Hypersensibilität
Perfektionist mit eigenem Rhythmus
StZ/StN, veröffentlicht am 20.10.2008
Stuttgart - "Irgendwas war immer anders bei mir. Stets hatte ich das Gefühl, unverstanden zu sein, mich erklären zu müssen, etwas in Ordnung bringen zu müssen, an meine Grenzen zu kommen und überfordert zu sein." Maria Müller - ihr richtiger Name lautet anders - erinnert sich an ihre Schulzeit und ersten Berufsjahre als Mediengestalterin. Oft seien die Reaktionen der Kollegen und Freunden seltsam gewesen, von einem Kopfschütteln begleitet. Denn Dinge, die für sie ein Problem waren, waren für ihre Umgebung unproblematisch. "Es hieß: sei nicht so empfindlich, nimm nicht alles persönlich. Ich tickte anders - ohne zu wissen, warum."
Heute, mit 42 Jahren, weiß sie es: Sie gehört zu den Highly Sensitive Persons (HSP), den Hochsensiblen Personen. "Ich suchte nach Erklärungen. Ich fand sie vor zwei Jahren bei einem Vortrag über innere und äußere Ordnung in Stuttgart und in einem Text über HSP. Mir war sofort klar: das bin ich." Da wurde das Arbeitstempo und der Perfektionismus der Hochsensiblen beschrieben. "Auch mich hat mein Chef gefragt, warum ich langsamer bin als die anderen. Dabei war ich nur gewissenhafter." Sie gestaltete Kataloge und sah und korrigierte Fehler, die andere nicht sahen. Aber da in der Branche Zeit Geld ist, fiel vor allem ihre reduzierte Geschwindigkeit auf. "Heute geht es um Wirtschaftlichkeit, weniger um Inhalte - da zählt Schnelligkeit."
Die Verarbeitung vieler Reize kostet Zeit und Kraft
Maria Müller dachte, sie sei im falschen Job, bis ihr, nicht zuletzt durch ein HSP-Training, bewusst wurde: der Job ist richtig, nur die Sparte falsch. Sie war dort am besten, wo es galt, Abläufe im Unternehmen durchzudenken, zu strukturieren und zu kontrollieren - im eigenen Rhythmus. Die Wende kam, als sie nicht mehr nur ihre Unzulänglichkeiten sah und wie sie es anderen Menschen recht machen könnte, sondern sich auf ihre Fähigkeiten fokussierte: "Vielleicht habe ich es ausgestrahlt. Plötzlich fragte mich mein Chef, ob ich meine Talente einbringen wolle. Ich übernahm die Endkontrolle des Katalogs und brachte das Archiv auf Vordermann. Er wusste, er konnte sich absolut auf mich verlassen. Heute bin ich viel entspannter."
Die Gründe kennt Rolf Sellin. Der studierte Architekt ist selbst ein Hochsensibler. Als er merkte, dass er sich auf Baustellen nicht durchsetzen konnte, sattelte er auf Architekturjournalismus um und bildete sich zum Heilpraktiker für Psychotherapie und systemischen Coach weiter. In seiner Beratungstätigkeit hat sich der Diplom-Ingenieur auf Hochsensible in der Wirtschaft und in sozialen Berufen spezialisiert. In seinem HSP-Institut Stuttgart vermittelt er speziell entwickelte Methoden und Workshops.
"Hochsensible nehmen mehr und intensiver Reize auf als die weniger oder normal Sensiblen", erklärt er. "Da alles stärker auf sie einwirkt, müssen sie mehr Informationen verarbeiten, und entsprechend mehr geht in ihrem Kopf vor sich." Die Folge: die Stresstoleranz ist niedriger, sie sind weniger belastbar, daher meist auch langsamer. "Für die Verarbeitung so vieler Reize brauchen Highly Sensible Persons eben mehr Zeit, auch weil sie sehr gründlich, ja perfektionistisch sind", sagt Sellin. Dadurch würden sie im Berufsleben häufig falsch eingeschätzt.
Drückeberger sind keine Hochsensiblen
Das Problem: Noch fehlt das Bewusstsein nicht nur bei Personalern, Chefs und Kollegen, sondern auch bei den Betroffenen selbst. In der Selbsthilfekontaktstelle Stuttgart KISS kennt man HSP, aber bisher gibt es noch keine Selbsthilfegruppe dafür. Auch ein Blick in das Internet zeigt, dass HSP noch ein relativ junges Phänomen ist. Nur wenige Trainer oder Therapeuten beschäftigen sich damit.
"Es gibt Überschneidungen mit Symptomen anderer Erscheinung, wie etwa ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom. Viele Betroffene bestätigen, dass sie in Therapien nicht eingeordnet werden konnten", sagt Yvonne Áts. "Es gibt einen Test, und viele, die sich darin erkennen und bisher einen enormen Leidensdruck spürten, sind glücklich, dass sie endlich wissen, was los ist." Die Freiburger Psychologin leitet einen Gesprächskreis mit sechs Betroffenen. Es sei auch eine Frage der Perspektive, betont Áts und sieht HSP als Chance: "Leider wird das in vielen Berufen verkannt." Weniger belastbar als andere, sondern langsamer und gründlicher - das ist heute in den meisten Unternehmen nicht mehr gefragt, bestätigt Rolf Sellin. "In Bereichen, wo es um schnelle und oberflächliche Ergebnisse geht, geraten HSP schnell ins Aus." Sie würden zum Opfer von Mobbing und stünden beim Stellenabbau oft an erster Stelle.
Wo ständig der Leistungsdruck und der Stress zunimmt, die Informationsflut steigt und das Entwicklungstempo auf allen Gebieten sich beschleunigt, werden sie mitunter als Luschen oder Drückeberger abgestempelt. "Darunter leiden sie, weil sie so selbstkritisch sind." Freilich: "Umgekehrt ist nicht jeder Drückeberger ein Hochsensibler." HSP seien gewöhnlich überaus engagiert, nähmen alle Aufgaben an und forderten sich bis zum Ausbluten.
Hochsensible nehmen mehr und instensiver wahr
Interessanterweise bewahrten gerade Hochsensible in kritischen Situationen häufig kühlen Kopf: Sie wüssten, was zu tun ist, besonders wenn es darum gehe, jemandem zu helfen. "Dass sie mehr und intensiver wahrnehmen, ist gerade die Qualität der Hochsensiblen", betont Sellin. "Sie haben die Fähigkeit, über den Tellerrand zu sehen, größere Zusammenhänge zu erfassen und zugleich den Dingen tiefer auf den Grund zu gehen." Das machen sie in der Regel mit stärkerer persönlicher Beteiligung als andere Mitarbeiter, sie können nicht aufhören, bis ein Problem gelöst ist.
Zu schaffen machen ihnen häufig ihr starkes Verantwortungsbewusstsein, Harmoniebedürfnis und ausgesprochener Sinn für Ausgleich und Gerechtigkeit. "Sie ahnen es als erste, wenn an einer Sache etwas nicht stimmt und haben ein gutes Gespür für künftige Entwicklungen", so der HSP-Coach. "Wenn sie am richtigen Ort sind, leisten sie einen wichtigen Beitrag für reibungslose Arbeitsabläufe und gutes Arbeitsklima. Gerade heute können Hochsensible Prüfstein für eine Standortbestimmung und gelebte Unternehmenskultur sein. HSP bedeutet innerer Reichtum."
Wo also ist das geeignete Arbeitsfeld? Für Sellin und andere HSP-Experten sind Hochsensible im sozialen Bereich oder als Arzt gut aufgehoben, als Lehrer oder Sekretärin, aber auch in technischen oder Ingenieurberufen: an Stellen, wo es entweder um Zwischenmenschliches oder Problemlösungen geht. "Auch als Chefs sind Hochsensible aufgrund ihrer empathischen Fähigkeiten ideal, sie können sich gut in andere Menschen einfühlen", meint Sellin.
Doch das ist eher selten. Viele HSP seien eher ausgleichend und zurückhaltend. Sie haben seit ihrer Kindheit mit Überforderung und Enttäuschungen zu kämpfen, sind meist Spätentwickler, trauen sich selbst zu wenig zu. "Das kann sich auch in Impulsivität und Aggression äußern. So sind sie auch zu abrupten Entschlüssen für berufliche Veränderungen und zu Abbrüchen in der Lage. Aber meistens ziehen sie sich resigniert zurück. Die Fähigkeit, sich durchzusetzen, haben sie oft nicht entwickelt. In Machtfragen sind sie völlig harmlos."
Lernen, mit der Sensibilität konstruktiv umzugehen
Nicht wenige Hochsensible entwickeln laut Sellin auch körperliche Symptome wie Erschöpfungszustände, Depressionen, Schlaf- und vor allem als Jugendliche Essstörungen. In der Psychotherapie werde das Phänomen oft nicht erkannt, sondern "nur an den Auswirkungen herumlaboriert". Sellin arbeitet in seinen Workshops an der Selbstwahrnehmung und dem Anerkennen der eigenen Bedürfnisse. Die Betroffenen sollen lernen, mit ihrer Sensibilität konstruktiv umzugehen, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und sachliche Bewusstseinsebenen einzunehmen, auf denen man weniger verletzlich ist: "Es gibt Techniken, ein Gespräch rein rational anzugehen. Auch sollte Überreizung, wie etwa in einem Großraumbüro, vermieden werden."
Maria Müller hat mit derlei Methoden gute Erfahrungen gemacht. "Früher war es ein passives Wahrnehmen, mir sind die Dinge geschehen, sie sind auf mich eingedrungen. Ich war fremdbestimmt. Nun bestimme ich mein eigenes Tempo und nehme die Dinge in die Hand."
www.hsp-institut.de
www.in-vida.de
www.zartbesaitet.net
Einen Test, Info und Literaturtipps bietet der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V.: www.hochsensibel.org
Heute, mit 42 Jahren, weiß sie es: Sie gehört zu den Highly Sensitive Persons (HSP), den Hochsensiblen Personen. "Ich suchte nach Erklärungen. Ich fand sie vor zwei Jahren bei einem Vortrag über innere und äußere Ordnung in Stuttgart und in einem Text über HSP. Mir war sofort klar: das bin ich." Da wurde das Arbeitstempo und der Perfektionismus der Hochsensiblen beschrieben. "Auch mich hat mein Chef gefragt, warum ich langsamer bin als die anderen. Dabei war ich nur gewissenhafter." Sie gestaltete Kataloge und sah und korrigierte Fehler, die andere nicht sahen. Aber da in der Branche Zeit Geld ist, fiel vor allem ihre reduzierte Geschwindigkeit auf. "Heute geht es um Wirtschaftlichkeit, weniger um Inhalte - da zählt Schnelligkeit."
Die Verarbeitung vieler Reize kostet Zeit und Kraft
Maria Müller dachte, sie sei im falschen Job, bis ihr, nicht zuletzt durch ein HSP-Training, bewusst wurde: der Job ist richtig, nur die Sparte falsch. Sie war dort am besten, wo es galt, Abläufe im Unternehmen durchzudenken, zu strukturieren und zu kontrollieren - im eigenen Rhythmus. Die Wende kam, als sie nicht mehr nur ihre Unzulänglichkeiten sah und wie sie es anderen Menschen recht machen könnte, sondern sich auf ihre Fähigkeiten fokussierte: "Vielleicht habe ich es ausgestrahlt. Plötzlich fragte mich mein Chef, ob ich meine Talente einbringen wolle. Ich übernahm die Endkontrolle des Katalogs und brachte das Archiv auf Vordermann. Er wusste, er konnte sich absolut auf mich verlassen. Heute bin ich viel entspannter."
Die Gründe kennt Rolf Sellin. Der studierte Architekt ist selbst ein Hochsensibler. Als er merkte, dass er sich auf Baustellen nicht durchsetzen konnte, sattelte er auf Architekturjournalismus um und bildete sich zum Heilpraktiker für Psychotherapie und systemischen Coach weiter. In seiner Beratungstätigkeit hat sich der Diplom-Ingenieur auf Hochsensible in der Wirtschaft und in sozialen Berufen spezialisiert. In seinem HSP-Institut Stuttgart vermittelt er speziell entwickelte Methoden und Workshops.
"Hochsensible nehmen mehr und intensiver Reize auf als die weniger oder normal Sensiblen", erklärt er. "Da alles stärker auf sie einwirkt, müssen sie mehr Informationen verarbeiten, und entsprechend mehr geht in ihrem Kopf vor sich." Die Folge: die Stresstoleranz ist niedriger, sie sind weniger belastbar, daher meist auch langsamer. "Für die Verarbeitung so vieler Reize brauchen Highly Sensible Persons eben mehr Zeit, auch weil sie sehr gründlich, ja perfektionistisch sind", sagt Sellin. Dadurch würden sie im Berufsleben häufig falsch eingeschätzt.
Drückeberger sind keine Hochsensiblen
Das Problem: Noch fehlt das Bewusstsein nicht nur bei Personalern, Chefs und Kollegen, sondern auch bei den Betroffenen selbst. In der Selbsthilfekontaktstelle Stuttgart KISS kennt man HSP, aber bisher gibt es noch keine Selbsthilfegruppe dafür. Auch ein Blick in das Internet zeigt, dass HSP noch ein relativ junges Phänomen ist. Nur wenige Trainer oder Therapeuten beschäftigen sich damit.
"Es gibt Überschneidungen mit Symptomen anderer Erscheinung, wie etwa ADHS, das Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom. Viele Betroffene bestätigen, dass sie in Therapien nicht eingeordnet werden konnten", sagt Yvonne Áts. "Es gibt einen Test, und viele, die sich darin erkennen und bisher einen enormen Leidensdruck spürten, sind glücklich, dass sie endlich wissen, was los ist." Die Freiburger Psychologin leitet einen Gesprächskreis mit sechs Betroffenen. Es sei auch eine Frage der Perspektive, betont Áts und sieht HSP als Chance: "Leider wird das in vielen Berufen verkannt." Weniger belastbar als andere, sondern langsamer und gründlicher - das ist heute in den meisten Unternehmen nicht mehr gefragt, bestätigt Rolf Sellin. "In Bereichen, wo es um schnelle und oberflächliche Ergebnisse geht, geraten HSP schnell ins Aus." Sie würden zum Opfer von Mobbing und stünden beim Stellenabbau oft an erster Stelle.
Wo ständig der Leistungsdruck und der Stress zunimmt, die Informationsflut steigt und das Entwicklungstempo auf allen Gebieten sich beschleunigt, werden sie mitunter als Luschen oder Drückeberger abgestempelt. "Darunter leiden sie, weil sie so selbstkritisch sind." Freilich: "Umgekehrt ist nicht jeder Drückeberger ein Hochsensibler." HSP seien gewöhnlich überaus engagiert, nähmen alle Aufgaben an und forderten sich bis zum Ausbluten.
Hochsensible nehmen mehr und instensiver wahr
Interessanterweise bewahrten gerade Hochsensible in kritischen Situationen häufig kühlen Kopf: Sie wüssten, was zu tun ist, besonders wenn es darum gehe, jemandem zu helfen. "Dass sie mehr und intensiver wahrnehmen, ist gerade die Qualität der Hochsensiblen", betont Sellin. "Sie haben die Fähigkeit, über den Tellerrand zu sehen, größere Zusammenhänge zu erfassen und zugleich den Dingen tiefer auf den Grund zu gehen." Das machen sie in der Regel mit stärkerer persönlicher Beteiligung als andere Mitarbeiter, sie können nicht aufhören, bis ein Problem gelöst ist.
Zu schaffen machen ihnen häufig ihr starkes Verantwortungsbewusstsein, Harmoniebedürfnis und ausgesprochener Sinn für Ausgleich und Gerechtigkeit. "Sie ahnen es als erste, wenn an einer Sache etwas nicht stimmt und haben ein gutes Gespür für künftige Entwicklungen", so der HSP-Coach. "Wenn sie am richtigen Ort sind, leisten sie einen wichtigen Beitrag für reibungslose Arbeitsabläufe und gutes Arbeitsklima. Gerade heute können Hochsensible Prüfstein für eine Standortbestimmung und gelebte Unternehmenskultur sein. HSP bedeutet innerer Reichtum."
Wo also ist das geeignete Arbeitsfeld? Für Sellin und andere HSP-Experten sind Hochsensible im sozialen Bereich oder als Arzt gut aufgehoben, als Lehrer oder Sekretärin, aber auch in technischen oder Ingenieurberufen: an Stellen, wo es entweder um Zwischenmenschliches oder Problemlösungen geht. "Auch als Chefs sind Hochsensible aufgrund ihrer empathischen Fähigkeiten ideal, sie können sich gut in andere Menschen einfühlen", meint Sellin.
Doch das ist eher selten. Viele HSP seien eher ausgleichend und zurückhaltend. Sie haben seit ihrer Kindheit mit Überforderung und Enttäuschungen zu kämpfen, sind meist Spätentwickler, trauen sich selbst zu wenig zu. "Das kann sich auch in Impulsivität und Aggression äußern. So sind sie auch zu abrupten Entschlüssen für berufliche Veränderungen und zu Abbrüchen in der Lage. Aber meistens ziehen sie sich resigniert zurück. Die Fähigkeit, sich durchzusetzen, haben sie oft nicht entwickelt. In Machtfragen sind sie völlig harmlos."
Lernen, mit der Sensibilität konstruktiv umzugehen
Nicht wenige Hochsensible entwickeln laut Sellin auch körperliche Symptome wie Erschöpfungszustände, Depressionen, Schlaf- und vor allem als Jugendliche Essstörungen. In der Psychotherapie werde das Phänomen oft nicht erkannt, sondern "nur an den Auswirkungen herumlaboriert". Sellin arbeitet in seinen Workshops an der Selbstwahrnehmung und dem Anerkennen der eigenen Bedürfnisse. Die Betroffenen sollen lernen, mit ihrer Sensibilität konstruktiv umzugehen, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und sachliche Bewusstseinsebenen einzunehmen, auf denen man weniger verletzlich ist: "Es gibt Techniken, ein Gespräch rein rational anzugehen. Auch sollte Überreizung, wie etwa in einem Großraumbüro, vermieden werden."
Maria Müller hat mit derlei Methoden gute Erfahrungen gemacht. "Früher war es ein passives Wahrnehmen, mir sind die Dinge geschehen, sie sind auf mich eingedrungen. Ich war fremdbestimmt. Nun bestimme ich mein eigenes Tempo und nehme die Dinge in die Hand."
www.hsp-institut.de
www.in-vida.de
www.zartbesaitet.net
Einen Test, Info und Literaturtipps bietet der Informations- und Forschungsverbund Hochsensibilität e.V.: www.hochsensibel.org
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