spiele ist die 1993 gestartete Siedler-Serie ein Solitär in Deutschland. Der nun erschienene achte Teil mit dem Titel "Die Siedler - Aufstieg eines Königreiches" erfindet die Uridee aufs Neue und fügt viele innovative Aspekte der Mixtur hinzu. Noch immer muss man in diesem Mix aus Aufbaustrategie und Simulation vornehmlich eine florierende mittelalterliche Stadt errichten. Die Siedler, die digitalen Lebewesen dieser bunten Welt, streben auch diesmal ein höchst selbstständiges und putziges Eigenleben an. Und genau das ist es ja, was die vorherigen Spiele auszeichnete.
Der innig geliebte Wuselfaktor, der schon alle anderen Spiele auszeichnete, ist im aktuellen Teil grafisch auf die Spitze getrieben. Man kann Stunden damit verbringen, den kleinen Wesen, die so detailreich wie nie gestaltet wurden, bei ihrem Tag- und Nachtwerk zuzusehen. Eine von vielen Neuerungen: die Siedler können auf Dorffesten eine Frau kennenlernen und mit ihr zusammen die Bevölkerung und das Bruttosozialprodukt erhöhen.
Denn darum geht es bei aller Detailverliebtheit noch immer: einen florierenden Wirtschaftskreislauf zu erstellen, den Siedlern eine sichere und krisenfeste Heimat zu erschaffen. Dazu bietet das Spiel übrigens genügend Raum: fast 22.000 Quadratkilometer Spielfläche können besiedelt werden - unterteilt in vier Klimazonen, die vom rauen Norden bis in den heißen Süden reichen und jeweils ganz besondere Herausforderungen stellen. Dass man überall auch alle Jahreszeiten erleben kann, ist nur logisch. Wenn schon im Detail, dann bitte bis ins Kleinste.
Eine ganze besonders nette Idee: wer will, kann auch eine extra Schwierigkeitsstufe nachladen und muss dann auf alle tierischen Nahrungsprodukte und Leder verzichten. Lange Rede, kurze Garzeit: das achte Siedler-Spiel bietet Feinkost bei jedem Biss.
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