Der Mann hinter Tennis-Aaron.de
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 27.08.2009
Ein Schreibtisch mit Computer und großem Wandkalender steht in einer Ecke des Wohnzimmers von Werner Benzinger. Dahinter hängt ein Poster des Tennisspielers Rafael Nadal und die bunte Werbung eines Fitnessdrinkherstellers an der Wand. Auch ein Hometrainer älteren Modells befindet sich im Wohnraum. Es ist das Reich des 70-jährigen Rentner in Weissach. Dort hat er alleine die Internetseiten www.tennis-aaron.de und www.tennis-spieler.com erstellt und aktualisiert und erweitert sie ständig.
Ein umfassendes Nachschlagewerk hat der gelernte Werkzeugmacher und spätere REFA-Techniker erstellt. Beispielsweise sind alle Wimbledon-Sieger seit 1877 aufgelistet. Mit Gegnern und Punkten in fünf verschiedenen Kategorien: Frauen, Männer, jeweils Einzel, Doppel und Mixed. Dazu Listen der einzelnen Spieler, Adressen von Tennisschulen, Tenniszubehör und Berichte seiner persönlichen Erfahrungen in Sport und Leben.
"Ungefähr 420 000 Leute besuchen jedes Jahr meine Internetseite", sagt Benzinger stolz. Sein Ziel ist es, dass tennis-aaron.de, wenn man das Wort "Tennis" bei Google eingibt, unter den ersten zehn Suchergebnissen erscheint. Platz 14 hat er immerhin schon erreicht.
Das Programmieren ist sein Hobby. Aber es ist fast schon zu seinem Beruf geworden. Jeden Montagmorgen werden die Weltranglisten aktualisiert. 40 Stunden arbeitet er momentan in der Woche an seinen beiden Internetseiten. Sogar Werbebanner für www.tennis-aaron.de hat der 70-Jährige an den Rutesheimer Sandplätzen aufgehängt.
"Ich habe früher oft von morgens um 9 Uhr bis Nachts um 22 Uhr daran gearbeitet", erzählt er. Meist zehn Stunden am Tag, sechs Tage in der Woche. Mittlerweile hat er sein Arbeitspensum etwas reduziert. Durch seinen Beruf hat er den Umgang mit Computern schon vor 20 Jahren gelernt und früher bereits eigene Kalkulationsprogramme geschrieben.
Neben seinem Schreibtisch hängt ein Zitat des griechischen Philospohen Epiktet: "Nie wurde etwas Großes im Augenblick erschaffen". Die Worte passen gut zu Benzinger. Er arbeitet seit Jahren kontinuierlich an seinen Seiten und hat mittlerweile rund 1350 Grand-Slam-Spieler aufgelistet. "Eine Webseite ist etwas, mit dem man nie fertig wird", sagt er. Plötzlich entdeckt er beim Präsentieren seines Werkes, dass in einer Statistik ein Punkt fehlt. "Da gehen wir sofort rein", sagt er und ändert den Fehler prompt. Benzinger ist eben ein Perfektionist.
Begonnen hat es im Sommer 2003, nachdem er in Rente gegangen war. Er fragte sich: "Was mache ich im Winter, wenn das Wetter nicht mehr so schön ist?" Also versuchte er sich als Handelspartner für einen Fitnessdrinkhersteller. "Die Internetseite www.tennis-aaron.de sollte als Aufhänger dienen", erklärt der 70-Jährige. Zuerst waren fast nur Informationen über Nahrungsergänzungsmittel und Networkmarketing das Thema. Später wurde der Sport wichtiger. Wegen verschiedener Wettbewerbsklagen beschloss Benzinger, mit dem Verkauf im Internet aufzuhören und sich ganz dem Tennis zu widmen. Vor eineinhalb Jahren folgte dann die zweite Website, www.tennis-spieler.de, auf der er vor allem Spieler aufgelistet hat.
Seit zehn Jahren spielt Benzinger auch selbst Tennis. Momentan in Rutesheim. "Da war ich anfangs der Schwächste, aber ich hab mich zu einem guten Doppelpartner entwickelt", erzählt er. Angefangen hat die Leidenschaft im Urlaub. "Ich habe eine Sportart gesucht, die ich auch noch mit 80 Jahren machen kann. Mit Tennis habe ich sie gefunden", erklärt der Rentner. Er spielt zwei bis drei Stunden Tennis in der Woche. Im Winter sogar zweimal. Auch von Verletzungen lässt er sich nicht abhalten. Nach einem Muskelfaserriss in der Wade musste er vier Wochen lang pausieren und konnte erst danach langsam wieder mit dem Sport anfangen.
"Tennis macht einfach Spaß. Egal ob man gewinnt oder verliert", findet Benzinger und ergänzt, es sei auch ein sehr guter Ausgleich zum Programmieren. Er selbst hat kaum die großen Turniere besucht. Es fehle ihm einfach an der Zeit. Aber beim Jugend-Cup in Rutesheim und Renningen war er dieses Jahr zusammen mit seinem Enkel. "Es war toll", erzählt er begeistert.
Ein umfassendes Nachschlagewerk hat der gelernte Werkzeugmacher und spätere REFA-Techniker erstellt. Beispielsweise sind alle Wimbledon-Sieger seit 1877 aufgelistet. Mit Gegnern und Punkten in fünf verschiedenen Kategorien: Frauen, Männer, jeweils Einzel, Doppel und Mixed. Dazu Listen der einzelnen Spieler, Adressen von Tennisschulen, Tenniszubehör und Berichte seiner persönlichen Erfahrungen in Sport und Leben.
"Ungefähr 420 000 Leute besuchen jedes Jahr meine Internetseite", sagt Benzinger stolz. Sein Ziel ist es, dass tennis-aaron.de, wenn man das Wort "Tennis" bei Google eingibt, unter den ersten zehn Suchergebnissen erscheint. Platz 14 hat er immerhin schon erreicht.
Das Programmieren ist sein Hobby. Aber es ist fast schon zu seinem Beruf geworden. Jeden Montagmorgen werden die Weltranglisten aktualisiert. 40 Stunden arbeitet er momentan in der Woche an seinen beiden Internetseiten. Sogar Werbebanner für www.tennis-aaron.de hat der 70-Jährige an den Rutesheimer Sandplätzen aufgehängt.
"Ich habe früher oft von morgens um 9 Uhr bis Nachts um 22 Uhr daran gearbeitet", erzählt er. Meist zehn Stunden am Tag, sechs Tage in der Woche. Mittlerweile hat er sein Arbeitspensum etwas reduziert. Durch seinen Beruf hat er den Umgang mit Computern schon vor 20 Jahren gelernt und früher bereits eigene Kalkulationsprogramme geschrieben.
Neben seinem Schreibtisch hängt ein Zitat des griechischen Philospohen Epiktet: "Nie wurde etwas Großes im Augenblick erschaffen". Die Worte passen gut zu Benzinger. Er arbeitet seit Jahren kontinuierlich an seinen Seiten und hat mittlerweile rund 1350 Grand-Slam-Spieler aufgelistet. "Eine Webseite ist etwas, mit dem man nie fertig wird", sagt er. Plötzlich entdeckt er beim Präsentieren seines Werkes, dass in einer Statistik ein Punkt fehlt. "Da gehen wir sofort rein", sagt er und ändert den Fehler prompt. Benzinger ist eben ein Perfektionist.
Begonnen hat es im Sommer 2003, nachdem er in Rente gegangen war. Er fragte sich: "Was mache ich im Winter, wenn das Wetter nicht mehr so schön ist?" Also versuchte er sich als Handelspartner für einen Fitnessdrinkhersteller. "Die Internetseite www.tennis-aaron.de sollte als Aufhänger dienen", erklärt der 70-Jährige. Zuerst waren fast nur Informationen über Nahrungsergänzungsmittel und Networkmarketing das Thema. Später wurde der Sport wichtiger. Wegen verschiedener Wettbewerbsklagen beschloss Benzinger, mit dem Verkauf im Internet aufzuhören und sich ganz dem Tennis zu widmen. Vor eineinhalb Jahren folgte dann die zweite Website, www.tennis-spieler.de, auf der er vor allem Spieler aufgelistet hat.
Seit zehn Jahren spielt Benzinger auch selbst Tennis. Momentan in Rutesheim. "Da war ich anfangs der Schwächste, aber ich hab mich zu einem guten Doppelpartner entwickelt", erzählt er. Angefangen hat die Leidenschaft im Urlaub. "Ich habe eine Sportart gesucht, die ich auch noch mit 80 Jahren machen kann. Mit Tennis habe ich sie gefunden", erklärt der Rentner. Er spielt zwei bis drei Stunden Tennis in der Woche. Im Winter sogar zweimal. Auch von Verletzungen lässt er sich nicht abhalten. Nach einem Muskelfaserriss in der Wade musste er vier Wochen lang pausieren und konnte erst danach langsam wieder mit dem Sport anfangen.
"Tennis macht einfach Spaß. Egal ob man gewinnt oder verliert", findet Benzinger und ergänzt, es sei auch ein sehr guter Ausgleich zum Programmieren. Er selbst hat kaum die großen Turniere besucht. Es fehle ihm einfach an der Zeit. Aber beim Jugend-Cup in Rutesheim und Renningen war er dieses Jahr zusammen mit seinem Enkel. "Es war toll", erzählt er begeistert.
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