Erstmals seit zehn Jahren
Weniger Studenten im Land
dpa/lsw, veröffentlicht am 19.05.2008
Stuttgart - Die Hochschulen in Baden-Württemberg verlieren erstmals seit zehn Jahren Studenten. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mitteilte, waren an den 70 Hochschulen im Südwesten im Wintersemester 2007/08 rund 231.500 Studierende und damit etwa fünf Prozent weniger eingeschrieben als ein Jahr davor.
Seit dem Wintersemester 1998/99 war die Zahl der Studenten im Land von 186.700 auf fast 243.000 im Wintersemester 2006/07 stetig gestiegen. Ein starkes Minus von 8 Prozent gab es an den Pädagogischen Hochschulen. An den Berufsakademien habe die Studentenzahl hingegen um 8,4 Prozent auf knapp 21.000 zugenommen.
Die Präsidentin der Statistikbehörde, Carmina Brenner, erklärte, die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen habe 39.180 betragen und sei mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent nahezu gleichgeblieben.
Dagegen hob Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) einen Zuwachs bei den Erstsemestern hervor, der sich in seiner Rechnung vor allem auf das Plus an den Berufsakademien gründet. Demnach stieg binnen Jahresfrist zum Wintersemester 2007/08 die Studierendenzahl an Hochschulen und Berufsakademien zusammen um 2,4 Prozent auf 47 146.
Begrüßenswert nannte es Frankenberg, dass in den Ingenieurswissenschaften ein Höchststand zu verzeichnen sei. In diesem Bereich hätten im Wintersemester 2007/08 insgesamt 12.715 junge Menschen und damit 900 mehr als ein Jahr zuvor ein Studium aufgenommen.
Das Statistische Landesamt verzeichnete zugleich einen anhaltend niedrigen Frauenanteil in den Ingenieurswissenschaften. Nur gut ein Fünftel derjenigen jungen Menschen, die sich zum ersten Mal in eine dieser Fächergruppen einschrieb, sei weiblichen Geschlechts gewesen. Zugleich stellen aber die Frauen die Hälfte aller Studienanfänger an den Hochschulen. Die Sprach- und Kulturwissenschaften wiesen sogar einen Frauenanteil von 75 Prozent auf.
Seit dem Wintersemester 1998/99 war die Zahl der Studenten im Land von 186.700 auf fast 243.000 im Wintersemester 2006/07 stetig gestiegen. Ein starkes Minus von 8 Prozent gab es an den Pädagogischen Hochschulen. An den Berufsakademien habe die Studentenzahl hingegen um 8,4 Prozent auf knapp 21.000 zugenommen.
Die Präsidentin der Statistikbehörde, Carmina Brenner, erklärte, die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen habe 39.180 betragen und sei mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent nahezu gleichgeblieben.
Dagegen hob Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) einen Zuwachs bei den Erstsemestern hervor, der sich in seiner Rechnung vor allem auf das Plus an den Berufsakademien gründet. Demnach stieg binnen Jahresfrist zum Wintersemester 2007/08 die Studierendenzahl an Hochschulen und Berufsakademien zusammen um 2,4 Prozent auf 47 146.
Begrüßenswert nannte es Frankenberg, dass in den Ingenieurswissenschaften ein Höchststand zu verzeichnen sei. In diesem Bereich hätten im Wintersemester 2007/08 insgesamt 12.715 junge Menschen und damit 900 mehr als ein Jahr zuvor ein Studium aufgenommen.
Das Statistische Landesamt verzeichnete zugleich einen anhaltend niedrigen Frauenanteil in den Ingenieurswissenschaften. Nur gut ein Fünftel derjenigen jungen Menschen, die sich zum ersten Mal in eine dieser Fächergruppen einschrieb, sei weiblichen Geschlechts gewesen. Zugleich stellen aber die Frauen die Hälfte aller Studienanfänger an den Hochschulen. Die Sprach- und Kulturwissenschaften wiesen sogar einen Frauenanteil von 75 Prozent auf.
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