Die Tagesform entscheidet - und das Losglück
Artikel aus der Kornwestheimer Zeitung vom 29.10.2009
Sie sind schon am Dienstag aufgebrochen, heute geht es für die drei Schüler von Lazaros Emmanouilidis im spanischen Huelva um die Wurst. Bei der Weltmeisterschaft der WKA (World Kickboxing und Karate Association) werden die drei heute im Pointfighting antreten und versuchen, sich nach oben durchzuboxen. Das können sie: Über C-Wertungsturniere haben sie es im Verlauf des Jahres geschafft, jeweils in ihrer Klasse auf den Ranglistenplatz 1 zu kommen. Im Juni dieses Jahres hat das Sportkarate-Team bei der 10. internationalen deutschen Meisterschaft zwei deutsche Meistertitel und drei Vizemeisterschaften geholt. Damit hatten Parthena Manoloudi, Sascha dos Santos Coelho und Kevin Wehner das Ticket für Huelva in der Tasche.
In der vergangenen Woche hatten die Sportkaratekas das harte Training schon zurückgefahren, um erholt in den Wettkampf gehen zu können. Nur noch lockeres Stretching und das Durchgehen einzelner Techniken stand in der ehemaligen ESG-Sporthalle an der Jahnstraße auf dem Programm. "Die drei fühlen sich fit", erzählte ihr Coach Emmanouilidis. Ein wenig nervös sei er, berichtete Sascha dos Santos Coelho, aber nicht etwa wegen der Kämpfe an sich, sondern weil er sich sorgt, "dass die ganze Arbeit umsonst gewesen ist". An sich gearbeitet haben die Jugendlichen in den vergangenen Monaten wöchentlich mehrfach. Tausendfach haben sie bestimmte Kicks durchgespielt, an ihrer Beweglichkeit und Schnelligkeit und besonders an ihrer Ausdauer gearbeitet. Ginge es in den Kämpfen nur um Letzteres, müsste es für das Finale reichen, versichert der Trainer.
Emmanouilidis schätzt die Chancen seiner Schützlinge "auf 50:50, das Ergebnis ist jedoch von der Tagesform abhängig", erläutert er. Wie weit die SVKler kommen, darüber wird auch das Losglück entscheiden. Ist der erste Gegner gleich einer der stärksten dürfte es schwer werden, eine Runde weiter zu kommen. Eventuell ist schon nach wenigen Sekunden der Traum vorbei.
In der vergangenen Woche hatten die Sportkaratekas das harte Training schon zurückgefahren, um erholt in den Wettkampf gehen zu können. Nur noch lockeres Stretching und das Durchgehen einzelner Techniken stand in der ehemaligen ESG-Sporthalle an der Jahnstraße auf dem Programm. "Die drei fühlen sich fit", erzählte ihr Coach Emmanouilidis. Ein wenig nervös sei er, berichtete Sascha dos Santos Coelho, aber nicht etwa wegen der Kämpfe an sich, sondern weil er sich sorgt, "dass die ganze Arbeit umsonst gewesen ist". An sich gearbeitet haben die Jugendlichen in den vergangenen Monaten wöchentlich mehrfach. Tausendfach haben sie bestimmte Kicks durchgespielt, an ihrer Beweglichkeit und Schnelligkeit und besonders an ihrer Ausdauer gearbeitet. Ginge es in den Kämpfen nur um Letzteres, müsste es für das Finale reichen, versichert der Trainer.
Emmanouilidis schätzt die Chancen seiner Schützlinge "auf 50:50, das Ergebnis ist jedoch von der Tagesform abhängig", erläutert er. Wie weit die SVKler kommen, darüber wird auch das Losglück entscheiden. Ist der erste Gegner gleich einer der stärksten dürfte es schwer werden, eine Runde weiter zu kommen. Eventuell ist schon nach wenigen Sekunden der Traum vorbei.
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