Einmal Torwart, immer Torwart
Artikel aus der Fellbacher Zeitung vom 02.09.2009
Die Dienste eines namhaften Tormanns haben sich die Handballer des SV Fellbach für die anstehende Saison in der Baden-Württemberg-Oberliga gesichert. In Stefan Doll, dem ehemaligen Oßweiler und Kornwestheimer Zweitliga-Akteur, hat das junge Fellbacher Team nun einen routinierten Torhüter, der dank seiner Paraden schon des Öfteren Begegnungen im Alleingang entschieden hat.
Dass sich Stefan Dolls Handball-Karriere einmal zwischen den beiden Pfosten abspielen würde, war irgendwie schon immer klar. "Ich bin bereits als Sechsjähriger bei den Minis im Tor gestanden", sagt der heute 35-Jährige im Rückblick auf seine Anfänge. Er folgte damit gewissermaßen der Familientradition. Schließlich agierte nicht nur Vater Gerhard, sondern auch der ältere Bruder als erfolgreicher Toreverhinderer: Markus Doll machte sich einen Namen als Akteur mehrerer Regionalliga-Mannschaften wie dem TV Oppenweiler oder dem (damaligen) TV Kornwestheim.
Da die sportlichen Anfänge zwischen den Pfosten erfolgreich verliefen, stellte sich für den jungen Stefan Doll nie die Frage, den Platz hinter der Abwehr zu räumen und stattdessen im Angriff Treffer zu erzielen. "Es hat mir immer Spaß gemacht im Tor. Ich hab" nie gedacht, jetzt hab" ich die Schnauze voll und will ins Feld wechseln", sagt der ehemalige Zweitliga-Spieler. Einmal Torwart, immer Torwart. Heute hat der 35-Jährige selbst schon zwei Töchter im Alter von neun und sechs Jahren - und verhindert immer noch Treffer. Mit Spaß und nicht minder erfolgreich.
Seit wenigen Wochen unterstützt er die Ballwerfer des SV Fellbach, die durch die kurzfristige Verpflichtung des Ausnahmetorhüters enorm an Qualität gewonnen haben. Stefan Doll musste nach der zweiten Anfrage des Fellbacher Trainers Harald Beilschmied - die erste erfolgte bereits im Februar, doch damals hatte er dem SV Ludwigsburg-Oßweil bereits für die neue Runde zugesagt - nicht lange überlegen. Trotz mehrerer Angebote von anderen Vereinen gab Doll nach dem Rückzug der Oßweiler Mannschaft aus der Württemberg-Liga dem SVF Mitte Juli seine Zusage.
Ausschlaggebend für den Wechsel nach Fellbach war zum einen die Nähe zu seinem Wohnort Oßweil: "Da brauch" ich mit dem Auto ja nur 15 Minuten." Zum anderen trifft Stefan Doll beim SVF auf alte Bekannte. Gegen Harald Beilschmied hat Stefan Doll beispielsweise in den Oßweiler Hochzeiten in der zweiten Liga gespielt. Und mit dem Fellbacher Co-Trainer Mirko Henel hat er für den VfL Waiblingen in der Regionalliga agiert. "Wir können uns glücklich schätzen, so einen Torwart in unseren Reihen zu haben", sagt Harald Beilschmied über den renommierten Schlussmann, der auch als Stellvertreter des neuen Kapitäns Oliver Gomes fungieren wird.
Als größte Erfolge seiner Karriere wertet Stefan Doll die deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend des TSV Heiningen sowie den zweiten Platz mit der Oßweiler Mannschaft gleich im zweiten Zweitliga-Jahr und die damit verbundene Bundesliga-Relegation. Angesichts einer solchen Vita sind die Ziele mit seinem neuen Verein für die am 13. September (16.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Altenheim beginnende Saison in der vierten Liga eher bescheiden. "Nicht so hoch stapeln", ist Stefan Dolls Devise. Da in der Mannschaft "doch ein Umbruch stattgefunden hat", ist für den Erfolgsgewöhnten der Klassenverbleib das primäre Ziel. "Und wenn es dann doch besser läuft, ist es umso schöner", sagt Stefan Doll.
Dass sich Stefan Dolls Handball-Karriere einmal zwischen den beiden Pfosten abspielen würde, war irgendwie schon immer klar. "Ich bin bereits als Sechsjähriger bei den Minis im Tor gestanden", sagt der heute 35-Jährige im Rückblick auf seine Anfänge. Er folgte damit gewissermaßen der Familientradition. Schließlich agierte nicht nur Vater Gerhard, sondern auch der ältere Bruder als erfolgreicher Toreverhinderer: Markus Doll machte sich einen Namen als Akteur mehrerer Regionalliga-Mannschaften wie dem TV Oppenweiler oder dem (damaligen) TV Kornwestheim.
Da die sportlichen Anfänge zwischen den Pfosten erfolgreich verliefen, stellte sich für den jungen Stefan Doll nie die Frage, den Platz hinter der Abwehr zu räumen und stattdessen im Angriff Treffer zu erzielen. "Es hat mir immer Spaß gemacht im Tor. Ich hab" nie gedacht, jetzt hab" ich die Schnauze voll und will ins Feld wechseln", sagt der ehemalige Zweitliga-Spieler. Einmal Torwart, immer Torwart. Heute hat der 35-Jährige selbst schon zwei Töchter im Alter von neun und sechs Jahren - und verhindert immer noch Treffer. Mit Spaß und nicht minder erfolgreich.
Seit wenigen Wochen unterstützt er die Ballwerfer des SV Fellbach, die durch die kurzfristige Verpflichtung des Ausnahmetorhüters enorm an Qualität gewonnen haben. Stefan Doll musste nach der zweiten Anfrage des Fellbacher Trainers Harald Beilschmied - die erste erfolgte bereits im Februar, doch damals hatte er dem SV Ludwigsburg-Oßweil bereits für die neue Runde zugesagt - nicht lange überlegen. Trotz mehrerer Angebote von anderen Vereinen gab Doll nach dem Rückzug der Oßweiler Mannschaft aus der Württemberg-Liga dem SVF Mitte Juli seine Zusage.
Ausschlaggebend für den Wechsel nach Fellbach war zum einen die Nähe zu seinem Wohnort Oßweil: "Da brauch" ich mit dem Auto ja nur 15 Minuten." Zum anderen trifft Stefan Doll beim SVF auf alte Bekannte. Gegen Harald Beilschmied hat Stefan Doll beispielsweise in den Oßweiler Hochzeiten in der zweiten Liga gespielt. Und mit dem Fellbacher Co-Trainer Mirko Henel hat er für den VfL Waiblingen in der Regionalliga agiert. "Wir können uns glücklich schätzen, so einen Torwart in unseren Reihen zu haben", sagt Harald Beilschmied über den renommierten Schlussmann, der auch als Stellvertreter des neuen Kapitäns Oliver Gomes fungieren wird.
Als größte Erfolge seiner Karriere wertet Stefan Doll die deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend des TSV Heiningen sowie den zweiten Platz mit der Oßweiler Mannschaft gleich im zweiten Zweitliga-Jahr und die damit verbundene Bundesliga-Relegation. Angesichts einer solchen Vita sind die Ziele mit seinem neuen Verein für die am 13. September (16.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Altenheim beginnende Saison in der vierten Liga eher bescheiden. "Nicht so hoch stapeln", ist Stefan Dolls Devise. Da in der Mannschaft "doch ein Umbruch stattgefunden hat", ist für den Erfolgsgewöhnten der Klassenverbleib das primäre Ziel. "Und wenn es dann doch besser läuft, ist es umso schöner", sagt Stefan Doll.
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