Ein Teil von mir
Die Sache mit der Vaterschaft
Ulrich Kriest, veröffentlicht am 15.10.2009
Filmbeschreibung
Vater werden ist nicht schwer, aber Jungs haben auch Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu zeigen. Diese beiden Ideen, durchaus nicht originell, reichen heutzutage schon aus, um im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein "kleines Fernsehspiel" auf den Weg zu bringen. Christoph Röhl erzählt in seinem Spielfilmdebüt diese Geschichte nicht etwa mit sozialrealistischer Genauigkeit - wie beispielsweise Henner Winkler in "Lucy" -, sondern will es märchenhaft, leichtfüßig, mit leisen Zwischentönen. Dabei sind die Schauspieler sein größtes Kapital.
Als Vicky (Karoline Teska) den 16-jährigen Jonas (Ludwig Trepte) eines Tages auf dem Schulhof abfängt und ihm einen Brief gibt, erinnert er sich gleich an Kathrins Fete. Dass er Vicky damals geschwängert haben soll, glaubt der sensible Junge nicht. Jonas leugnet seine Vaterschaft, aber Vicky lässt nicht locker. Immer wieder konfrontiert sie ihn nach der Geburt mit dem Kind, will, dass Jonas Verantwortung übernimmt, will, dass ihr Kind einen Vater hat.
Im Vergleich zu Vickys einfallsreicher Erziehung zur Verantwortung wirkt das vaterlose Umfeld der beiden jungen Leute etwas schematisch. Die Mütter, mit Lena Stolze und Julia Richter erstklassig besetzt, bleiben allein auf die psychologischen Entwicklung der Protagonisten bezogen. Jonas' Freunde scheinen nur dazu da zu sein, dessen Sensibilität herauszustreichen. Selbst der Drehort Halle an der Saale zeigt sich vorwiegend pittoresk. Ein explizites Happy End gibt es nicht, aber dass aus den beiden ein Paar wird, versteht sich.
Als Vicky (Karoline Teska) den 16-jährigen Jonas (Ludwig Trepte) eines Tages auf dem Schulhof abfängt und ihm einen Brief gibt, erinnert er sich gleich an Kathrins Fete. Dass er Vicky damals geschwängert haben soll, glaubt der sensible Junge nicht. Jonas leugnet seine Vaterschaft, aber Vicky lässt nicht locker. Immer wieder konfrontiert sie ihn nach der Geburt mit dem Kind, will, dass Jonas Verantwortung übernimmt, will, dass ihr Kind einen Vater hat.
Im Vergleich zu Vickys einfallsreicher Erziehung zur Verantwortung wirkt das vaterlose Umfeld der beiden jungen Leute etwas schematisch. Die Mütter, mit Lena Stolze und Julia Richter erstklassig besetzt, bleiben allein auf die psychologischen Entwicklung der Protagonisten bezogen. Jonas' Freunde scheinen nur dazu da zu sein, dessen Sensibilität herauszustreichen. Selbst der Drehort Halle an der Saale zeigt sich vorwiegend pittoresk. Ein explizites Happy End gibt es nicht, aber dass aus den beiden ein Paar wird, versteht sich.
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Highlights am 27.05.
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