Baden-Airpark
Flughafen Stuttgart hat 2001 die Mehrheit erworben
Thomas Braun, veröffentlicht am 24.06.2008
Stuttgart - Im Gefolge des Flowtex-Skandals im Jahr 2000 endete der private Betrieb des Baden-Airports - die Betreibergesellschaft musste Insolvenz anmelden. 2001 erwarb dann der Flughafen Stuttgart mit seinem Gesellschaftern Land und Stadt Stuttgart auf Initiative der Landesregierung 66 Prozent und damit die Mehrheit an der neuen Beteiligungsgesellschaft Baden-Airpark.
Das restliche Drittel der Anteile verteilt sich auf die umliegenden Kommunen und Kreise in der Region, insgesamt gibt es neun weitere Mitbesitzer: die Städte Karlsruhe (43,9 Prozent) und Baden-Baden (15,61 Prozent), der Landkreis Karlsruhe (12,68 Prozent), der Landkreis Rastatt (10,73 Prozent) sowie die Stadt Bühl (4,88 Prozent). Außerdem mit im Boot sind die Anliegergemeinden des Baden-Airports: Hügelsheim (4,88 Prozent), Rheinmünster (4,88 Prozent), Rheinau (1,22 Prozent) und Iffezheim (1,22 Prozent).
Auf dem Flughafen wurden im vergangenen Jahr 980.000 Passagiere gezählt, die derzeitige Abfertigungskapazität liegt bei 1,5 Millionen Fluggästen. Die bestehende Startbahn soll bis Herbst 2009 für 70 Millionen Euro vollständig saniert und mit einem modernen Allwetterlandesystem ausgerüstet werden. Bis zum Jahr 2020 rechnet der Flughafengeschäftsführer Manfred Jung unter anderem durch neue Flugziele im arabischen und im karibischen Raum mit einem Zuwachs auf rund 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr. Als Wettbewerbsnachteil gegenüber Stuttgart sieht Jung unter anderem die vergleichsweise höheren Preise für Kerosin, die die Fluggesellschaften am Baden-Airport bezahlen müssen.
Das restliche Drittel der Anteile verteilt sich auf die umliegenden Kommunen und Kreise in der Region, insgesamt gibt es neun weitere Mitbesitzer: die Städte Karlsruhe (43,9 Prozent) und Baden-Baden (15,61 Prozent), der Landkreis Karlsruhe (12,68 Prozent), der Landkreis Rastatt (10,73 Prozent) sowie die Stadt Bühl (4,88 Prozent). Außerdem mit im Boot sind die Anliegergemeinden des Baden-Airports: Hügelsheim (4,88 Prozent), Rheinmünster (4,88 Prozent), Rheinau (1,22 Prozent) und Iffezheim (1,22 Prozent).
Auf dem Flughafen wurden im vergangenen Jahr 980.000 Passagiere gezählt, die derzeitige Abfertigungskapazität liegt bei 1,5 Millionen Fluggästen. Die bestehende Startbahn soll bis Herbst 2009 für 70 Millionen Euro vollständig saniert und mit einem modernen Allwetterlandesystem ausgerüstet werden. Bis zum Jahr 2020 rechnet der Flughafengeschäftsführer Manfred Jung unter anderem durch neue Flugziele im arabischen und im karibischen Raum mit einem Zuwachs auf rund 2,5 Millionen Passagiere pro Jahr. Als Wettbewerbsnachteil gegenüber Stuttgart sieht Jung unter anderem die vergleichsweise höheren Preise für Kerosin, die die Fluggesellschaften am Baden-Airport bezahlen müssen.
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