Erfolg der Weihnachtsaktion
StZ-Leserschaft hat ein großes Herz für Arme
StZ, veröffentlicht am 12.01.2009
Stuttgart - Finanzkrise hin, Wirtschaftskrise her - die Spendenbereitschaft der Leserinnen und Leser der Stuttgarter Zeitung ist ungebrochen. Fast 1,3 Millionen Euro sind seit Ende November auf dem Konto der StZ-Aktion "Hilfe für den Nachbarn" eingegangen.
Für das kleine Häuflein an Redakteuren, die sich ehrenamtlich für den als mildtätig anerkannten Verein "Hilfe für den Nachbarn" engagieren, stellt sich Jahr für Jahr vor dem ersten Advent und damit dem Beginn der traditionellen StZ-Weihnachtsaktion stets dieselbe Frage: In welcher Größenordnung wird die StZ-Leserschaft und werden Firmen in Stuttgart und der Region diesmal für den guten Zweck spenden?
Besonders Bange machte diesmal die besorgniserregende konjunkturelle Lage und der Ausblick auf ein unsicheres Jahr 2009. Und niemand hätte sich gewundert, wenn die Menschen das Geld lieber für sich zusammengehalten hätten angesichts alsbald schwierigerer Zeiten. Doch wer so denkt, macht die Rechnung offenbar ohne die Leserinnen und Leser der Stuttgarter Zeitung. Mehr als 1,29 Millionen Euro sind in den vergangenen Wochen auf das Sonderkonto bei der Baden-Württembergischen Bank geflossen - und noch immer gehen Überweisungen und Schecks ein.
Mehr als 10.000 Einzelspender
Damit bewegt sich das Spendenaufkommen auf dem Niveau der vergangenen Saison 2008/09, als die StZ-Weihnachtsaktion die mit Abstand höchste Summe in ihrer fast 40-jährigen Geschichte erhalten hat. Bis Ende Januar, wenn die Spendeneingänge traditionell nachlassen, waren damals insgesamt 1,31 Millionen Euro gespendet worden - und dieses Ergebnis ist schon jetzt fast wieder erreicht. Fest steht auf jeden Fall, dass bei den Zahlungseingängen zum fünften Mal in Folge die Millionengrenze überschritten worden ist. Mehr als 10.000 Einzelspender und einige Firmen haben dazu beigetragen, denen allen herzlicher Dank gebührt.
Über die hohen Spenden freuen sich die Macher von "Hilfe für den Nachbarn" nicht aus schierer Rekordsucht. Vielmehr kann so noch mehr Menschen in Not geholfen werden, die es auch in der so reichen Region Stuttgart gibt. Die Arbeitslosigkeit ist im Bereich der für Stuttgart und den Kreis Böblingen zuständigen Arbeitsagentur Stuttgart auf dem Vormarsch. 22615 Arbeitslose sind dort Ende Dezember gezählt worden 2,3 Prozent mehr als noch im November.
Auch in den übrigen Landkreisen um Stuttgart ist die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen. Und die Armut hat auch deshalb eher zugenommen, weil sich auf dem Arbeitsmarkt an anderer Stelle ebenfalls dramatische Veränderungen abspielen. Denn selbst jene, die in Lohn und Brot stehen, entkommen oft nicht der Bedürftigkeit, seien es Mini- und Ein-Euro-Jobber, seien es Leiharbeiter, die in Zeiten der Rezession als Erste entlassen werden.
Das Geld ist bei "Hilfe für den Nachbarn", das jeden Cent an die Bedürftigen weitergibt, denn auch gut angelegt. Vermutlich wird diesmal erneut rund 1700 Familien und Einzelpersonen geholfen werden können.
Für das kleine Häuflein an Redakteuren, die sich ehrenamtlich für den als mildtätig anerkannten Verein "Hilfe für den Nachbarn" engagieren, stellt sich Jahr für Jahr vor dem ersten Advent und damit dem Beginn der traditionellen StZ-Weihnachtsaktion stets dieselbe Frage: In welcher Größenordnung wird die StZ-Leserschaft und werden Firmen in Stuttgart und der Region diesmal für den guten Zweck spenden?
Besonders Bange machte diesmal die besorgniserregende konjunkturelle Lage und der Ausblick auf ein unsicheres Jahr 2009. Und niemand hätte sich gewundert, wenn die Menschen das Geld lieber für sich zusammengehalten hätten angesichts alsbald schwierigerer Zeiten. Doch wer so denkt, macht die Rechnung offenbar ohne die Leserinnen und Leser der Stuttgarter Zeitung. Mehr als 1,29 Millionen Euro sind in den vergangenen Wochen auf das Sonderkonto bei der Baden-Württembergischen Bank geflossen - und noch immer gehen Überweisungen und Schecks ein.
Mehr als 10.000 Einzelspender
Damit bewegt sich das Spendenaufkommen auf dem Niveau der vergangenen Saison 2008/09, als die StZ-Weihnachtsaktion die mit Abstand höchste Summe in ihrer fast 40-jährigen Geschichte erhalten hat. Bis Ende Januar, wenn die Spendeneingänge traditionell nachlassen, waren damals insgesamt 1,31 Millionen Euro gespendet worden - und dieses Ergebnis ist schon jetzt fast wieder erreicht. Fest steht auf jeden Fall, dass bei den Zahlungseingängen zum fünften Mal in Folge die Millionengrenze überschritten worden ist. Mehr als 10.000 Einzelspender und einige Firmen haben dazu beigetragen, denen allen herzlicher Dank gebührt.
Über die hohen Spenden freuen sich die Macher von "Hilfe für den Nachbarn" nicht aus schierer Rekordsucht. Vielmehr kann so noch mehr Menschen in Not geholfen werden, die es auch in der so reichen Region Stuttgart gibt. Die Arbeitslosigkeit ist im Bereich der für Stuttgart und den Kreis Böblingen zuständigen Arbeitsagentur Stuttgart auf dem Vormarsch. 22615 Arbeitslose sind dort Ende Dezember gezählt worden 2,3 Prozent mehr als noch im November.
Auch in den übrigen Landkreisen um Stuttgart ist die Arbeitslosigkeit leicht gestiegen. Und die Armut hat auch deshalb eher zugenommen, weil sich auf dem Arbeitsmarkt an anderer Stelle ebenfalls dramatische Veränderungen abspielen. Denn selbst jene, die in Lohn und Brot stehen, entkommen oft nicht der Bedürftigkeit, seien es Mini- und Ein-Euro-Jobber, seien es Leiharbeiter, die in Zeiten der Rezession als Erste entlassen werden.
Das Geld ist bei "Hilfe für den Nachbarn", das jeden Cent an die Bedürftigen weitergibt, denn auch gut angelegt. Vermutlich wird diesmal erneut rund 1700 Familien und Einzelpersonen geholfen werden können.
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