Videoportale im Netz
Liveleak zeigt alles
Cinthia Briseño, aus der StZ vom 29. März 2008, veröffentlicht am 28.03.2008
London - Für die Mehrheit der Nutzer ist das Internet eine unerschöpfliche Informationsquelle. Viele Nachrichtenseiten unterfüttern das Weltgeschehen inzwischen mit Videomaterial, und auch Politiker haben längst die Verbreitungsmacht der Internetvideos entdeckt. Erst kürzlich erreichte eine Videobotschaft des US-Präsidentschaftsanwärters Barack Obama über das Videoportal Youtube Millionen von Menschen.
Auf Liveleak.com erreicht uns nun das islamkritische Video „Fitna“ des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders. Binnen einer Stunde nach Veröffentlichung wurde es weit mehr als eine Million Mal abgerufen. Im Gegensatz zu Youtube setzt die britische Seite Liveleak bewusst auf die freie politische Meinungsäußerung und ist weniger restriktiv, was die Inhalte der hochgeladenen Videos betrifft. Liveleak fokussiert auf das Zeitgeschehen, die politischen Ereignisse und präsentiert realitätsnahes Bildmaterial: Kriegsszenen aus der ganzen Welt finden sich dort. „Redefining the media“ (Medien neu definieren) heißt der Slogan von Liveleak.
Erstmals machte die Website von sich reden, als dort das Video der Exekution Saddam Husseins zu sehen war. In Deutschland kam Liveleak kürzlich ins Gespräch, weil man sich dort die Szenen des fast missglückten Landeanflugs der Lufthansa-Maschine während des Orkans Emma ansehen konnte. Das Videoportal ist angesichts der brutalen und schockierenden Filmszenen umstritten. Doch Mitbegründer Hayden Hewitt sagt, er werde die extrem gewalttätigen Videos nicht von der Website nehmen. „All diese Dinge geschehen,das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“
Auf Liveleak.com erreicht uns nun das islamkritische Video „Fitna“ des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders. Binnen einer Stunde nach Veröffentlichung wurde es weit mehr als eine Million Mal abgerufen. Im Gegensatz zu Youtube setzt die britische Seite Liveleak bewusst auf die freie politische Meinungsäußerung und ist weniger restriktiv, was die Inhalte der hochgeladenen Videos betrifft. Liveleak fokussiert auf das Zeitgeschehen, die politischen Ereignisse und präsentiert realitätsnahes Bildmaterial: Kriegsszenen aus der ganzen Welt finden sich dort. „Redefining the media“ (Medien neu definieren) heißt der Slogan von Liveleak.
Erstmals machte die Website von sich reden, als dort das Video der Exekution Saddam Husseins zu sehen war. In Deutschland kam Liveleak kürzlich ins Gespräch, weil man sich dort die Szenen des fast missglückten Landeanflugs der Lufthansa-Maschine während des Orkans Emma ansehen konnte. Das Videoportal ist angesichts der brutalen und schockierenden Filmszenen umstritten. Doch Mitbegründer Hayden Hewitt sagt, er werde die extrem gewalttätigen Videos nicht von der Website nehmen. „All diese Dinge geschehen,das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“
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