Teva und Sanofi-Aventis Bieter mit der nötigen Substanz
Rüdiger Bäßler, veröffentlicht am 26.01.2010
Teva
Der Pharmakonzern mit Sitz in Petach Tikwa, Israel, ist das weltweit größte Generika-Unternehmen. Im Jahr 2008 betrug der Konzernumsatz 9,3 Milliarden Euro. Im Januar 2006 übernahm Teva, das 38.000 Mitarbeiter beschäftigt, das US-Pharmazieunternehmen Ivax. Das Unternehmen gehörte zu den zehn größten Generikaherstellern weltweit. Im Januar 2009 wurde das viertgrößte Generikaunternehmen Barr Pharmaceuticals übernommen. Teva Deutschland hat Niederlassungen in Kirchzarten (Schwarzwald), Mörfelden (Hessen) und Radebeul (Sachsen).
Sanofi-Aventis
Im Jahr 2004 entstand aus einer Fusion der französischen Pharma-Unternehmen Sanofi-Synthélabo und Aventis (zu dem Hoechst gehörte) der Pharmakonzern Sanofi-Aventis. Kerngeschäft sind verschreibungspflichtige Medikamente für Therapie und Vorsorge weit verbreiteter Krankheiten. Für Impfstoffe ist das Unternehmen (97.000 Mitarbeiter) unter dem Markennamen Sanofi-Pasteur Weltmarktführer. Mit einem Umsatz von 27,6 Milliarden Euro 2008 sind die Franzosen nach Pfizer und Glaxo Smith Kline der drittgrößte Pharmakonzern der Welt.
EQT
Die Private-Equity-Gruppe mit Sitz in Stockholm kauft oder finanziert vor allem gut positionierte mittelständische Firmen, versucht deren Marktposition zu entwickeln und sie dann mit Gewinn weiterzureichen. EQT verwaltet heute nach eigenen Angaben ein Eigenkapital von annähernd zwölf Milliarden Euro in zwölf Fonds. 2009 stieg EQT beim Springer-Wissenschaftsverlag Science+Business Media ein, 2006 wurde der Kabelnetzbetreiber Kabel BW übernommen. Vorübergehend war EQT auch im Besitz des Friedrichshafener Dieselmotorenbauers MTU.
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