Neues aus dem Nest
Madame Storch hat einen anderen
Erik Raidt, veröffentlicht am 09.07.2008
Stuttgart - Was dem Storch nicht alles an vornehmen Eigenschaften nachgesagt wird: Mal soll er die Babys bringen, dann wieder gilt er als besonders treuer Vogel. Die Wahrheit jedoch ist vielschichtiger - wie sich jetzt in der Wilhelma gezeigt hat.
Von Erik Raidt
Im Nest muss es wohl schon seit längerem gekriselt haben, doch erst jetzt liegen alle Fakten auf dem Tisch. Das langjährige Storchenpaar in der Wilhelma - Madame stammt aus dem Elsass, Monsieur ist ein Vogel aus den Niederlanden - hat sich spektakulär getrennt. Um es präziser zu sagen: die Dame hat ihren Lebensgefährten hochkant aus dem Nest geworfen, wie die Pressestelle der Wilhelma am Mittwoch nun bestätigt hat. Über die Gründe für die Trennung muss nicht lange spekuliert werden. Das Weibchen hat sich in einen schmucken Storchenmann aus dem Mannheimer Luisenpark verguckt.
Die Romanze hatte für alle unmittelbar Beteiligten Folgen. Erst meuchelte der Neue im vergangenen Jahr den Nachwuchs seines Vorgängers - eine im Tierreich durchaus nicht unübliche Vorgehensweise. Anschließend richtete sich das frisch verliebte Pärchen prompt ein neues Liebesnest auf der Damaszenerhalle ein. Dabei konnte es gar nicht schick genug werden: Der Komfortbau verfügt über eine Drainage und eine ansprechende Einrichtung mit Zweigen. Das ganze Frühjahr flog das neue Traumpaar eine Runde nach der anderen durch die Wilhelma, um nach geeignetem Material zu suchen.
Die Mühe habe sich gelohnt, erzählt die Zoosprecherin Isabel Koch: "Entscheidend ist schließlich, was aus dem Ei kommt." Und aus den Eiern sind vier Jungstörche geschlüpft, die in etwa zwei Wochen ihren Jungfernflug wagen werden. Kürzlich schaute schon der Landesstorchenbeauftragte im Nest nach dem Rechten, der die Tiere beringte. Sobald die Tiere flügge sind, werden sie auch die Besucher der Wilhelma sehen können. Sie werden auf den Wiesen des Zoos nach Futter stochern und mit überaus wichtiger Miene auf und ab stolzieren.
Von Erik Raidt
Im Nest muss es wohl schon seit längerem gekriselt haben, doch erst jetzt liegen alle Fakten auf dem Tisch. Das langjährige Storchenpaar in der Wilhelma - Madame stammt aus dem Elsass, Monsieur ist ein Vogel aus den Niederlanden - hat sich spektakulär getrennt. Um es präziser zu sagen: die Dame hat ihren Lebensgefährten hochkant aus dem Nest geworfen, wie die Pressestelle der Wilhelma am Mittwoch nun bestätigt hat. Über die Gründe für die Trennung muss nicht lange spekuliert werden. Das Weibchen hat sich in einen schmucken Storchenmann aus dem Mannheimer Luisenpark verguckt.
Die Romanze hatte für alle unmittelbar Beteiligten Folgen. Erst meuchelte der Neue im vergangenen Jahr den Nachwuchs seines Vorgängers - eine im Tierreich durchaus nicht unübliche Vorgehensweise. Anschließend richtete sich das frisch verliebte Pärchen prompt ein neues Liebesnest auf der Damaszenerhalle ein. Dabei konnte es gar nicht schick genug werden: Der Komfortbau verfügt über eine Drainage und eine ansprechende Einrichtung mit Zweigen. Das ganze Frühjahr flog das neue Traumpaar eine Runde nach der anderen durch die Wilhelma, um nach geeignetem Material zu suchen.
Die Mühe habe sich gelohnt, erzählt die Zoosprecherin Isabel Koch: "Entscheidend ist schließlich, was aus dem Ei kommt." Und aus den Eiern sind vier Jungstörche geschlüpft, die in etwa zwei Wochen ihren Jungfernflug wagen werden. Kürzlich schaute schon der Landesstorchenbeauftragte im Nest nach dem Rechten, der die Tiere beringte. Sobald die Tiere flügge sind, werden sie auch die Besucher der Wilhelma sehen können. Sie werden auf den Wiesen des Zoos nach Futter stochern und mit überaus wichtiger Miene auf und ab stolzieren.
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