"Absolutes Chaos"
Massenkarambolage in Bayern
dpa, veröffentlicht am 12.03.2010
Augsburg - Massenkarambolage in dichtem Nebel auf der Autobahn Stuttgart-München (A8): Zwischen Augsburg und der Ausfahrt Dasing krachten am Freitagmorgen nach Polizeiangaben 21 Lastwagen und 37 andere Autos ineinander. 17 Menschen wurden verletzt, aber keiner davon lebensgefährlich. Auf einer Länge von mehr als einem Kilometer steckten rund 170 Fahrzeuge zwischen den Unfallautos fest. Ein Augenzeuge sprach von "absolutem Chaos", die Autobahn habe an ein Trümmerfeld erinnert.
"Wir hatten sehr schlechte Sichtverhältnisse, Glatteis war nicht die Hautursache für die Unfälle", sagte ein Polizist. Zur Unfallzeit gegen 7 Uhr herrschte dichter Nebel. Die meisten Unfallbeteiligten seien aber mit dem Schrecken davon gekommen. "Es waren viele Schutzengel unterwegs", sagte ein Unfallbeteiligter.
Polizei und Feuerwehr richteten für die Betroffenen Verpflegungszelte ein. Es gab heiße Getränke und die Möglichkeit, sich an Heizstrahlern zu wärmen. Die Autobahn blieb in Richtung München stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Die große Herausforderung sei jetzt, das Unfallgeschehen genauer zu untersuchen, erklärte ein Polizeisprecher. Es seien Unfallteams gebildet worden, die vor dem Abschleppen der Autowracks klären müssen: "Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?" Die Autobahn wurde in der Gegenrichtung München-Stuttgart vorübergehend für Rettungs- und Bergungsfahrzeuge gesperrt.
"Wir hatten sehr schlechte Sichtverhältnisse, Glatteis war nicht die Hautursache für die Unfälle", sagte ein Polizist. Zur Unfallzeit gegen 7 Uhr herrschte dichter Nebel. Die meisten Unfallbeteiligten seien aber mit dem Schrecken davon gekommen. "Es waren viele Schutzengel unterwegs", sagte ein Unfallbeteiligter.
Polizei und Feuerwehr richteten für die Betroffenen Verpflegungszelte ein. Es gab heiße Getränke und die Möglichkeit, sich an Heizstrahlern zu wärmen. Die Autobahn blieb in Richtung München stundenlang gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Die große Herausforderung sei jetzt, das Unfallgeschehen genauer zu untersuchen, erklärte ein Polizeisprecher. Es seien Unfallteams gebildet worden, die vor dem Abschleppen der Autowracks klären müssen: "Wer ist in wen hineingefahren, wer hat andere aufgeschoben?" Die Autobahn wurde in der Gegenrichtung München-Stuttgart vorübergehend für Rettungs- und Bergungsfahrzeuge gesperrt.
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