Kreta-Urlauber
Flucht aus der startbereiten Maschine
AP, veröffentlicht am 17.09.2008
Hannover - Nach dem Flugzeugunglück von Madrid sind immer mehr Fluggäste bei technischen Problemen verunsichert: Im griechischen Heraklion stiegen 14 Passagiere kurz vor dem Rückflug nach Deutschland aus einer Maschine der TUIFly aus. Der Kapitän habe zuvor Probleme mit der Schubumkehr an einem Triebwerk gemeldet, bestätigte TUIFly-Sprecher Herbert Euler am Mittwoch einen Bericht der "Frankfurter Rundschau".
Die Zeitung schrieb unter Berufung auf einen Passagier, der Pilot habe mit einer flapsigen Aussage für Chaos in der Kabine gesorgt. "Madrid ist zwar nicht weit, aber das hier ist eine Standardprozedur", sagte der Kapitän demnach bei dem Zwischenfall am 5. September auf Kreta. Der Sprecher betonte hingegen, der als besonnen geltende Pilot habe es gut gemeint und die Passagiere besonders ausführlich über die Probleme informiert. Dabei habe er wohl auch das Wort "Madrid" verwendet - allerdings sei das Zitat nach bisherigen Informationen des Unternehmens nicht genau wiedergegeben.
Bei dem Flugzeug gab es Probleme mit der Schubumkehr an einem Triebwerk. Der Pilot hatte den Passagieren daraufhin erläutert, warum ein Techniker an der Maschine arbeitete: "Und da hat wohl der eine oder andere ein mulmiges Gefühl bekommen." Die Sorge sei allerdings unbegründet gewesen, da die Schubumkehr nicht bei jedem Flug benötigt werde, sondern vor allem bei Landungen auf nassem Untergrund oder bei besonders kurzen Landebahnen. Am 20. August war eine Spanair-Maschine auf dem Flughafen von Madrid verunglückt, dabei kamen 154 Menschen ums Leben.
Die in Heraklion ausgestiegenen Passagiere wurden auf einen Flug der Air Berlin nach Münster umgebucht. Die TuiFly-Maschine flog mit den restlichen 174 Passagieren wie geplant nach Köln-Bonn und landete sicher.
Am vergangenen Wochenende hatten die 170 Passagiere eines Air-Berlin-Fluges von Nürnberg nach Portugal nach zwei gescheiterten Startversuchen den Austausch ihrer Maschine durchgesetzt. Hintergrund war ein technischer Defekt an der Landeklappenanzeige im Cockpit einer fast neuen Boeing 737-800. Die Ersatzmaschine musste aus dem türkischen Antalya eingeflogen werden.
Die Zeitung schrieb unter Berufung auf einen Passagier, der Pilot habe mit einer flapsigen Aussage für Chaos in der Kabine gesorgt. "Madrid ist zwar nicht weit, aber das hier ist eine Standardprozedur", sagte der Kapitän demnach bei dem Zwischenfall am 5. September auf Kreta. Der Sprecher betonte hingegen, der als besonnen geltende Pilot habe es gut gemeint und die Passagiere besonders ausführlich über die Probleme informiert. Dabei habe er wohl auch das Wort "Madrid" verwendet - allerdings sei das Zitat nach bisherigen Informationen des Unternehmens nicht genau wiedergegeben.
Bei dem Flugzeug gab es Probleme mit der Schubumkehr an einem Triebwerk. Der Pilot hatte den Passagieren daraufhin erläutert, warum ein Techniker an der Maschine arbeitete: "Und da hat wohl der eine oder andere ein mulmiges Gefühl bekommen." Die Sorge sei allerdings unbegründet gewesen, da die Schubumkehr nicht bei jedem Flug benötigt werde, sondern vor allem bei Landungen auf nassem Untergrund oder bei besonders kurzen Landebahnen. Am 20. August war eine Spanair-Maschine auf dem Flughafen von Madrid verunglückt, dabei kamen 154 Menschen ums Leben.
Die in Heraklion ausgestiegenen Passagiere wurden auf einen Flug der Air Berlin nach Münster umgebucht. Die TuiFly-Maschine flog mit den restlichen 174 Passagieren wie geplant nach Köln-Bonn und landete sicher.
Am vergangenen Wochenende hatten die 170 Passagiere eines Air-Berlin-Fluges von Nürnberg nach Portugal nach zwei gescheiterten Startversuchen den Austausch ihrer Maschine durchgesetzt. Hintergrund war ein technischer Defekt an der Landeklappenanzeige im Cockpit einer fast neuen Boeing 737-800. Die Ersatzmaschine musste aus dem türkischen Antalya eingeflogen werden.
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