Mehr als 40.000 Mitarbeiter betroffen
Daimler verlängert die Kurzarbeit
Harry Pretzlaff, veröffentlicht am 16.06.2009
Stuttgart - Auch im dritten Quartal dieses Jahres wird es in den Pkw-Werken von Daimler Kurzarbeit geben. Die Gespräche zwischen den Werkleitungen und den Betriebsräten der Pkw-Standorte seien weitgehend abgeschlossen, sagte eine Sprecherin des Stuttgarter Autokonzerns. Binnen Monatsfrist ist die Zahl Kurzarbeiter in diesem Bereich von 45.000 auf 35.000 zurückgegangen. Einschließlich der Nutzfahrzeugwerke sind bei Daimler derzeit 47.000 Mitarbeiter davon betroffen.
Der Rückgang ist auf eine anziehende Nachfrage etwa bei der A- und B-Klasse zurückzuführen. Deshalb wird es im Werk Rastatt, wo die A- und B-Klasse hergestellt wird, bis September keine Kurzarbeit geben. Ausnahmen gibt es auch für die Beschäftigten in Sindelfingen, die die neue E-Klasse produzieren sowie für das Transporterwerk in Düsseldorf, wo ein Großauftrag für zusätzliche Beschäftigung gesorgt hat. All dies wirkt sich auch positiv auf das Zulieferwerk in Untertürkheim aus, wo die Zahl der Kurzarbeiter binnen Monatsfrist von 10.000 auf 8000 zurückgegangen ist.
Der Rückgang der Kurzarbeit bedeutet allerdings nicht die Rückkehr zur vollen Beschäftigung in diesen Bereichen. Denn nach dem im April beschlossenen Sparpaket gilt für diese Mitarbeiter die generelle Daimler-Regelung. Danach wird die Arbeitszeit um 8,75 Prozent verkürzt. Die Beschäftigten haben damit nach Angaben des Betriebsrats meist ähnliche Gehaltseinbußen zu verkraften wie Kurzarbeiter.
Der Rückgang ist auf eine anziehende Nachfrage etwa bei der A- und B-Klasse zurückzuführen. Deshalb wird es im Werk Rastatt, wo die A- und B-Klasse hergestellt wird, bis September keine Kurzarbeit geben. Ausnahmen gibt es auch für die Beschäftigten in Sindelfingen, die die neue E-Klasse produzieren sowie für das Transporterwerk in Düsseldorf, wo ein Großauftrag für zusätzliche Beschäftigung gesorgt hat. All dies wirkt sich auch positiv auf das Zulieferwerk in Untertürkheim aus, wo die Zahl der Kurzarbeiter binnen Monatsfrist von 10.000 auf 8000 zurückgegangen ist.
Der Rückgang der Kurzarbeit bedeutet allerdings nicht die Rückkehr zur vollen Beschäftigung in diesen Bereichen. Denn nach dem im April beschlossenen Sparpaket gilt für diese Mitarbeiter die generelle Daimler-Regelung. Danach wird die Arbeitszeit um 8,75 Prozent verkürzt. Die Beschäftigten haben damit nach Angaben des Betriebsrats meist ähnliche Gehaltseinbußen zu verkraften wie Kurzarbeiter.
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