Polizei im Land
Rech verteidigt Stellenabbau
dpa/lsw, veröffentlicht am 03.04.2008
Siehe auch
Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hat die Forderung der SPD-Fraktion nach einem Ende des Stellenabbaus bei der Polizei abgelehnt. „Jede Woche nach mehr Personal und mehr Geld zu rufen, ist einfallslos und unverantwortlich“, sagte Rech am Donnerstag im Landtag. Trotz der bereits dünnen Personaldecke müsse die Polizei „den notwendigen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten“. SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel sagte, es sei unverantwortlich, „dass man noch einmal tausend Stellen abbaut“. Für die Grünen erklärte Hans-Ulrich Sckerl: „In der Polizeidichte, also ein Polizist pro Einwohner, liegt Baden-Württemberg mittlerweile im Bundesvergleich auf dem drittletzten Platz.“
Der CDU-Innenpolitiker Thomas Blenke wies darauf hin, dass junge Polizisten zum Ausgleich für die in Pension gehenden Beamten eingestellt würden. „Wir werden in den kommenden Jahren in einem finanziellen Kraftakt sondergleichen knapp 1300 zusätzliche Stellen vorzeitig ausbringen, die eigentlich erst in den Jahren ab 2015 hätten kommen sollen.“ Blenke sagte aber mit Blick auf den generellen Personalabbau: „Wir bestreiten ja gar nicht, dass es sich um eine Talsohle handelt.“
Laut Innenministerium müssen landesweit in den kommenden Jahren insgesamt 912 Planstellen des Polizeivollzugsdienstes abgebaut werden. 610 Stellen entfallen wegen der Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden. 236 Stellen stehen im Zusammenhang mit der Verlagerung der Lebensmittelüberwachung auf die Stadt- und Landkreise. Weitere 66 Stellen ergeben sich aus der Übertragung von Aufgaben aus der polizeilichen Datenverarbeitung auf das Informatikzentrum des Landes.
Der CDU-Innenpolitiker Thomas Blenke wies darauf hin, dass junge Polizisten zum Ausgleich für die in Pension gehenden Beamten eingestellt würden. „Wir werden in den kommenden Jahren in einem finanziellen Kraftakt sondergleichen knapp 1300 zusätzliche Stellen vorzeitig ausbringen, die eigentlich erst in den Jahren ab 2015 hätten kommen sollen.“ Blenke sagte aber mit Blick auf den generellen Personalabbau: „Wir bestreiten ja gar nicht, dass es sich um eine Talsohle handelt.“
Laut Innenministerium müssen landesweit in den kommenden Jahren insgesamt 912 Planstellen des Polizeivollzugsdienstes abgebaut werden. 610 Stellen entfallen wegen der Verlängerung der Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden. 236 Stellen stehen im Zusammenhang mit der Verlagerung der Lebensmittelüberwachung auf die Stadt- und Landkreise. Weitere 66 Stellen ergeben sich aus der Übertragung von Aufgaben aus der polizeilichen Datenverarbeitung auf das Informatikzentrum des Landes.
Anzeigen
Anzeige
Anzeige
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 359 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ ePaper
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.
Abonnement-Prämien
Werben Sie einen Freund als Abonnent der Stuttgarter Zeitung.
Für jede Empfehlung erhalten Sie eine Prämie aus unserem Shop.








