Aufwärtstrend bei SAP
"Das Schlimmste ist hinter uns"
dpa/lsw, veröffentlicht am 29.07.2009
Walldorf - Das einschneidende Sparprogramm bei Europas größtem Softwarekonzern SAP zeigt Wirkung. "Unsere Einnahmen haben sich gut entwickelt", sagte Vorstandschef Léo Apotheker am Mittwoch in Walldorf. "Das Schlimmste ist hinter uns. Die Lage stabilisiert sich." Nach herben Rückschlägen zum Jahresbeginn baute der Dax-Konzern im zweiten Quartal seinen Gewinn deutlich aus und steigerte den Überschuss von 408 Millionen auf 423 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich von 593 Millionen auf 647 Millionen Euro zu.
Um 500 Millionen Euro hat der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware im ersten Halbjahr seine Kosten heruntergeschraubt, berichtete der Manager. Dem standen Aufwendungen von 165 Millionen Euro für den angekündigten Stellenabbau entgegen. 3000 Jobs will SAP im Konzern bis zum Jahresende streichen, um die Kostenstruktur zu verbessern. 2800 Stellen seien davon bislang weggefallen, sagte Apotheker. Der geplante Abbau von 600 Arbeitsplätzen in Deutschland wurde bereits abgeschlossen. Der Konzern geht nun davon aus, die anvisierte Mitarbeiterzahl von 48 500 Beschäftigten weltweit früher als geplant zu erreichen.
Apotheker zeigte sich zuversichtlich, dass der Softwarekonzern 2010 wieder mehr von der Investitionsbereitschaft seiner Kunden profitieren wird. "Ich glaube, wir kommen aus der Talsohle heraus. Es gibt Zeichen der Stabilisierung." SAP werde zwar weiter stark auf die Kosten schauen, ein Ausbau des bestehenden Sparprogramms sei aber nicht geplant. Auch ein zusätzlicher Stellenabbau sei nicht vorgesehen.
Um 500 Millionen Euro hat der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware im ersten Halbjahr seine Kosten heruntergeschraubt, berichtete der Manager. Dem standen Aufwendungen von 165 Millionen Euro für den angekündigten Stellenabbau entgegen. 3000 Jobs will SAP im Konzern bis zum Jahresende streichen, um die Kostenstruktur zu verbessern. 2800 Stellen seien davon bislang weggefallen, sagte Apotheker. Der geplante Abbau von 600 Arbeitsplätzen in Deutschland wurde bereits abgeschlossen. Der Konzern geht nun davon aus, die anvisierte Mitarbeiterzahl von 48 500 Beschäftigten weltweit früher als geplant zu erreichen.
Apotheker zeigte sich zuversichtlich, dass der Softwarekonzern 2010 wieder mehr von der Investitionsbereitschaft seiner Kunden profitieren wird. "Ich glaube, wir kommen aus der Talsohle heraus. Es gibt Zeichen der Stabilisierung." SAP werde zwar weiter stark auf die Kosten schauen, ein Ausbau des bestehenden Sparprogramms sei aber nicht geplant. Auch ein zusätzlicher Stellenabbau sei nicht vorgesehen.
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