10:47 Ahmadinedschad kündigt neue Atomprojekte an »
Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat neue Atomprojekte angekündigt. In den kommenden Tagen werde man die Eröffnung neuer Atomanlagen im Iran erleben, sagte Ahmadinedschad. Er bezog sich damit vermutlich auf die Inbetriebnahme einer Anlage in Fordo zur Anreicherung von Uran auf 3,5 Prozent, vier und 20 Prozent. Das reicht nicht für Atomsprengsätze. In seiner Rede warf Ahmadinedschad den USA vor, "kein loyaler Freund" der Araber zu sein, sondern "das zionistische Regime" Israels retten zu wollen.
10:44 Neckar: Immer mehr Schiffe hängen fest »
Heidelberg - Auf dem Neckar hängen nach der Sperrung mehrerer Schleusen immer mehr Schiffe fest. Inzwischen seien 42 Schiffe zwischen Mannheim und dem Hafen Heilbronn vom Eis eingeschlossen, sagte Jörg Huber vom Wasser-und Schifffahrtsamt Heidelberg. Es sind mehrere Eisbrecher auf dem Neckar im Einsatz, um Wehre vom Eis zu befreien. Wann die Frachter wieder fahren können, steht noch nicht fest. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg hat einen "Krisenstab Eis" gegründet.
10:01 Syrische Opposition berichtet von Kämpfen nahe Damaskus »
Beirut - Syrische Regierungstruppen haben sich am Morgen nach Angaben von Oppositionellen Kämpfe mit Deserteuren geliefert. In einem Vorort von Damaskus seien Granateneinschläge und das Feuer schwerer Maschinengewehre zu hören, sagte der Aktivist Hani Abdullah der Nachrichtenagentur dpa. Informationen über mögliche Opfer gibt es bisher nicht. Gestern waren in Syrien mindestens 90 Menschen getötet worden.
09:45 Streiks in Griechenland gehen weiter »
Athen - Am zweiten Tag in Folge haben die griechischen Gewerkschaften aus Protest gegen das neue Sparprogramm mit umfangreichen Streiks das öffentliche Leben weitgehend lahmgelegt. Betroffen sind vor allem die Verkehrsmittel. Bus- und Bahnfahrer streiken, Fähren zu den Inseln der Ägäis bleiben im Hafen. Mitglieder der Kommunistischen Partei hängten auf der Akropolis, dem Wahrzeichen Athens, ein Transparent auf mit dem Spruch "Nieder mit der Diktatur der Monopole der EU". Mittags sind wieder Demonstrationen geplant.
09:12 Ex-Staatssekretär Wichert darf bei der Bundeswehr wieder mitreden »
Leipzig - Überraschendes Comeback für den im Zuge der Kundus-Affäre entlassenen Staatssekretär Peter Wichert: Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat Wichert nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" in ein persönliche Beratergremium berufen. De Maizières Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg hatte Wichert Ende 2009 entlassen, weil er sich nicht hinreichend über den deutschen Befehl zur Bombardierung zweier Tanklastzüge mit 91 Toten informiert fühlte.