Karlsruhe - Die Masern sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Das Virus verbreitet sich durch die Luft. Krankheitszeichen sind Fieber, Schnupfen, Husten und nach etwa drei bis sieben Tagen ein charakteristischer Hautausschlag mit bräunlich- rosafarbenen Flecken. Die überstandene Infektion hinterlässt eine lebenslange Immunität. Eine effektive Impfung gibt es seit 40 Jahren.
Wegen der hohen Ansteckungsfähigkeit erkranken Ungeimpfte meist bereits als Kind. Die Masern besitzen aber zu Unrecht den Ruf einer harmlosen Kinderkrankheit. Zwar verläuft die Infektion in den Industrieländern dank der guten medizinischen Versorgung meist ohne große Komplikationen. In Entwicklungsländern kann die Todesrate durch Mangelernährung und schlechte Gesundheitsversorgung nach WHO-Angaben jedoch 10 bis 30 Prozent erreichen, vor allem Kinder sind gefährdet.
Das Masernvirus schwächt vorübergehend die körpereigene Abwehr. Daher kann es zu Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentzündung und Durchfall kommen. Der schlimmste Fall: eine Gehirnentzündung, die laut Robert Koch-Institut (RKI) in 10 bis 20 Prozent der Fälle tödlich verläuft und in weiteren 20 bis 30 Prozent dauerhafte Schäden im Nervensystem hinterlässt. Die Ständige Impfkommission am RKI empfiehlt zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln für alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.
Wegen der hohen Ansteckungsfähigkeit erkranken Ungeimpfte meist bereits als Kind. Die Masern besitzen aber zu Unrecht den Ruf einer harmlosen Kinderkrankheit. Zwar verläuft die Infektion in den Industrieländern dank der guten medizinischen Versorgung meist ohne große Komplikationen. In Entwicklungsländern kann die Todesrate durch Mangelernährung und schlechte Gesundheitsversorgung nach WHO-Angaben jedoch 10 bis 30 Prozent erreichen, vor allem Kinder sind gefährdet.
Das Masernvirus schwächt vorübergehend die körpereigene Abwehr. Daher kann es zu Komplikationen wie Bronchitis, Lungenentzündung und Durchfall kommen. Der schlimmste Fall: eine Gehirnentzündung, die laut Robert Koch-Institut (RKI) in 10 bis 20 Prozent der Fälle tödlich verläuft und in weiteren 20 bis 30 Prozent dauerhafte Schäden im Nervensystem hinterlässt. Die Ständige Impfkommission am RKI empfiehlt zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln für alle Kinder bis zum zweiten Lebensjahr. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.
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