03:09 Juncker: Eurogruppe prüft "Szenario" eines griechischen Ausstiegs »
Brüssel - Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat bestätigt, dass Experten der 17 Euro-Staaten auch die Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währung prüfen. Die "Arbeitshypothese" der Eurogruppe sei jedoch, dass Griechenland weiterhin ein Euro-Währungsmitglied bleibe, sagte Juncker nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Juncker sagte zum Streit um Eurobonds: Er rechne nicht mit einer Entscheidung innerhalb von einigen Monaten.
02:48 Merkel: EU will Wachstum ankurbeln »
Brüssel - Der EU-Sondergipfel hat sich nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel grundsätzlich auf Impulse für mehr Wachstum in der Eurozone verständigt. Konsolidierung der Finanzen und Wachstum seien keine Gegensätze, sagte Merkel nach dem Treffen in Brüssel. Für den nächsten regulären Gipfel Ende Juni sei eine umfassende "Arbeitsagenda" besprochen worden. Strittig blieb das Thema Eurobonds. Die EU-Staats- und Regierungschefs sicherten Griechenland weitere Unterstützung zu. Die neue Regierung müsse jedoch Spar- und Reformverpflichtungen einhalten, sagte EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy.
01:40 EU-Gipfel sichert Griechenland weitere Hilfe zu »
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs sichern dem krisengeschüttelten Griechenland weitere Unterstützung zu. Die neue Regierung müsse jedoch Spar- und Reformverpflichtungen einhalten, sagte Gipfelchef Herman Van Rompuy am Morgen nach den Beratungen. "Wir wollen, dass Griechenland in der Eurozone bleibt und gleichzeitig seine Verpflichtungen respektiert." Am 17. Juni wird in dem Land neu gewählt. Die EU hofft, dass nach den Wahlen eine Regierung gebildet wird, die sich die Verpflichtungen zu eigen macht.
01:40 Trittin fordert Einstieg in Euro-Bonds - Drohung mit Fiskalpakt-Veto »
Düsseldorf - Vor dem Treffen der Bundesregierung mit den Spitzen von SPD und Grünen zum Fiskalpakt hat Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin einen Einstieg in gemeinsam ausgegebene Euro-Anleihen gefordert. Merkels dogmatisches Nein zu gemeinsamen Euro-Bonds "blockiert die Beendigung der Krise", sagte Trittin der "Rheinischen Post". Die Kanzlerin müsse ihren finanzpolitischen Kurs korrigieren. Ohne Zustimmung der Grünen in Bundesrat und Bundestag werde der Fiskalpakt nicht ratifiziert, drohte Trittin.
01:24 Hewlett-Packard setzt 27 000 Mitarbeiter vor die Tür »
Palo Alto - Angesichts eines schrumpfenden Geschäfts legt der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard die Axt bei seiner Belegschaft an. Voraussichtlich rund 27 000 Beschäftigte müssten das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014 verlassen, teilte der Konzern im kalifornischen Palo Alto mit. Das sind etwa 8 Prozent aller Mitarbeiter. Durch die harten Einschnitte will HP 3,0 bis 3,5 Milliarden Dollar im Jahr sparen.