Neuer Bildband
Papas Liebling
Hilke Lorenz, veröffentlicht am 19.05.2008
Stuttgart - Die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk hat 22 Väter von Kindern mit Down-Syndrom fotografiert. Ihre Bilder zeigen: Elternglück schert sich nicht um die Zahl der Chromosomen.
Ins Innere von Mamas Bauch sieht nur der Ultraschall. Nicht immer erscheint dann das erhoffte Bild auf dem Monitor, die Eltern bemerken es vielleicht an den nachdenklichen Blicken des Arztes. Und meistens ist dann die Sorge erst einmal größer als die Vorfreude. Man kann aber einen ganz anderen Blick auf ein ungeborenes Kind werfen. Von dem kleinen Eddy gibt es ein solches Bild – auch wenn man auf der Fotografie nur seine schwangere Mutter und den Vater sieht, der ihr zärtlich über den Bauch streicht.
Eddy ist ein echter Glückspilz. Das verrät dieses Bild. Er hat das Nadelöhr der Pränataldiagnostik passiert, die besagte, dass er ein Chromosom mehr hat als die meisten anderen Kinder. Mehr als 90 Prozent aller Kinder in Eddys Situation nehmen diese Hürde nicht. Eddy ist ein Kind mit Downsyndrom. Das 21. Chromosom hat er dreimal.
Frech und ungekünstelt
Eddy lebt in Leipzig. Im August wird er zwei Jahre alt. Er war das erste Kind, das die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk zusammen mit seinem Vater für ihren neuen Bildband fotografiert hat. In ihrem ersten Buch zeigte die 41-Jährige Fotografien munterer Kinder und ihrer lebenslustiger Mütter. Manchmal musste man zweimal hinschauen, um zu bemerken, dass auf den Bildern Kinder mit Down-Syndrom zu sehen waren. So frech und ungekünstelt ist der Blick auf die Kinder. In den Texten zu den Bildern haben die Mütter vom Leben mit einem Downkind berichtet.
Vielen Paaren, die in den letzten Jahren mit der Diagnose Trisomie 21 konfrontiert waren, hat dieses Buch Mut gemacht. Das sagen die vielen Emails, die immer noch täglich bei Conny Wenk eintrudeln. Ihr Buch wird inzwischen von vielen Beratungsstellen und Krankenhäusern an Eltern weiter gegeben. Als sie selbst vor sechs Jahren Mutter wurde, hätte Conny Wenk ein solches Buch gebraucht. Einen Mutmacher, in dem nicht von mongoloider Idiotie, möglichen Herzfehlern oder der Notwendigkeit von Krankengymnastik die Rede ist. Ihr Töchterchen Juliana gab den Anstoß, die Heiterkeit und Neugierde, die von den meisten Downkindern ausgeht, zu zeigen. Die Fotografin will einen Perspektivenwechsel – und liefert eifrig Bildmaterial dafür.
Viel Spaß mit den Kindern
Auch Eddys Eltern fiel das Buch mit den fröhlichen Bildern in die Hände. So kam das Paar aus Sachsen auf die Idee, sich in Stuttgart zu melden. Conny Wenk spukte schon lange der Gedanke im Kopf herum, auch Väter zu zeigen. Sie hatte viele Zuschriften von Männern bekommen – "wir leisten doch auch einiges", so der Tenor. "Ich wollte mein Versprechen einlösen", sagt die Fotografin. Eddys Vater, Peter Mörbitz, war sofort bereit mitzumachen. Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin organisierte eine völlig euphorische Fotografin in aller Eile die Betreuung für ihre zwei Kinder und fuhr nach Leipzig. Conny Wenk fotografierte, und Peter Mörbitz schrieb dazu auf, was ihn bewegt: "Ich lasse jetzt die Dinge einfach auf mich zukommen und freue mich auf den neuen Nachwuchs. Ich glaube, wir werden mit unserem zweiten Kind eine größere Gelassenheit und Toleranz für unser weiteres Leben erlangen und eine Menge Spaß haben."
Die 22 Väter, die in dem Buch zu Wort kommen, scheinen tatsächlich eine Menge Spaß mit ihren Kindern zu haben. Das bestätigt auch Rainer Kollberg. Er ist einer von den vielen Vätern, die nie vor sieben Uhr abends heimkommen. Da ist nicht mehr viel Zeit für die konsequente Erziehung. Die Kollbergs haben deshalb die Aufgaben verteilt: "Ich bin für den Spaß zuständig", sagt der 39-Jährige. Und so albert der Abend-und-Wochenendpapa mit seinem vierjährigen Sohn Tim für das Buch auch vor dem Kameraobjektiv herum. Bei den Kollbergs geht's immer recht umtriebig zu. Tim ist ein Sandwichkind. Er buhlt mit der sechsjährigen Lena und der einjährigen Lilly um die Aufmerksamkeit seiner Eltern.
Charme und Schmuseattacken
Bei der Fotosession ist der Spaßpapa sichtlich einmal mehr dem Charme und den Schmuseattacken seines Sohnes erlegen. "Am Anfang haben wir uns oft gefragt, warum haben ausgerechnet wir ein behindertes Kind bekommen? Heute wissen wir es: Weil wir die Richtigen dafür waren. Für uns ist Tim nicht sonderbar, sondern wunderbar", heißt es in dem Bildband. Dieser Zauber mache für ihn die Momente wieder wett, in denen es Tim nicht so gut geht, sagt Rainer Kollberg.
"Daddy’s Favorite" – Papas Liebling – steht auf Tims rotem T-Shirt, das er für den Fototermin angezogen hat. Der Humangenetiker Wolfgang Henn, der das Nachwort zu "Väterglück" geschrieben hat, attestiert Tim denn auch die "siegessicherste ,Euch-zeig-ich's-Unterlippe' seit Peer Steinbrück zum ersten Mal die CD mit dem Steuerdaten aus Liechtenstein in den Händen gehalten hat". Für ihn erzählen die Fotos von Conny Wenk von "der sturmerprobten Gelassenheit des Wissens, zueinander zu gehören". Die Ausgelassenheit und der Schalk wirken wohl ansteckend auf die Betrachter.
Eine Wesensveränderung hat Rainer Kollberg an sich bemerkt. Eigentlich macht er ja ungern viel Aufhebens um sich. Aber wenn man hartnäckig nachfragt, dann gibt er zu, dass er früher schon eher ein Vertreter der Marke "kaltschnäuzig" gewesen sei. "Heute sehe ich die Welt mit anderen Augen, schaue über den Tellerrand und bin sozialer."
Eine Zuversicht, die Berge versetzt
Bei manchen Vätern hat die Idee zu dem Buch ungeahnte Energien freigesetzt. "Es gab Männer, die haben sich spontan mit ihrer Familie in den Zug gesetzt, sind acht Stunden nach Stuttgart gefahren, um sich hier fotografieren zu lassen", sagt Conny Wenk. Burkhard Bretter war einer dieser Väter. Er kam aus Graz angereist und tollte mit Söhnchen Vince, damals elf Monate alt, durch den Stuttgarter Schlosspark. "Dieser kleine Bengel übertrifft einfach immer wieder all unsere Erwartungen und trotzt den stereotypen Beschreibungen, denen man als Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom zuhauf begegnet", schreibt er. "Wir werden uns gemeinsam anseilen und nach oben kommen, auch wenn es vorerst nur die Übungswände in der Klettertherapie sind. Wer weiß, was wir noch alles zuwege bringen. Nichts ist unmöglich." So viel Zuversicht versetzt Berge. Kein Wunder, dass Vincent Zuhause nur noch Prince Vince heißt.
Dennis aus Bielefeld ist mittlerweile kein kleiner Prinz mehr, sondern ein selbstbewusster junger Mann und ein Filmfreak. "Wir leben seit 22 Jahren mit ihm und somit ist das Thema Down-Syndrom mittlerweile längts nicht mehr der Gesprächsstoff Nummer eins", schreibt sein Vater Kurt Lawrenz. Dennis sagt: "Down-Syndrom? Damit habe ich nichts zu tun. Das habe ich abgelegt."
Ein Vorreiter in Sachen Gleichbehandlung ist, allerdings eher unfreiwillig, das für Dennis zuständige Kreiswehrersatzamt gewesen. Eines Tages bekam der junge Mann nämlich die Aufforderung zur Musterung für die Bundeswehr. Ein Telefonat reichte nicht aus, um die Beamten davon zu überzeugen, dass die Idee vom Gefreiten Dennis ein bisschen zu verwegen war. Erst als er medizinische Gutachten und den Schwerbehindertenausweis seines Sohnes vorlegte, konnte Kurt Lawrenz die Behörde überzeugen. "Zugegeben, die Vorstellung, dass mein Sohn seinen Wehrdienst hätte leisten können, hat mir schon gefallen", sagt sein Vater. Zum Glück gehört eben immer auch ein Quäntchen Stolz.
Bei der Buchpräsentation wird Dennis, der Älteste in dem Buch, Eddy, Tim, Vince und die anderen kennenlernen. Auch die Mütter, die Väter und die Geschwister werden da sein. Für den nächsten Bildband wären dann eigentlich die Brüder und Schwestern an der Reihe.
Das Buch "Außergewöhnlich: Väterglück" von Conny Wenk, erschienen im Paranusverlag, 160 Seiten, 19,80 Euro, wird am Donnerstag, 29. Mai, 18 Uhr, in der Volkshochschule Stuttgart am Rotebühlplatz vorgestellt.
Ins Innere von Mamas Bauch sieht nur der Ultraschall. Nicht immer erscheint dann das erhoffte Bild auf dem Monitor, die Eltern bemerken es vielleicht an den nachdenklichen Blicken des Arztes. Und meistens ist dann die Sorge erst einmal größer als die Vorfreude. Man kann aber einen ganz anderen Blick auf ein ungeborenes Kind werfen. Von dem kleinen Eddy gibt es ein solches Bild – auch wenn man auf der Fotografie nur seine schwangere Mutter und den Vater sieht, der ihr zärtlich über den Bauch streicht.
Eddy ist ein echter Glückspilz. Das verrät dieses Bild. Er hat das Nadelöhr der Pränataldiagnostik passiert, die besagte, dass er ein Chromosom mehr hat als die meisten anderen Kinder. Mehr als 90 Prozent aller Kinder in Eddys Situation nehmen diese Hürde nicht. Eddy ist ein Kind mit Downsyndrom. Das 21. Chromosom hat er dreimal.
Frech und ungekünstelt
Eddy lebt in Leipzig. Im August wird er zwei Jahre alt. Er war das erste Kind, das die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk zusammen mit seinem Vater für ihren neuen Bildband fotografiert hat. In ihrem ersten Buch zeigte die 41-Jährige Fotografien munterer Kinder und ihrer lebenslustiger Mütter. Manchmal musste man zweimal hinschauen, um zu bemerken, dass auf den Bildern Kinder mit Down-Syndrom zu sehen waren. So frech und ungekünstelt ist der Blick auf die Kinder. In den Texten zu den Bildern haben die Mütter vom Leben mit einem Downkind berichtet.
Vielen Paaren, die in den letzten Jahren mit der Diagnose Trisomie 21 konfrontiert waren, hat dieses Buch Mut gemacht. Das sagen die vielen Emails, die immer noch täglich bei Conny Wenk eintrudeln. Ihr Buch wird inzwischen von vielen Beratungsstellen und Krankenhäusern an Eltern weiter gegeben. Als sie selbst vor sechs Jahren Mutter wurde, hätte Conny Wenk ein solches Buch gebraucht. Einen Mutmacher, in dem nicht von mongoloider Idiotie, möglichen Herzfehlern oder der Notwendigkeit von Krankengymnastik die Rede ist. Ihr Töchterchen Juliana gab den Anstoß, die Heiterkeit und Neugierde, die von den meisten Downkindern ausgeht, zu zeigen. Die Fotografin will einen Perspektivenwechsel – und liefert eifrig Bildmaterial dafür.
Viel Spaß mit den Kindern
Auch Eddys Eltern fiel das Buch mit den fröhlichen Bildern in die Hände. So kam das Paar aus Sachsen auf die Idee, sich in Stuttgart zu melden. Conny Wenk spukte schon lange der Gedanke im Kopf herum, auch Väter zu zeigen. Sie hatte viele Zuschriften von Männern bekommen – "wir leisten doch auch einiges", so der Tenor. "Ich wollte mein Versprechen einlösen", sagt die Fotografin. Eddys Vater, Peter Mörbitz, war sofort bereit mitzumachen. Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin organisierte eine völlig euphorische Fotografin in aller Eile die Betreuung für ihre zwei Kinder und fuhr nach Leipzig. Conny Wenk fotografierte, und Peter Mörbitz schrieb dazu auf, was ihn bewegt: "Ich lasse jetzt die Dinge einfach auf mich zukommen und freue mich auf den neuen Nachwuchs. Ich glaube, wir werden mit unserem zweiten Kind eine größere Gelassenheit und Toleranz für unser weiteres Leben erlangen und eine Menge Spaß haben."
Die 22 Väter, die in dem Buch zu Wort kommen, scheinen tatsächlich eine Menge Spaß mit ihren Kindern zu haben. Das bestätigt auch Rainer Kollberg. Er ist einer von den vielen Vätern, die nie vor sieben Uhr abends heimkommen. Da ist nicht mehr viel Zeit für die konsequente Erziehung. Die Kollbergs haben deshalb die Aufgaben verteilt: "Ich bin für den Spaß zuständig", sagt der 39-Jährige. Und so albert der Abend-und-Wochenendpapa mit seinem vierjährigen Sohn Tim für das Buch auch vor dem Kameraobjektiv herum. Bei den Kollbergs geht's immer recht umtriebig zu. Tim ist ein Sandwichkind. Er buhlt mit der sechsjährigen Lena und der einjährigen Lilly um die Aufmerksamkeit seiner Eltern.
Charme und Schmuseattacken
Bei der Fotosession ist der Spaßpapa sichtlich einmal mehr dem Charme und den Schmuseattacken seines Sohnes erlegen. "Am Anfang haben wir uns oft gefragt, warum haben ausgerechnet wir ein behindertes Kind bekommen? Heute wissen wir es: Weil wir die Richtigen dafür waren. Für uns ist Tim nicht sonderbar, sondern wunderbar", heißt es in dem Bildband. Dieser Zauber mache für ihn die Momente wieder wett, in denen es Tim nicht so gut geht, sagt Rainer Kollberg.
"Daddy’s Favorite" – Papas Liebling – steht auf Tims rotem T-Shirt, das er für den Fototermin angezogen hat. Der Humangenetiker Wolfgang Henn, der das Nachwort zu "Väterglück" geschrieben hat, attestiert Tim denn auch die "siegessicherste ,Euch-zeig-ich's-Unterlippe' seit Peer Steinbrück zum ersten Mal die CD mit dem Steuerdaten aus Liechtenstein in den Händen gehalten hat". Für ihn erzählen die Fotos von Conny Wenk von "der sturmerprobten Gelassenheit des Wissens, zueinander zu gehören". Die Ausgelassenheit und der Schalk wirken wohl ansteckend auf die Betrachter.
Eine Wesensveränderung hat Rainer Kollberg an sich bemerkt. Eigentlich macht er ja ungern viel Aufhebens um sich. Aber wenn man hartnäckig nachfragt, dann gibt er zu, dass er früher schon eher ein Vertreter der Marke "kaltschnäuzig" gewesen sei. "Heute sehe ich die Welt mit anderen Augen, schaue über den Tellerrand und bin sozialer."
Eine Zuversicht, die Berge versetzt
Bei manchen Vätern hat die Idee zu dem Buch ungeahnte Energien freigesetzt. "Es gab Männer, die haben sich spontan mit ihrer Familie in den Zug gesetzt, sind acht Stunden nach Stuttgart gefahren, um sich hier fotografieren zu lassen", sagt Conny Wenk. Burkhard Bretter war einer dieser Väter. Er kam aus Graz angereist und tollte mit Söhnchen Vince, damals elf Monate alt, durch den Stuttgarter Schlosspark. "Dieser kleine Bengel übertrifft einfach immer wieder all unsere Erwartungen und trotzt den stereotypen Beschreibungen, denen man als Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom zuhauf begegnet", schreibt er. "Wir werden uns gemeinsam anseilen und nach oben kommen, auch wenn es vorerst nur die Übungswände in der Klettertherapie sind. Wer weiß, was wir noch alles zuwege bringen. Nichts ist unmöglich." So viel Zuversicht versetzt Berge. Kein Wunder, dass Vincent Zuhause nur noch Prince Vince heißt.
Dennis aus Bielefeld ist mittlerweile kein kleiner Prinz mehr, sondern ein selbstbewusster junger Mann und ein Filmfreak. "Wir leben seit 22 Jahren mit ihm und somit ist das Thema Down-Syndrom mittlerweile längts nicht mehr der Gesprächsstoff Nummer eins", schreibt sein Vater Kurt Lawrenz. Dennis sagt: "Down-Syndrom? Damit habe ich nichts zu tun. Das habe ich abgelegt."
Ein Vorreiter in Sachen Gleichbehandlung ist, allerdings eher unfreiwillig, das für Dennis zuständige Kreiswehrersatzamt gewesen. Eines Tages bekam der junge Mann nämlich die Aufforderung zur Musterung für die Bundeswehr. Ein Telefonat reichte nicht aus, um die Beamten davon zu überzeugen, dass die Idee vom Gefreiten Dennis ein bisschen zu verwegen war. Erst als er medizinische Gutachten und den Schwerbehindertenausweis seines Sohnes vorlegte, konnte Kurt Lawrenz die Behörde überzeugen. "Zugegeben, die Vorstellung, dass mein Sohn seinen Wehrdienst hätte leisten können, hat mir schon gefallen", sagt sein Vater. Zum Glück gehört eben immer auch ein Quäntchen Stolz.
Bei der Buchpräsentation wird Dennis, der Älteste in dem Buch, Eddy, Tim, Vince und die anderen kennenlernen. Auch die Mütter, die Väter und die Geschwister werden da sein. Für den nächsten Bildband wären dann eigentlich die Brüder und Schwestern an der Reihe.
Das Buch "Außergewöhnlich: Väterglück" von Conny Wenk, erschienen im Paranusverlag, 160 Seiten, 19,80 Euro, wird am Donnerstag, 29. Mai, 18 Uhr, in der Volkshochschule Stuttgart am Rotebühlplatz vorgestellt.
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49. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2012: Begrüßungskonzert mit den Stuttgarter Philharmonikern - KKL-Liederhalle
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