10:51 BMW geht gegen Millionen-Buße in der Schweiz vor »
München - BMW will sich energisch gegen eine Millionenstrafe der Schweizer Wettbewerbskommission wehren. Man werde Rechtsmittel vor dem Bundesgericht einlegen, sagte ein Sprecherin. "Wir weisen die Verfügung zurück." Die staatliche Wettbewerbskommission in Bern hatte zuvor mitgeteilt, der Konzern müsse umgerechnet rund 130 Millionen Euro zahlen. Angeblich soll BMW Schweizern etwa in Deutschland den Kauf von Fahrzeugen verwehrt haben. Die Kommission habe zwischen Oktober 2010 und 2011 16 entsprechende Beschwerden gesammelt.
10:49 Doppelspitze für NRW-CDU: Laschet führt Partei, Laumann Fraktion »
Düsseldorf - Die CDU in NRW hat einen Führungsstreit abgewendet und will nach dem Wahldebakel mit einer Doppelspitze neu starten. Nachfolger für den Wahlverlierer und scheidenden Parteichef Norbert Röttgen soll Armin Laschet werden, der bisher Partei- und Fraktionsvize ist. Karl-Josef Laumann ist weiterhin als Chef der Landtagsfraktion vorgesehen. Das bestätigten Fraktions- und Parteikreise in Düsseldorf. Am Abend soll sich der Landesvorstand auf Laschet als Kandidaten für den Parteivorsitz einigen. Am 30. Juni kann er dann bei einem Sonderparteitag gewählt werden.
10:40 BMW in der Schweiz mit Millionen-Buße belegt »
Bern - Der deutsche Autobauer BMW ist in der Schweiz mit einer Millionenbuße belegt worden. Der Konzern muss 156 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet 130 Millionen Euro, zahlen. Das erklärte die staatliche Wettbewerbskommission in Bern. Die Behörde begründete dies mit einer "Behinderung von Direkt- und Parallelimporten" durch BMW in der Schweiz. Einzelheiten sollen später auf einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.
10:28 ifo-Index stark gefallen »
München - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Mai deutlich verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex fiel von 109,9 auf 106,9 Punkte. Die befragten Unternehmen beurteilten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage aus auch ihre Aussichten für das nächste halbe Jahr weit ungünstiger. Die deutsche Wirtschaft stehe unter dem Eindruck der in letzter Zeit gestiegenen Unsicherheit im Euroraum, erklärte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Trotz der Euro-Schuldenkrise und der Rezession in Südeuropa war das Stimmungsbarometer seit November stetig geklettert. Jetzt erfolgte eine massive Korrektur.
10:26 Experten: Jobaufschwung hat sich im Mai weiter abgeschwächt »
Nürnberg - Der Jobaufschwung hat sich laut Experten im Mai weiter abgeschwächt. Die Zahl der Arbeitslosen sei in diesem Monat nur noch um rund 100 000 gesunken - und damit deutlich geringer als im Schnitt der vergangenen drei Jahre. Davon gehen Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa aus. Insgesamt gab es nach ihren Berechnungen im Mai 2,86 Millionen Jobsuchende. Das wären rund 100 000 weniger als vor einem Jahr. Die offiziellen Arbeitslosenzahlen gibt die Bundesagentur für Arbeit am kommenden Donnerstag bekannt.