Südwest-Ermittler
Kinderporno-Tauschbörse gesprengt
dpa/lsw, veröffentlicht am 16.04.2009
Stuttgart - Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) in Stuttgart haben eine Tauschbörse für kinderpornografische Filme gesprengt. Das LKA teilte am Donnerstag mit, weltweit müssten mehr als 9000 Besitzer einschlägigen Materials mit Anzeigen rechnen. Die Fahnder hatten seit Mitte vergangenen Jahres eine Tauschbörse im Internet beobachtet. Mit Hilfe der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung der Internetanbieter stellten die Ermittler bundesweit rund 1000 Anschlüsse fest, über die kinderpornografische Darstellungen verbreitet wurden. In Baden-Württemberg wurde in 93 Fällen Anzeige erstattet.
Die Beamten des "Arbeitsbereichs Internet Recherche" ließen in Deutschland 500 Computer, mehr als 43.000 Datenträger und rund 800 Festplatten beschlagnahmen. Darauf befänden sich auch Darstellungen schwerster sexueller Missbrauchshandlungen an Kleinkindern, hieß es weiter. Die größten Ermittlungserfolge gelangen in Nordrhein-Westfalen mit 283 Anschlüssen und in Niedersachsen mit 100 Teilnehmern. Die weiteren rund 8000 Anzeigen konnten an 91 Nationen, darunter die USA, Brasilien, Kanada und Neuseeland, weitergeleitet werden. Erste Verdächtige seien bereits festgenommen.
Auf Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Schriften stehen in Deutschland drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe und in schweren Fällen bis zu zehn Jahre Haft. Gegen die Tatverdächtigen ermittelt nun die für den jeweiligen Wohnort zuständige Staatsanwaltschaft.
www.polizei-beratung.de/aktionen/kinderpornografie
Die Beamten des "Arbeitsbereichs Internet Recherche" ließen in Deutschland 500 Computer, mehr als 43.000 Datenträger und rund 800 Festplatten beschlagnahmen. Darauf befänden sich auch Darstellungen schwerster sexueller Missbrauchshandlungen an Kleinkindern, hieß es weiter. Die größten Ermittlungserfolge gelangen in Nordrhein-Westfalen mit 283 Anschlüssen und in Niedersachsen mit 100 Teilnehmern. Die weiteren rund 8000 Anzeigen konnten an 91 Nationen, darunter die USA, Brasilien, Kanada und Neuseeland, weitergeleitet werden. Erste Verdächtige seien bereits festgenommen.
Auf Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Schriften stehen in Deutschland drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe und in schweren Fällen bis zu zehn Jahre Haft. Gegen die Tatverdächtigen ermittelt nun die für den jeweiligen Wohnort zuständige Staatsanwaltschaft.
www.polizei-beratung.de/aktionen/kinderpornografie
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