Ost-Berlin 1968: Fünf Ehemänner hat sie schon unter die Erde gebracht, und der sechste liegt gerade im Sterben: Doch Oma Otti (Gudrun Ritter, "Antikörper") gibt nicht auf. Beim Blumengießen auf dem Friedhof verliebt sie sich in den Kommunisten Karl (Michael Gwisdek). Doch dann wird dessen Rivale, ein Alt-Nazi (Horst Krause, "Schwere Jungs") tot gefunden - ein Mord, der das Leben der Bewohner am Boxhagener Platz im Osten Berlins schlagartig verändert.
Der Regisseur Matti Geschonneck ("Die Nachrichten"), der selbst in Ost-Berlin aufgewachsen ist, hat sich des gleichnamigen Romandebüts von Torsten Schulz angenommen und einen Film voller Authentizität geschaffen, die den bisherigen Ostalgie-Klamotten fehlt. Erzählt aus der Sicht des 14-jährigen Enkels von Oma Otti, soll sich "Boxhagener Platz" von DDR-Filmen über den sozialistischen Staat unterscheiden, indem er nicht nur Klischees zeigt und sich in Ostalgie verliert, sondern auch vermittelt, dass es in der DDR mehr als die Stasi gab.
Deutschland 2009
Darsteller: Samuel Schneider, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek
Regie: Matti Geschonneck
Verleih: Pandora
Genre: Drama
Länge (min): 102
Altersfreigabe (FSK): 6
Film-Website:
www.boxhagener-platz-film.de
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Der Regisseur Matti Geschonneck ("Die Nachrichten"), der selbst in Ost-Berlin aufgewachsen ist, hat sich des gleichnamigen Romandebüts von Torsten Schulz angenommen und einen Film voller Authentizität geschaffen, die den bisherigen Ostalgie-Klamotten fehlt. Erzählt aus der Sicht des 14-jährigen Enkels von Oma Otti, soll sich "Boxhagener Platz" von DDR-Filmen über den sozialistischen Staat unterscheiden, indem er nicht nur Klischees zeigt und sich in Ostalgie verliert, sondern auch vermittelt, dass es in der DDR mehr als die Stasi gab.
sir
Zusätzliche Angaben
Darsteller: Samuel Schneider, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek
Regie: Matti Geschonneck
Verleih: Pandora
Genre: Drama
Länge (min): 102
Altersfreigabe (FSK): 6
Film-Website:
www.boxhagener-platz-film.de
Filmkritik
Boxhagener Platz
Und Oma mag die Männer immer noch
Das Leben in der DDR, wie war's? Große Frage; stellt man sie kleiner, fragt, wie es war auf dem Friedhof, in der Kneipe, beim Friseur 1968, dann gibt dieser Film eine hinreißend muntere Antwort, halb wahr und ganz verkauzt, fern aller Ostalgie. Zwischen Gräbern fängt's an (nach einem Buch von Thorsten Schulz), mit Enkel Holger, dem pubertierend... mehr
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