Trainertagung
Spurensuche: Die unsichtbare DFB-Elf
Thomas Näher, veröffentlicht am 25.01.2010
Stuttgart - Ungeachtet der Kritik von Bayern-Coach Louis van Gaal haben Joachim Löw und die Bundesliga-Trainer in Stuttgart den Schulterschluss für eine erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft demonstriert. Unterdessen absolvierten die Nationalspieler ein Fotoshooting und Werbetermine - Fans und Autogrammjäger mussten aber draußen bleiben.
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Stephan weiß, wie der Hase läuft. Nur wer früh kommt, ergattert einen Platz in der ersten Reihe. Deshalb hat der kaufmännische Angestellte einen halben Tag freigenommen, deshalb postiert er sich schon um 8 Uhr vor dem Hotel Meridien. Dort logiert zurzeit die Fußball-Nationalmannschaft für ihren ersten Termin im WM-Jahr. Eine Phantom-Elf: Die Spieler sind in Stuttgart zwar körperlich präsent, doch zu Gesicht bekommen Fans und Autogrammjäger sie so gut wie nicht. Allenfalls auf den fünf Metern zwischen Hotel und den Kleinbussen, die sie zum Fotoshooting und den Werbeaufnahmen für DFB-Sponsoren in die Molly-Schauffele-Halle bringen. Ein Sekundenglück. Dann halten Arne Friedrich, Toni Kroos oder Philipp Lahm inne, kritzeln ihre Namen in Autogrammbücher – und weg sind sie. Ähnlich schnell geht es bei ihrer Rückkehr.
Ortswechsel, Molly-Schauffele-Halle. Scheinwerfer tauchen die Halle in gleißendes Licht, Maskenbildner, Fotografen und Kamerateams schwirren um die Spieler herum, die in Schichten herangekarrt werden. Ein buntes Treiben. Ein freundlicher Mitarbeiter des DFB hebt unmissverständlich abwehrend die Hände: „Sorry, kein Zutritt.“ Ein flüchtiger Blick hinein, dann schließt sich die Tür.
Zurück im Hotel. Kurz vor ein Uhr eilen Bundestrainer Joachim Löw und seine Bundesligakollegen Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen) und Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) von der Trainertagung aus dem Zeppelin-Hotel herüber. „Ich habe absolut das Gefühl, dass wir volle Unterstützung für die WM erhalten“, sagt Löw nach dem dreieinhalbstündigen Treffen.
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Daran ändern auch die Breitseiten von Louis van Gaal nichts. Die zunächst für vier Tage geplante Zusammenkunft der Spieler in Stuttgart sei „Wahnsinn“, hatte der Trainer des FC Bayern kritisiert. „Wir werden den Bundestrainer unterstützen“, versichert Heynckes im Namen seiner Kollegen, „schließlich profitiert die Liga von einem erfolgreichen WM-Abschneiden.“
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Stephan weiß, wie der Hase läuft. Nur wer früh kommt, ergattert einen Platz in der ersten Reihe. Deshalb hat der kaufmännische Angestellte einen halben Tag freigenommen, deshalb postiert er sich schon um 8 Uhr vor dem Hotel Meridien. Dort logiert zurzeit die Fußball-Nationalmannschaft für ihren ersten Termin im WM-Jahr. Eine Phantom-Elf: Die Spieler sind in Stuttgart zwar körperlich präsent, doch zu Gesicht bekommen Fans und Autogrammjäger sie so gut wie nicht. Allenfalls auf den fünf Metern zwischen Hotel und den Kleinbussen, die sie zum Fotoshooting und den Werbeaufnahmen für DFB-Sponsoren in die Molly-Schauffele-Halle bringen. Ein Sekundenglück. Dann halten Arne Friedrich, Toni Kroos oder Philipp Lahm inne, kritzeln ihre Namen in Autogrammbücher – und weg sind sie. Ähnlich schnell geht es bei ihrer Rückkehr.
Ortswechsel, Molly-Schauffele-Halle. Scheinwerfer tauchen die Halle in gleißendes Licht, Maskenbildner, Fotografen und Kamerateams schwirren um die Spieler herum, die in Schichten herangekarrt werden. Ein buntes Treiben. Ein freundlicher Mitarbeiter des DFB hebt unmissverständlich abwehrend die Hände: „Sorry, kein Zutritt.“ Ein flüchtiger Blick hinein, dann schließt sich die Tür.
Zurück im Hotel. Kurz vor ein Uhr eilen Bundestrainer Joachim Löw und seine Bundesligakollegen Jupp Heynckes (Bayer Leverkusen) und Dieter Hecking (1. FC Nürnberg) von der Trainertagung aus dem Zeppelin-Hotel herüber. „Ich habe absolut das Gefühl, dass wir volle Unterstützung für die WM erhalten“, sagt Löw nach dem dreieinhalbstündigen Treffen.
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Daran ändern auch die Breitseiten von Louis van Gaal nichts. Die zunächst für vier Tage geplante Zusammenkunft der Spieler in Stuttgart sei „Wahnsinn“, hatte der Trainer des FC Bayern kritisiert. „Wir werden den Bundestrainer unterstützen“, versichert Heynckes im Namen seiner Kollegen, „schließlich profitiert die Liga von einem erfolgreichen WM-Abschneiden.“
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