Stuttgart 16 Bäder müssen finanziert werden
Mathias Bury, veröffentlicht am 12.01.2010
Bestand
Die Stadt betreibt 16 Bäder, darunter fünf Freibäder (in Möhringen, Vaihingen, Sillenbuch, Untertürkheim und am Killesberg), drei Mineralbäder (Das Leuze, Bad Cannstatt und Berg) und acht Hallenbäder. Letztere sind unterteilt in Hallenbäder der Kategorie eins (in Heslach, Zuffenhausen, Sonnenberg und das Leo-Vetter-Bad im Osten), die die meiste Zeit allgemein zugänglich sind, und der Kategorie zwei (Cannstatt, Feuerbach, Plieningen, Vaihingen), die vor allem als Schul- und Vereinsbäder genutzt werden.Defizit Im Jahr 2008 betrug das Minus der Bäder 13,5 Millionen Euro. Daran hatten die Hallenbäder einen Anteil von 4,3 Millionen Euro, die Freibäder 3,2 Millionen Euro. Insbesondere das Defizit der Freibäder ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Mineralbäder trugen mit sechs Millionen Euro den größten Brocken zum Minus bei. Seit 2004 ist das Defizit der Mineralbäder von 2,6 auf sechs Millionen Euro gestiegen. Dies ist auch auf den Erwerb des sanierungsbedürftigen Mineralbades Berg im Jahr 2006 zurückzuführen.
Siehe auch
Kostendeckung
Im Bundesvergleich haben laut Bäderchefin Anke Senne-Bunn die Stuttgarter Hallenbäder gar keine geringen Kostendeckungsgrade "im Vergleich mit den üblichen 35 bis 38 Prozent". Im Hallenbad Heslach lag die Kostendeckung 2007 bei 47,7 Prozent, in Sonneberg bei 54,5, im Hallenbad Cannstatt bei 64 Prozent. Im Mineralbad Leuze lag die Kostendeckung 2008 bei 87,7 Prozent, im Mineralbad Cannstatt bei 38,5, in Berg bei 40,4 Prozent. Im Leuze ist die Kostendeckung seit 2005 um 7,7 Prozent gesunken.
Kommentare (0)
Anzeigen
Veranstaltungen
Finden Sie
Heute können Sie aus 327 Veranstaltungsterminen auswählen
StZ digital
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten
Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.






