Stuttgarter Zeitung online | Zeitungsgruppe Stuttgart |  Sonntag, 12. Februar 2012

Kino


Plastic Planet

Müllgrusel

Iris Benker, veröffentlicht am 01.03.2010
Filmbeschreibung
Werner Bootes Großvater war Geschäftsführer der Firma Interplast und vom Kunststoffsegen überzeugt. Der einst mit Plastikspielzeug überhäufte Enkel hat mittlerweile den großväterlichen Glauben abgestreift und macht sich auf, den Betrachter das Fürchten vor unserer plastifizierten Welt zu lehren. Geprägt ist Werner Bootes Dokumentarfilm "Plastic Planet" aber durch narzisstische Selbstdarstellung in schwacher Michael-Moore-Manier und einer sprunghaften Dramaturgie. Wild wechselt der Österreicher zwischen Themen und Orten hin und her und schafft Verwirrung. Da fällt es nicht weiter auf, dass viele Themen nur oberflächlich gestreift werden, Interviews manipulativ geschnitten sind und die Fakten des Filmes spärlich ausfallen. Neues bietet Bootes Film nicht wirklich. Längst kennen wir die Bilder müllüberhäufter Landschaften und wissen, dass viele Stoffe unseres Alltags gesundheitsschädigend sind. Der neuerliche Versuch der Panikmache scheitert. Denn viel mehr als ein vages Gefühl der Bedrohung und eine konkrete Desorientierung hinterlässt "Plastic Planet" nicht.
 


Mehr StZ Filmkritiken

Alle Artikel anzeigen
Anzeigen

Was möchten Sie unternehmen?
Wann möchten Sie etwas unternehmen?
vorheriger Monat
Monat
kommender Monat
Heute Morgen Akt. Woche
MODIMIDOFRSASO
0123456
0123456
0123456
0123456
0123456
0123456
Aktuelle Videos


Sie suchen eine neues Zuhause?

Wir haben Sie alle! Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus. In Baden-Württembergs bedeutendstem Immobilienmarkt finden Sie Angebote aus Stuttgart, der Region und dem Rest der Republik.
zur Immobiliensuche
StZ ePaper
Lesen Sie sich die Druckausgaben digital im Originallayout mit allen Bildern durch.
Für Abonnenten

Für Käufer
Hier können sie sich über Preise informieren, Abos abschließen oder Einzelexemplare kaufen.
Trailer oder Video auf filmstarts.de
 
nach oben