Viva Espana - vier SVK-Kämpfer dürfen zur WM
Artikel aus der Kornwestheimer Zeitung vom 30.06.2009
Das selbst gesteckte Ziel hat das Sportkarate-Team des SV Kornwestheim um die Trainer Lazaros Emmanouilidis und Niko Papadopoulos bei der 10. internationalen deutschen Meisterschaft der WKA (World Kickboxing und Karate Association) in Simmern übertroffen. Mit mindestens drei Pokalen wollten die fünf teilnehmenden Nachwuchssportler nach Kornwestheim zurück kommen. Am Ende standen zwei deutsche Meistertitel und drei Vizemeisterschaften zu Buche. Mit Parthena Manoloudi, Sascha dos Santos Coelho und Kevin Wehner stehen vier SVKler im Pointfighting ihrer Gewichtsklasse auf dem ersten Platz der deutschen WKA-Rangliste, Nunziatina Nassrallah ist Ranglisten-Zweite. Alle vier haben sich somit für den Nationalkader und die Teilnahme an der WM der WKA vom 27. Oktober bis 3. November in Spanien qualifiziert.
Zu 1150 Starts ist es bei den deutschen Titelkämpfen in Simmern gekommen, die auch von Karatekas aus Italien, Frankreich, Belgien, der Türkei, der Schweiz, Österreich und Irland besucht wurden. Vom SVK war Nunziatina Nassrallah bei den Mädchen bis zwölf Jahren bis 30 Kilo als Erste an der Reihe. Bei sechs Teilnehmerinnen kam sie durch ein Freilos gleich ins Halbfinale, das sie bereits nach einer Minute durch einen 6:1-Überlegenheitssieg beendete. Auch im Finale führte sie schnell mit 5:0 und wurde am Ende durch einen 11:3-Sieg Deutsche Meisterin.
Nicolai Anischenko stand in der Gewichtsklasse bis 65 Kilo der 13- bis 17-Jährigen unter Druck. Bei 16 Teilnehmern wollte er den Turniersieg, um in der deutschen WKA-Rangliste noch auf einen WM-Qualifikationsplatz zu kommen. In einem laut "Lalli" Emmanouilidis "sehr guten Kampf" unterlag er jedoch dem späteren Bronzemedaillen-Gewinner knapp mit 8:11. Nicht besser erging es Anischenko in der 70-Kilo-Klasse, in der er im ersten Kampf auf den Ranglisten-Ersten traf und mit 7:9 unterlag. "Er hat aber meinen Respekt und den des Gegners." Dass der 14-Jährige in Zukunft noch große Erfolge feiern wird, davon ist sein Trainer fest überzeugt.
Im Pointfighting der Mädchen bis zwölf Jahre der Gewichtsklasse über 45 Kilogramm stand Parthena Manoloudi schon vor dem Wettkampf als Ranglistenerste und WM-Teilnehmerin mit dem griechischen Team fest. Parthena Manoloudi wollte aber auch noch Deutsche Meisterin werden. Das wäre ihr fast gelungen. Ihren ersten Kampf gewann sie per Drehkick mit 3:1. Im Halbfinale traf die Elfjährige auf eine 13-Jährige mit Blaugurt - drei Gürtelgrade über ihr - und musste nach dem 6:6 nach der regulären Kampfzeit in die Verlängerung, die 8:8 endete. Der SVKlerin gelang noch der entscheidende Treffer. Im Finale fehlte ihr dann jedoch gegen Erika Gutmann (Obermoschel) sichtlich die Kraft und sie unterlag mit 2:4.
Kevin Wehner zog in der Gewichtsklasse bis 45 Kilo der 13- bis 17-Jährigen mit zwei Siegen ins Finale ein und setzte sich dann gegen einen Belgier 11:5 durch. Der zweite Titel für den SVK war perfekt. In der Gewichtsklasse bis 50 Kilo war für Kevin Wehner in der ersten Runde gegen den späteren Sieger aus Bayern Endstation. Sascha dos Santos Coelho kam in der 50-Kilo-Klasse per Freilos gleich ins Halbfinale gegen den Ranglistenzweiten Jan Hochstrasser (Obermoschel), den er mit 7:3 bezwang. Im Finale gelang dem Gegner aus Bayern nach dem 6:6 nach Verlängerung der entscheidende Punkt. In der 55-Kilo-Klasse sah Sascha dos Santos Coelho nach einem 7:2-Sieg im ersten Kampf, einem 9:5 im Halbfinale gegen einen Iren und einer 5:3-Führung 15 Sekunden vor Schluss gegen seinen Nationalteamkollegen Christopher Weil (Hanewald) im Finale schon wie der Sieger aus, ehe er in letzter Sekunde noch mit 5:6 unterlag.
Zu 1150 Starts ist es bei den deutschen Titelkämpfen in Simmern gekommen, die auch von Karatekas aus Italien, Frankreich, Belgien, der Türkei, der Schweiz, Österreich und Irland besucht wurden. Vom SVK war Nunziatina Nassrallah bei den Mädchen bis zwölf Jahren bis 30 Kilo als Erste an der Reihe. Bei sechs Teilnehmerinnen kam sie durch ein Freilos gleich ins Halbfinale, das sie bereits nach einer Minute durch einen 6:1-Überlegenheitssieg beendete. Auch im Finale führte sie schnell mit 5:0 und wurde am Ende durch einen 11:3-Sieg Deutsche Meisterin.
Nicolai Anischenko stand in der Gewichtsklasse bis 65 Kilo der 13- bis 17-Jährigen unter Druck. Bei 16 Teilnehmern wollte er den Turniersieg, um in der deutschen WKA-Rangliste noch auf einen WM-Qualifikationsplatz zu kommen. In einem laut "Lalli" Emmanouilidis "sehr guten Kampf" unterlag er jedoch dem späteren Bronzemedaillen-Gewinner knapp mit 8:11. Nicht besser erging es Anischenko in der 70-Kilo-Klasse, in der er im ersten Kampf auf den Ranglisten-Ersten traf und mit 7:9 unterlag. "Er hat aber meinen Respekt und den des Gegners." Dass der 14-Jährige in Zukunft noch große Erfolge feiern wird, davon ist sein Trainer fest überzeugt.
Im Pointfighting der Mädchen bis zwölf Jahre der Gewichtsklasse über 45 Kilogramm stand Parthena Manoloudi schon vor dem Wettkampf als Ranglistenerste und WM-Teilnehmerin mit dem griechischen Team fest. Parthena Manoloudi wollte aber auch noch Deutsche Meisterin werden. Das wäre ihr fast gelungen. Ihren ersten Kampf gewann sie per Drehkick mit 3:1. Im Halbfinale traf die Elfjährige auf eine 13-Jährige mit Blaugurt - drei Gürtelgrade über ihr - und musste nach dem 6:6 nach der regulären Kampfzeit in die Verlängerung, die 8:8 endete. Der SVKlerin gelang noch der entscheidende Treffer. Im Finale fehlte ihr dann jedoch gegen Erika Gutmann (Obermoschel) sichtlich die Kraft und sie unterlag mit 2:4.
Kevin Wehner zog in der Gewichtsklasse bis 45 Kilo der 13- bis 17-Jährigen mit zwei Siegen ins Finale ein und setzte sich dann gegen einen Belgier 11:5 durch. Der zweite Titel für den SVK war perfekt. In der Gewichtsklasse bis 50 Kilo war für Kevin Wehner in der ersten Runde gegen den späteren Sieger aus Bayern Endstation. Sascha dos Santos Coelho kam in der 50-Kilo-Klasse per Freilos gleich ins Halbfinale gegen den Ranglistenzweiten Jan Hochstrasser (Obermoschel), den er mit 7:3 bezwang. Im Finale gelang dem Gegner aus Bayern nach dem 6:6 nach Verlängerung der entscheidende Punkt. In der 55-Kilo-Klasse sah Sascha dos Santos Coelho nach einem 7:2-Sieg im ersten Kampf, einem 9:5 im Halbfinale gegen einen Iren und einer 5:3-Führung 15 Sekunden vor Schluss gegen seinen Nationalteamkollegen Christopher Weil (Hanewald) im Finale schon wie der Sieger aus, ehe er in letzter Sekunde noch mit 5:6 unterlag.
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