Hintergrundwissen Stichwort RFID

Christiane Schulzki-Haddouti, veröffentlicht am 06.09.2009

Zahlenspeicher



Die Abkürzung RFID steht für Radio Frequency Identification, auf Deutsch: Identifizierung über Radiowellen. Damit werden kleine Chips bezeichnet, die eine mehrstellige Zahlenfolge als Information in sich tragen. Diese Zahl wird über eine Datenbank einem bestimmten Gegenstand zugeordnet und kann aus dem Chip mit Lesegeräten ausgelesen werden. Der Chip wird dabei durch Radiowellen aktiviert, die vom Lesegerät ausgestrahlt werden. Viele Chips entnehmen den Radiowellen auch die elektrische Energie, die sie zum Senden des Zahlencodes benötigen.

Neue Intelligenz


Neuere RFID-Chips können nicht nur ausgelesen, sondern auch beschrieben werden. Damit können sie Informationen speichern, die sie beispielsweise über Sensoren aufnehmen oder von anderen Geräten empfangen. Forscher entwickeln Chips, die kleinste Computer beinhalten. Damit könnten diese „intelligenten Objekte“ miteinander kommunizieren und Prozesse automatisch ausführen.


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