El Sistema
Rhythmus der Zukunft
Iris Benker, veröffentlicht am 20.04.2009
Filmbeschreibung
Die Kunst schafft vieles, nicht nur "das Unsichtbare sichtbar zu machen", wie es José Antonio Abreu zu Beginn der Dokumentation "El Sistema" formuliert. Dieser kleine Mann, der Ökonom, Politiker, aber vor allem Musiker ist, hat es geschafft, innerhalb von dreißig Jahren ein Projekt aufzubauen, das seinesgleichen sucht. Das "Sistema" ist ein Netzwerk aus 270 Musikzentren, in denen über 300 000 Kinder aus den venezuelischen Barrios, was gleichzusetzen ist mit Ghetto oder Slum, ein Musikinstrument lernen. Soziale Integration nennt Abreu sein Konzept, bei dem Kinder gleich von Anfang an lernen, in einem Orchester zu spielen.
Dass den Menschen in Lateinamerika der Rhythmus im Blut liegt, ist durchaus kein Mythos. Paul Smaczny und Maria Stodtmeier gelingt es jedenfalls in ihrem Film, die Begeisterung der Menschen in Venezuela für Musik zu dokumentieren und auch zu vermitteln. "El Sistema" ist ein kleines musikalisches Erlebnis, ein Film, der von den Kindern und ihren Instrumenten erzählt, aber eben auch von den Problemen in den Barrios. Bei seinen Konzertszenen fällt es auch jenen leicht, die mit solchen Klängen eher unvertraut sind, die Freude der Menschen an ihrer Musik zu teilen. Einer von José Antonio Abreus Mitarbeitern sagt: "Wenn es nur zehn Menschen mehr wie Abreu geben würde, wäre die Welt ein besserer Ort." Das glaubt man nach diesem Film dann gerne.
Dass den Menschen in Lateinamerika der Rhythmus im Blut liegt, ist durchaus kein Mythos. Paul Smaczny und Maria Stodtmeier gelingt es jedenfalls in ihrem Film, die Begeisterung der Menschen in Venezuela für Musik zu dokumentieren und auch zu vermitteln. "El Sistema" ist ein kleines musikalisches Erlebnis, ein Film, der von den Kindern und ihren Instrumenten erzählt, aber eben auch von den Problemen in den Barrios. Bei seinen Konzertszenen fällt es auch jenen leicht, die mit solchen Klängen eher unvertraut sind, die Freude der Menschen an ihrer Musik zu teilen. Einer von José Antonio Abreus Mitarbeitern sagt: "Wenn es nur zehn Menschen mehr wie Abreu geben würde, wäre die Welt ein besserer Ort." Das glaubt man nach diesem Film dann gerne.
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Highlights am 26.05.
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Jan Josef Liefers und Oblivion - Theaterhaus
49. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 2012: Begrüßungskonzert mit den Stuttgarter Philharmonikern - KKL-Liederhalle
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