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Washington - Der designierte demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama kommt im Sommer nach Deutschland. Sein Wahlkampfteam teilte mit, weitere Stationen der geplanten Europa- und Nahost-Reise seien Jordanien, Israel, Frankreich und Großbritannien. Termine wurden aus Sicherheitsgründen nicht mitgeteilt. Der Senator bemüht sich derzeit, die amerikanische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass er über ausreichend Erfahrung in der Außenpolitik verfügt.
Die Reise gebe ihm Gelegenheit, sich mit einigen der engsten Freunde und Verbündeten über die Gefahren für die Sicherheit der USA und der Welt im 21. Jahrhundert auszutauschen, erklärte Obama am Samstag. Er hat angekündigt, dass er in diesem Sommer auch den Irak und Afghanistan besuchen will.
Eine Umfrage von AP und Yahoo News in diesem Monat ergab, dass 61 Prozent der Amerikaner den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain als guten militärischen Führer bezeichnen, Obama dagegen nur 27 Prozent. Allerdings trauen die Amerikaner dem Demokraten eher zu, das Ansehen der USA in der Welt zu verbessern.
Es ist ungewöhnlich, dass ein US-Präsidentschaftskandidat so kurz vor dem Wahltermin noch ins Ausland reist. Obama hatte bereits im vergangenen Jahr einen Besuch in Europa erwogen, wegen des harten innerparteilichen Kampfes mit Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur aber letztlich darauf verzichtet.
Obama und Clinton treten gemeinsam auf
Nach dem erbitterten Vorwahlkampf traten Obama und Clinton am Freitagabend erstmals gemeinsam bei einer Veranstaltung auf - und zwar in der Ortschaft mit dem symbolträchtigen Namen Unity (Einheit). Clinton zeigte sich in ihrer Rede überzeugt, dass Obama die Wahl im Herbst gewinnt und "den Amtseid als unser nächster Präsident ablegt".
Obama betonte, die Demokraten bräuchten sowohl Hillary Clinton als auch ihren Mann, Expräsident Bill Clinton. "Die Amerikaner brauchen ihren Einsatz, ihre Vision und ihre Weisheit in den kommenden Monaten und Jahren", sagte der Senator aus Illinois. Auch wenn Clinton und er ihren innerparteilichen Wahlkampf "mit unterschiedlichen Zielen" begonnen hätten, "haben wir gemeinsam Geschichte gemacht".
Clinton hatte Obama im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten vor drei Wochen den Vorzug lassen müssen. Beide Politiker fanden nach monatelangem Streit im Interesse der Parteiräson zusammen und führen jetzt gemeinsam Wahlkampf gegen den Republikaner McCain. Der jüngsten Umfrage des Gallup-Instituts zufolge lagen die beiden Kandidaten in der Gunst der registrierten Wähler mit 44 Prozent etwa gleichauf.
Die Reise gebe ihm Gelegenheit, sich mit einigen der engsten Freunde und Verbündeten über die Gefahren für die Sicherheit der USA und der Welt im 21. Jahrhundert auszutauschen, erklärte Obama am Samstag. Er hat angekündigt, dass er in diesem Sommer auch den Irak und Afghanistan besuchen will.
Eine Umfrage von AP und Yahoo News in diesem Monat ergab, dass 61 Prozent der Amerikaner den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain als guten militärischen Führer bezeichnen, Obama dagegen nur 27 Prozent. Allerdings trauen die Amerikaner dem Demokraten eher zu, das Ansehen der USA in der Welt zu verbessern.
Es ist ungewöhnlich, dass ein US-Präsidentschaftskandidat so kurz vor dem Wahltermin noch ins Ausland reist. Obama hatte bereits im vergangenen Jahr einen Besuch in Europa erwogen, wegen des harten innerparteilichen Kampfes mit Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur aber letztlich darauf verzichtet.
Obama und Clinton treten gemeinsam auf
Nach dem erbitterten Vorwahlkampf traten Obama und Clinton am Freitagabend erstmals gemeinsam bei einer Veranstaltung auf - und zwar in der Ortschaft mit dem symbolträchtigen Namen Unity (Einheit). Clinton zeigte sich in ihrer Rede überzeugt, dass Obama die Wahl im Herbst gewinnt und "den Amtseid als unser nächster Präsident ablegt".
Obama betonte, die Demokraten bräuchten sowohl Hillary Clinton als auch ihren Mann, Expräsident Bill Clinton. "Die Amerikaner brauchen ihren Einsatz, ihre Vision und ihre Weisheit in den kommenden Monaten und Jahren", sagte der Senator aus Illinois. Auch wenn Clinton und er ihren innerparteilichen Wahlkampf "mit unterschiedlichen Zielen" begonnen hätten, "haben wir gemeinsam Geschichte gemacht".
Clinton hatte Obama im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten vor drei Wochen den Vorzug lassen müssen. Beide Politiker fanden nach monatelangem Streit im Interesse der Parteiräson zusammen und führen jetzt gemeinsam Wahlkampf gegen den Republikaner McCain. Der jüngsten Umfrage des Gallup-Instituts zufolge lagen die beiden Kandidaten in der Gunst der registrierten Wähler mit 44 Prozent etwa gleichauf.
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