Christlicher Glaube als Spaßfaktor
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 18.01.2010
Die Stimmung in der Sporthalle Bühl ist schon am frühen Abend am Siedepunkt angelangt. Die Bässe wummern, und das junge Publikum johlt begeistert im Takt der Musik. "Die Kirche kann auch rockiger", sagt Mitveranstalter Cyrill Schwarz vom evangelischen Jugendwerk des Kirchenbezirks Leonberg. "One Rock" haben sie ihr Konzert getauft, was so viel heißt wie "ein Fels". "Zugegeben, der Name ist etwas interpretationsfähig", räumt Heiko Lenz vom Leitungsteam ein. Aber von "One Rock" soll den Jugendlichen auf musikalische Weise rüberbringen, das Jesus Christus ihr geistliches Fundament sein soll. Das Fundament ist in den vergangenen Jahren immer fester geworden.
Denn das Konzert ist bei der Jugend inzwischen so beliebt, dass der Run auf die Eintrittskarten schon Wochen vorher begonnen hatte. "Wir sind wieder restlos ausverkauft", berichtet Schwarz stolz. Und das nun bereits zum vierten Mal in Folge. Rund 1000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren drängen sich in Richtung Bühne, wo fünf Bands bis gegen Mitternacht für Partystimmung sorgen.
Auf zwei großen Leinwänden erscheinen ihre Lieblinge auf der Bühne. Dazu blendet das professionelle Kamerateam immer wieder Aufnahmen einzelner Besucher ein. "Wir haben viel Liebe zum Detail in die Organisation gesteckt", berichtet Lenz.
Auf Info-Bildschirmen gibt es beispielsweise aktuelle Informationen über die Termine der verschiedenen Jugendgottesdienste. Darüber hinaus informieren die Vertreter der verschiedenen Jugendkirchen mit illustren Namen wie "p-Shuttle" oder "Air-Fly" über ihre GottesdienstAngebote für junge Menschen. Denn Werbung in eigener Sache kann nie schaden, denken sich die Veranstalter: "Wir wollen nicht missionieren, aber auf die jugendgerechten Angebote der Kirche ruhig offen hinweisen." Das kommt beim jungen Publikum an. Vereinzelt huscht auch ein ergrauter Alt-68er durch die Halle, um mal zu schauen, wie die heutige Jugend ihren Rockmusikern huldigt.
Leo aus Wimsheim ist einer von ihnen. Er ist zusammen mit seinen Freunden aus Rutesheim in die Halle gekommen. Mit der Kirche habe er eigentlich nicht so viel am Hut, sagt Leo ganz offen. "Aber die Bands sind richtig gut, da geht was ab." Auch sein Kumpel Florian ist mehr wegen der Rockgruppen gekommen, wenngleich er das Konzept des evangelischen Jugendwerkes "absolut gut" findet.
Und das kommt seit fünf Jahren ganz ohne Alkohol aus. "Dadurch hat es bei uns noch nie Krawall gegeben, auch wenn die Jugendlichen trotzdem ausgelassen feiern", ist Heiko Lenz überzeugt. Auch viele Eltern könnten ihre Kinder beruhigt nach Rutesheim schicken, was immer wieder auf positive Resonanz stoße, wie die Veranstalter berichten.
Die wahren Publikumsmagneten sind aber die Bands. Zwischen einer halben und einer Stunde röhren sie ihre christlichen Botschaften in die Mikrofone. Viele Gruppen wie Implicit oder Make up your Mind aus Holland sind immer wieder gerngesehene Gäste in Rutesheim. Aber auch Under Control, Freequency und die David-Patton-Band mit ihrem irischen Sänger haben den Nerv des Publikums getroffen. "Wir hätten noch viel mehr Gruppen aufnehmen können", bemerkt Heiko Lenz.
Wenn dabei auch noch etwas für einen guten Zweck abfällt, kommt das um so besser an. Johannes "Jojo" Schmauder, der Frontsänger von Implicit, versprach, dass seine Band 20 Prozent ihrer Gage an die Erdbebenopfer in Haiti stiftet. "Wir wollen einfach, dass es denen da unten etwas besser geht", ruft Schmauder ins Mikrofon und erweist dem Motto des Konzertes damit alle Ehre.
Denn das Konzert ist bei der Jugend inzwischen so beliebt, dass der Run auf die Eintrittskarten schon Wochen vorher begonnen hatte. "Wir sind wieder restlos ausverkauft", berichtet Schwarz stolz. Und das nun bereits zum vierten Mal in Folge. Rund 1000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren drängen sich in Richtung Bühne, wo fünf Bands bis gegen Mitternacht für Partystimmung sorgen.
Auf zwei großen Leinwänden erscheinen ihre Lieblinge auf der Bühne. Dazu blendet das professionelle Kamerateam immer wieder Aufnahmen einzelner Besucher ein. "Wir haben viel Liebe zum Detail in die Organisation gesteckt", berichtet Lenz.
Auf Info-Bildschirmen gibt es beispielsweise aktuelle Informationen über die Termine der verschiedenen Jugendgottesdienste. Darüber hinaus informieren die Vertreter der verschiedenen Jugendkirchen mit illustren Namen wie "p-Shuttle" oder "Air-Fly" über ihre GottesdienstAngebote für junge Menschen. Denn Werbung in eigener Sache kann nie schaden, denken sich die Veranstalter: "Wir wollen nicht missionieren, aber auf die jugendgerechten Angebote der Kirche ruhig offen hinweisen." Das kommt beim jungen Publikum an. Vereinzelt huscht auch ein ergrauter Alt-68er durch die Halle, um mal zu schauen, wie die heutige Jugend ihren Rockmusikern huldigt.
Leo aus Wimsheim ist einer von ihnen. Er ist zusammen mit seinen Freunden aus Rutesheim in die Halle gekommen. Mit der Kirche habe er eigentlich nicht so viel am Hut, sagt Leo ganz offen. "Aber die Bands sind richtig gut, da geht was ab." Auch sein Kumpel Florian ist mehr wegen der Rockgruppen gekommen, wenngleich er das Konzept des evangelischen Jugendwerkes "absolut gut" findet.
Und das kommt seit fünf Jahren ganz ohne Alkohol aus. "Dadurch hat es bei uns noch nie Krawall gegeben, auch wenn die Jugendlichen trotzdem ausgelassen feiern", ist Heiko Lenz überzeugt. Auch viele Eltern könnten ihre Kinder beruhigt nach Rutesheim schicken, was immer wieder auf positive Resonanz stoße, wie die Veranstalter berichten.
Die wahren Publikumsmagneten sind aber die Bands. Zwischen einer halben und einer Stunde röhren sie ihre christlichen Botschaften in die Mikrofone. Viele Gruppen wie Implicit oder Make up your Mind aus Holland sind immer wieder gerngesehene Gäste in Rutesheim. Aber auch Under Control, Freequency und die David-Patton-Band mit ihrem irischen Sänger haben den Nerv des Publikums getroffen. "Wir hätten noch viel mehr Gruppen aufnehmen können", bemerkt Heiko Lenz.
Wenn dabei auch noch etwas für einen guten Zweck abfällt, kommt das um so besser an. Johannes "Jojo" Schmauder, der Frontsänger von Implicit, versprach, dass seine Band 20 Prozent ihrer Gage an die Erdbebenopfer in Haiti stiftet. "Wir wollen einfach, dass es denen da unten etwas besser geht", ruft Schmauder ins Mikrofon und erweist dem Motto des Konzertes damit alle Ehre.
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