Heute im Café Rita
Die Zeitumstellung
sgg, veröffentlicht am 24.10.2009
Die nahende Zeitumstellung wirft wieder ihre Schatten voraus. Und wie jedes Jahr herrscht Verwirrung.
Wann wird die Uhr vor-, wann zurückgestellt? Und welche Auswirkungen hat das?
"Spring forward - fall back": Die englische Eselsbrücke ("spring" = Frühling, "fall" = Herbst) ist an Einfachheit nicht zu überbieten, wenn man sie sich merken kann. Auf Deutsch ist es etwas komplizierter: Im Frühling werden die Gartenmöbel vor das Haus gestellt, im Winter wandern sie nach hinten in den Schuppen.
Im Sommer verlieren wir also eine Stunde Schlaf: Statt 2 Uhr nachts ist es plötzlich schon 3 Uhr. Das hat Auswirkungen: In den ersten Tagen nach der Umstellung auf Sommerzeit beklagen manche Menschen Zustände wie bei einem Jetlag.
Wenn im Herbst die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird, ist es abends früher dunkel, morgens aber auch früher hell: 18 Uhr Sommerzeit wird zu 17 Uhr Winterzeit, 8 Uhr MESZ zu 7 Uhr MEZ.
Länger schlafen können aber nur Menschen ohne Kinder. Der Nachwuchs schert sich nämlich nicht um die Zeitumstellung, wenn er hungrig ist oder die Windel voll hat, wie uns augenberingte Eltern aus der Redaktion glaubhaft versichert haben.
Der englische Volksmund und persönliche Erfahrung
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