Gas wird günstiger
275 Versorger senken Preise
dpa, veröffentlicht am 18.02.2009
Berlin - Mehr als zehn Millionen Haushalte in Deutschland können sich auf niedrigere Gaspreise einstellen. Wie das Internet-Portal Toptarif.de in Berlin mitteilte, haben 275 Energieversorger angekündigt, ihre Preise im März oder April zu senken - im Durchschnitt um 12 Prozent.
Unter ihnen seien auch die vier kundenstärksten Anbieter E.ON, RWE, EnBW und die Berliner GASAG. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergibt sich nach Berechnung von Toptarif eine durchschnittliche Kostenersparnis von 208 Euro im Jahr.
"Für zahlreiche Verbraucher kommen die angekündigten Preissenkungen aber zu spät, um sofort davon profitieren zu können", sagte der Toptarif-Experte Thorsten Bohg. "Im Winter, wo rund 80 Prozent des jährlichen Heizbedarfs verbraucht wird, wird vielerorts noch nach den teuren Tarifen der letzten Monate abgerechnet. Dadurch werden viele Endkunden von den günstigeren Preisen erst bei der übernächsten Jahresendabrechnung profitieren können."
Beim Strom zeichnet sich dagegen kein Ende der Preiserhöhungen ab. Laut Tarifdienst Check24.de haben bundesweit 51 Stromversorger für Anfang März oder Anfang April Preisanhebungen angekündigt, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. Im Durchschnitt steigen die Strompreise diesen Angaben zufolge um 7,4 Prozent.
Unter ihnen seien auch die vier kundenstärksten Anbieter E.ON, RWE, EnBW und die Berliner GASAG. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergibt sich nach Berechnung von Toptarif eine durchschnittliche Kostenersparnis von 208 Euro im Jahr.
"Für zahlreiche Verbraucher kommen die angekündigten Preissenkungen aber zu spät, um sofort davon profitieren zu können", sagte der Toptarif-Experte Thorsten Bohg. "Im Winter, wo rund 80 Prozent des jährlichen Heizbedarfs verbraucht wird, wird vielerorts noch nach den teuren Tarifen der letzten Monate abgerechnet. Dadurch werden viele Endkunden von den günstigeren Preisen erst bei der übernächsten Jahresendabrechnung profitieren können."
Beim Strom zeichnet sich dagegen kein Ende der Preiserhöhungen ab. Laut Tarifdienst Check24.de haben bundesweit 51 Stromversorger für Anfang März oder Anfang April Preisanhebungen angekündigt, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. Im Durchschnitt steigen die Strompreise diesen Angaben zufolge um 7,4 Prozent.
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