Balls of Fury
Pingpong mit einem Bösewicht
Iris Benker, veröffentlicht am 10.07.2008
Filmbeschreibung
Es ist schon offen absurd, wenn ein Regisseur versucht, Kung Fu und Tischtennis unter einen Hut zu bringen. Man darf dem Regisseur Robert Ben Garant bei "Balls of Fury" also unterstellen, er habe sich übers Kampfkunstkino lustig machen wollen. Doch auch gute Ideen können im Aus landen. Die Pingpongbälle, die hier statt Fäusten zwischen den Widersachern wirbeln, werden von allzu viel haarsträubendem Klamauk geschlagen. Das zum Verlierer verkommene Expingpong-Wunderkind Randy (Dan Fogler) soll in diesem Film vom FBI wieder aufgemöbelt werden, um den ballnärrischen Bösewicht Feng (Christopher Walken) zu fangen.
In feinster Karatemanier wird Randy dem blinden Meister Wong (James Hong) unterstellt, der ihn mit weisen Worten aufs tödliche Turnier vorbereitet. Wer eine Anlehnung an "Karate Kid" vermutet, wird wohl recht haben. Doch leider ist Dan Fogler kein Jack Black, und selbst Walkens überzogene Auftritte als Feng reichen nicht aus, um den Film zu tragen. Die bloße Aneinanderreihung selbstironischer Blödeleien füllt noch keinen Abend. Das Einzige, was von Anfang bis Ende funktioniert, ist die Vorliebe des Protagonisten für Def-Leppard - und das Beste am Film somit die Schlussnummer, in der die gesamte Besetzung eine Karaokenummer zu "Pour some Sugar on me" aufs Parkett legt.
In feinster Karatemanier wird Randy dem blinden Meister Wong (James Hong) unterstellt, der ihn mit weisen Worten aufs tödliche Turnier vorbereitet. Wer eine Anlehnung an "Karate Kid" vermutet, wird wohl recht haben. Doch leider ist Dan Fogler kein Jack Black, und selbst Walkens überzogene Auftritte als Feng reichen nicht aus, um den Film zu tragen. Die bloße Aneinanderreihung selbstironischer Blödeleien füllt noch keinen Abend. Das Einzige, was von Anfang bis Ende funktioniert, ist die Vorliebe des Protagonisten für Def-Leppard - und das Beste am Film somit die Schlussnummer, in der die gesamte Besetzung eine Karaokenummer zu "Pour some Sugar on me" aufs Parkett legt.
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