Stuttgart - Am Freitagabend wird noch einmal groß gefeiert, dann heißt es für die 500 Teilnehmer des Weltjugendfestivals, Abschied zu nehmen. Natürlich weiß keiner, wie viele der Jugendlichen die ambitionierte "Stuttgarter Erklärung" für den Klimaschutz letztlich ernst nehmen - ob sie also tatsächlich das Auto stehen lassen, die Klimaanlage ausschalten und weniger Fleisch essen. Doch das ist letztlich auch gar nicht entscheidend, wenn es um die Bewertung dieses Festivals geht.
Angesichts der Begeisterung, mit der die 500 Teilnehmer und die vielen hundert Helfer aus Stuttgart in den vergangenen Tagen dabei gewesen sind, könnte man beinahe vergessen, dass es in Sachen Weltjugendfestival nicht immer so dynamisch zugegangen ist. Eigentlich hätte es schon vor einem Jahr stattfinden sollen. Es war dann aber kurzfristig aus Geld- und Zeitmangel verschoben worden. Die Stadt hat jetzt erklärt, an der Veranstaltung festhalten zu wollen. Ob der Gemeinderat sich in Zeiten der Wirtschaftskrise und sinkender Gewerbesteuereinnahmen weiterhin spendabel zeigt, wird sich noch zeigen. 200.000 Euro sind im Gesamthaushalt eine vergleichsweise kleine Nummer. Und fürs Image der Stadt ist das Festival sicherlich ein Gewinn.
Er sei unglaublich dankbar dafür, in Stuttgart die Chance bekommen zu haben, so viele Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen und sich wirklich als Weltgemeinschaft zu fühlen, hat es einer der Jugendlichen ausgedrückt. Genau das ist das wertvolle an dieser Veranstaltung: Sie ermöglicht Begegnungen. Zwischen Ghanaern und Letten, Indonesiern und Bolivianern, Amerikanern und Iranern. Weltoffenheit, neue Freunde, das verbinden die Jugendlichen jetzt hoffentlich mit Stuttgart.
Angesichts der Begeisterung, mit der die 500 Teilnehmer und die vielen hundert Helfer aus Stuttgart in den vergangenen Tagen dabei gewesen sind, könnte man beinahe vergessen, dass es in Sachen Weltjugendfestival nicht immer so dynamisch zugegangen ist. Eigentlich hätte es schon vor einem Jahr stattfinden sollen. Es war dann aber kurzfristig aus Geld- und Zeitmangel verschoben worden. Die Stadt hat jetzt erklärt, an der Veranstaltung festhalten zu wollen. Ob der Gemeinderat sich in Zeiten der Wirtschaftskrise und sinkender Gewerbesteuereinnahmen weiterhin spendabel zeigt, wird sich noch zeigen. 200.000 Euro sind im Gesamthaushalt eine vergleichsweise kleine Nummer. Und fürs Image der Stadt ist das Festival sicherlich ein Gewinn.
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