Im Münsterland
38-Jähriger löscht Familie aus
dpa, veröffentlicht am 04.12.2008
Rheine - Ein Familienvater aus dem münsterländischen Rheine hat vermutlich aus Geldsorgen seine Familie und sich selbst ausgelöscht.
Der Mann habe am Mittwochabend zunächst seine 39 Jahre alte Frau, dann seine beiden Söhne und schließlich sich selbst erschossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. "Mit einer Vielzahl von Schüssen", die einer Exekution gleichgekommen seien, habe er mit großkalibrigen Waffen seine Familie umgebracht, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Für die Waffen hatte der Sportschütze einen Waffenschein.
Der Familienvater hatte zuvor in einer SMS-Nachricht an Verwandte angekündigt, dass ein "Unglück" bevorstehe und sie zu seinem Haus im Ortsteil Wadelheim kommen sollten. Die Verwandten sahen durch ein Fenster des in einem Neubaugebiet gelegenen Einfamilienhauses eine Leiche auf dem Boden liegen und brachen die Tür auf. Im Hausflur fanden sie die tote 39-jährige Frau. Die Polizei und Feuerwehrleute fanden kurz darauf im Obergeschoss die beiden Söhne im Alter von 7 und 15 Jahren sowie den Vater. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Vermutlich hatte die Familie Geldsorgen, sagte Schweer. Der Familienvater hatte vor wenigen Jahren das Haus gebaut und über Kredite finanziert. Möglicherweise seien auch die Einnahmen aus der Pizzeria, die er in Emsdetten betrieben hatte, nicht wie erwartet geflossen.
Der Mann hinterließ einen an die Polizei gerichteten Abschiedsbrief in türkischer Sprache, in dem er auch den Wunsch äußerte, in der Türkei beerdigt zu werden. Neben seiner Leiche fand die Polizei eine Pistole und einen Revolver, die die Ermittler für die Tatwaffen halten. Es handele sich dabei um großkalibrige Magnum- Waffen, unter anderem vom Typ Sig Sauer.
Der Mann habe am Mittwochabend zunächst seine 39 Jahre alte Frau, dann seine beiden Söhne und schließlich sich selbst erschossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. "Mit einer Vielzahl von Schüssen", die einer Exekution gleichgekommen seien, habe er mit großkalibrigen Waffen seine Familie umgebracht, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Für die Waffen hatte der Sportschütze einen Waffenschein.
Der Familienvater hatte zuvor in einer SMS-Nachricht an Verwandte angekündigt, dass ein "Unglück" bevorstehe und sie zu seinem Haus im Ortsteil Wadelheim kommen sollten. Die Verwandten sahen durch ein Fenster des in einem Neubaugebiet gelegenen Einfamilienhauses eine Leiche auf dem Boden liegen und brachen die Tür auf. Im Hausflur fanden sie die tote 39-jährige Frau. Die Polizei und Feuerwehrleute fanden kurz darauf im Obergeschoss die beiden Söhne im Alter von 7 und 15 Jahren sowie den Vater. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Vermutlich hatte die Familie Geldsorgen, sagte Schweer. Der Familienvater hatte vor wenigen Jahren das Haus gebaut und über Kredite finanziert. Möglicherweise seien auch die Einnahmen aus der Pizzeria, die er in Emsdetten betrieben hatte, nicht wie erwartet geflossen.
Der Mann hinterließ einen an die Polizei gerichteten Abschiedsbrief in türkischer Sprache, in dem er auch den Wunsch äußerte, in der Türkei beerdigt zu werden. Neben seiner Leiche fand die Polizei eine Pistole und einen Revolver, die die Ermittler für die Tatwaffen halten. Es handele sich dabei um großkalibrige Magnum- Waffen, unter anderem vom Typ Sig Sauer.
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