Mit Deo-Spray
15-Jähriger schnüffelt sich zu Tode
dpa/lsw, veröffentlicht am 04.02.2010
Überlingen - Ein 15-jähriger Junge hat sich in Überlingen am Bodensee mit Deo-Spray zu Tode geschnüffelt. Einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte die zuständige Polizeidirektion Friedrichshafen am Donnerstag. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Dem Bericht zufolge hatte sich der Schüler am vergangenen Freitag in seinem Kinderzimmer einen Sack über den Kopf gezogen, Deo-Spray hineingesprüht und inhaliert. Der Vater hatte seinen Sohn leblos gefunden. Ein Notarzt konnte nicht mehr helfen. Der Vater hat sich an die Öffentlichkeit gewandt, um andere Eltern zu warnen.
Die in den Sprays enthaltenen Lösungsmittel können beim Inhalieren eine Art Rausch auslösen. Experten warnen vor den giftigen Stoffen, weil sie süchtig machen und zugleich lebensgefährlich sein können. Das Einatmen kann Bewusstlosigkeit und Atemlähmung bewirken, heißt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch besteht die Gefahr, beim Inhalieren wegen Sauerstoffmangels zu ersticken.
Die in den Sprays enthaltenen Lösungsmittel können beim Inhalieren eine Art Rausch auslösen. Experten warnen vor den giftigen Stoffen, weil sie süchtig machen und zugleich lebensgefährlich sein können. Das Einatmen kann Bewusstlosigkeit und Atemlähmung bewirken, heißt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch besteht die Gefahr, beim Inhalieren wegen Sauerstoffmangels zu ersticken.
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