SPD-Vorsitz im Land
Der Kampf ist eröffnet
dpa/lsw, veröffentlicht am 20.11.2007
Stuttgart - Im Rennen um den SPD-Fraktionsvorsitz läuft nun alles auf eine Kampfkandidatur heraus. Nach einem heftigen Konflikt mit ihrem Vorgänger Wolfgang Drexler erklärte die scheidende Fraktionsvorsitzende Ute Vogt am Dienstag in Stuttgart, ihre gemeinsame Arbeit in der Findungskommission sei beendet, "weil die drei Kandidaten bereits gefunden sind". Auch der Bewerber Frank Mentrup erklärte nach einer Fraktionssitzung zu der Personalfrage: "Es war ursprünglich eine Teamlösung vorgesehen. Das ist jetzt nicht mehr so." Eine Kampfkandidatur Anfang Januar sei wahrscheinlich. Neben dem Bildungspolitiker Mentrup werden noch Fraktionsvize Nils Schmid und der Wirtschaftsexperte Claus Schmiedel für Vogts Nachfolge gehandelt.
Vogt erklärte den Streit mit Drexler für beendet. Die Parteichefin hatte ihm vor der Sitzung einen Alleingang bei der Suche nach einem neuen Vormann für die Fraktion vorgeworfen. "Es hat wenig Sinn, weiter zu streiten. Das haben wir ausführlich getan. Damit ist es gut." Vogt hatte Drexler kritisiert, weil er sich allein mit mehreren Kandidaten getroffen habe, obwohl ein gemeinsames Vorgehen vereinbart gewesen sei.
Drexler räumte ein, dass er Vogt nicht selbst über das Treffen mit den Bewerbern informiert hatte. "Ich bin nicht darauf gekommen." Der Parlamentarische Geschäftsführer Reinhold Gall und der Finanzexperte Ingo Rust hatten nach dem Treffen mit Drexler ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt und sich für Schmiedel ausgesprochen.
Vogt erklärte den Streit mit Drexler für beendet. Die Parteichefin hatte ihm vor der Sitzung einen Alleingang bei der Suche nach einem neuen Vormann für die Fraktion vorgeworfen. "Es hat wenig Sinn, weiter zu streiten. Das haben wir ausführlich getan. Damit ist es gut." Vogt hatte Drexler kritisiert, weil er sich allein mit mehreren Kandidaten getroffen habe, obwohl ein gemeinsames Vorgehen vereinbart gewesen sei.
Drexler räumte ein, dass er Vogt nicht selbst über das Treffen mit den Bewerbern informiert hatte. "Ich bin nicht darauf gekommen." Der Parlamentarische Geschäftsführer Reinhold Gall und der Finanzexperte Ingo Rust hatten nach dem Treffen mit Drexler ihren Verzicht auf eine Kandidatur erklärt und sich für Schmiedel ausgesprochen.
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