In kleinen Schritten zum neuen Freizeitpark
Artikel aus der Fellbacher Zeitung vom 08.08.2009
In der Daimlerstadt besteht seit Jahren Einigkeit, dass das Gelände der Sportgemeinschaft (SG) Schorndorf generalüberholt werden muss. Die Fläche aus verschiedenen Sportplätzen in der sogenannten Altlache, die von der Rems und einem Flutgraben des Wieslaufs begrenzt wird, liegt seit Jahren in einer Art Dornröschenschlaf. Der Gemeinderat hatte im vorigen Sommer das Stuttgarter Institut für kooperative Planung und Sportentwicklung beauftragt, die Planung zu begleiten. Oberbürgermeister Matthias Klopfer kennt die Arbeit der Planer aus eigener Anschauung. Er war vor acht Jahren selbst als Koautor an einer Fachpublikation des Institutes zum Thema Sportstättenentwicklung tätig.
Dass die Planungsgruppe, an der sich zahlreiche Schorndorfer Sportvereine beteiligten, nach einem Jahr gute Vorschläge zur Neugestaltung des Areals vorgelegt hat, darüber waren sich alle Stadträte einig. Insgesamt ist die komplette Umgestaltung jedoch auf die stolze Summe von rund acht Millionen Euro veranschlagt, die ursprünglich auf fünf Jahre gestreckt werden sollte.
Bei der Vorstellung der Pläne deutete sich bereits an, dass diese aufgrund der veränderten Finanzlage nicht wie zunächst vorgesehen bis zum Jahr 2015 verwirklicht werden können. Der Baubürgermeister Andreas Stanicki plädierte dafür, "flexibel vorzugehen". Zunächst solle, abhängig von den Zuschüssen, der bestehende Sportplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden. In einem zweiten Schritt soll die SG ein neues Sportheim nahe der Rems bekommen. Beide bestehenden Gebäude werden nach Vorschlag der Planungskommission abgebrochen. Im westlichen Stadion, das auch von Schulen und Leichtathleten genutzt wird, soll ein neues Gebäude mit Umkleideräumen entstehen.
Die Lage des neuen Sportheims war laut SPD-Stadträtin Silke Olbrich einer der wenigen längeren Diskussionspunkte in der Planerrunde. Einig sei man sich gewesen, dass das neue Gelände allen Schorndorfer Vereinen, nicht nur der SG, offenstehen solle. Auch die Eignung nicht nur für den Vereinssport, sondern auch für den Freizeitsport hob die SPD-Stadträtin hervor. Als Beispiel erwähnte sie die sogenannte Bikerstrecke, die mit Hilfe eines Sponsors bald verwirklich werden solle. Auch den Bau einer zwei Kilometer langen sogenannten Finnenbahn rund um das Gelände begrüßte die Stadträtin. Die mit einem weichen Boden ausgestattete Strecke sei ideal für Jogger.
Zudem deuteten sich in der Planung spannende Perspektiven an. Nach Südosten hin könnte eine Brücke über die Rems zum benachbarten Sportgelände des Vereins ASGI geschlagen werden. Die Grünen-Stadträtin Bärbel Roenick-Stegmüller erwähnte als Möglichkeit einen neuen Haltepunkt der Wieslauftalbahn, die östlich nahe an dem Gelände vorbeifährt. Sie brachte auch die Idee eines Aktivspielplatzes ins Spiel, der nördlich des Geländes, in unmittelbarer Nähe zur Firma Kelch geschaffen werden könnte.
Allerdings stehen all diesen Visionen die eher düsteren Aussichten der Finanzplanung der Daimlerstadt gegenüber. Oberbürgermeister Matthias Klopfer verwies jedoch auf die zentrale Lage des Geländes und damit seine große Bedeutung innerhalb der Stadt. "Wir sind sehr gespannt, wie es aussieht mit der Bewerbung für die Landesgartenschau", merkte der Oberbürgermeister an. Diese würde "eine bessere Chance auf Zuschüsse" eröffnen. Abhängig von der Entscheidung sollen den Stadträten neue Vorschläge präsentiert werden.
Dass die Planungsgruppe, an der sich zahlreiche Schorndorfer Sportvereine beteiligten, nach einem Jahr gute Vorschläge zur Neugestaltung des Areals vorgelegt hat, darüber waren sich alle Stadträte einig. Insgesamt ist die komplette Umgestaltung jedoch auf die stolze Summe von rund acht Millionen Euro veranschlagt, die ursprünglich auf fünf Jahre gestreckt werden sollte.
Bei der Vorstellung der Pläne deutete sich bereits an, dass diese aufgrund der veränderten Finanzlage nicht wie zunächst vorgesehen bis zum Jahr 2015 verwirklicht werden können. Der Baubürgermeister Andreas Stanicki plädierte dafür, "flexibel vorzugehen". Zunächst solle, abhängig von den Zuschüssen, der bestehende Sportplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden. In einem zweiten Schritt soll die SG ein neues Sportheim nahe der Rems bekommen. Beide bestehenden Gebäude werden nach Vorschlag der Planungskommission abgebrochen. Im westlichen Stadion, das auch von Schulen und Leichtathleten genutzt wird, soll ein neues Gebäude mit Umkleideräumen entstehen.
Die Lage des neuen Sportheims war laut SPD-Stadträtin Silke Olbrich einer der wenigen längeren Diskussionspunkte in der Planerrunde. Einig sei man sich gewesen, dass das neue Gelände allen Schorndorfer Vereinen, nicht nur der SG, offenstehen solle. Auch die Eignung nicht nur für den Vereinssport, sondern auch für den Freizeitsport hob die SPD-Stadträtin hervor. Als Beispiel erwähnte sie die sogenannte Bikerstrecke, die mit Hilfe eines Sponsors bald verwirklich werden solle. Auch den Bau einer zwei Kilometer langen sogenannten Finnenbahn rund um das Gelände begrüßte die Stadträtin. Die mit einem weichen Boden ausgestattete Strecke sei ideal für Jogger.
Zudem deuteten sich in der Planung spannende Perspektiven an. Nach Südosten hin könnte eine Brücke über die Rems zum benachbarten Sportgelände des Vereins ASGI geschlagen werden. Die Grünen-Stadträtin Bärbel Roenick-Stegmüller erwähnte als Möglichkeit einen neuen Haltepunkt der Wieslauftalbahn, die östlich nahe an dem Gelände vorbeifährt. Sie brachte auch die Idee eines Aktivspielplatzes ins Spiel, der nördlich des Geländes, in unmittelbarer Nähe zur Firma Kelch geschaffen werden könnte.
Allerdings stehen all diesen Visionen die eher düsteren Aussichten der Finanzplanung der Daimlerstadt gegenüber. Oberbürgermeister Matthias Klopfer verwies jedoch auf die zentrale Lage des Geländes und damit seine große Bedeutung innerhalb der Stadt. "Wir sind sehr gespannt, wie es aussieht mit der Bewerbung für die Landesgartenschau", merkte der Oberbürgermeister an. Diese würde "eine bessere Chance auf Zuschüsse" eröffnen. Abhängig von der Entscheidung sollen den Stadträten neue Vorschläge präsentiert werden.
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