Villa Merkel & Bahnwärterhaus
Man Son 1969. Vom Schrecken der Situation
mw, veröffentlicht am 12.03.2010
Villa Merkel
Pulverwiesen 25
73728 Esslingen
Tel. 07 11/35 12 26 40
Fax 07 11/35 12 29 03
villa-merkel@esslingen.de
www.villa-merkel.de
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Kartenpreise
Öffentliche Führungen
sonntags, 15:00 Uhr, dienstags, 18:00 Uhr
Die Führungen sind gratis; Eintritt € 1,50, ermäßigt € 1,-.
sonntags, 15:00 Uhr, dienstags, 18:00 Uhr
Die Führungen sind gratis; Eintritt € 1,50, ermäßigt € 1,-.
Öffnungszeiten:
Di 11-20 Uhr, Mi-So/Feiertage 11-18 Uhr, Do 11-22 Uhr
Die Ausstellung wird bis 6. Juni gezeigt.
Di 11-20 Uhr, Mi-So/Feiertage 11-18 Uhr, Do 11-22 Uhr
Die Ausstellung wird bis 6. Juni gezeigt.
Termine
08.05.2010 11:00 Uhr
Stadtinfo
Villa Merkel
Die von Charles Manson in Auftrag gegebenen Morde schockierten im August 1969 die Medienöffentlichkeit. Dem heiter-friedlichen Sommer-Festival in Woodstock folgte im Dezember desselben Jahres das Rockfestival im kalifornischen Altamont, bei dem es während eines Auftritts der Rolling Stones zu einem tragischen Todesfall kam.
Zur selben Zeit radikalisierten sich die westlichen Studentenbewegungen, zukünftige RAF-Terroristen flohen im November '69 aus Deutschland nach Paris - ihre Gewalt gegen Sachen würde später im Mord eskalieren.
Das Image des "Flower-Power" als harmloser Friedenswunsch war beschädigt, das Jahr 1969 zum Beginn einer Gratwanderung geworden. Neue Lebensentwürfe und gesellschaftliche Utopien verkehrten sich entweder in ihr gewalttätiges Gegenteil, scheitern oder passten sich schlicht den Gegebenheiten an.
Die in den 1960'er Jahren vorherrschende Widersprüchlichkeit der Extreme zwischen Reiz und Gefahr haben rund 25 Künstler für die Ausstellung "Man Son" aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet. So zeigt die Esslinger Schau auch die Totenmasken dreier RAF-Terroristen vom Tübinger Bildhauer Gerhard Halbritter, die bereits bei der Eröffnung der Ausstellung für einigen Wirbel sorgten.
Name und Image des US-Verbrechers, der nicht zuletzt dank seiner immensen Popularität bei den Medien zu einer zentralen Figur der amerikanischen Hippie-Kultur avancierte, dienen der Ausstellung als passender Titel; der Ambivalenz seiner Zeit entsprechend, oszilliert Manson, dessen Konterfei 1969 das Titelblatt des Life-Magazins zierte, zwischen Hippie-Messias und Psychopath.
Zur selben Zeit radikalisierten sich die westlichen Studentenbewegungen, zukünftige RAF-Terroristen flohen im November '69 aus Deutschland nach Paris - ihre Gewalt gegen Sachen würde später im Mord eskalieren.
Das Image des "Flower-Power" als harmloser Friedenswunsch war beschädigt, das Jahr 1969 zum Beginn einer Gratwanderung geworden. Neue Lebensentwürfe und gesellschaftliche Utopien verkehrten sich entweder in ihr gewalttätiges Gegenteil, scheitern oder passten sich schlicht den Gegebenheiten an.
Die in den 1960'er Jahren vorherrschende Widersprüchlichkeit der Extreme zwischen Reiz und Gefahr haben rund 25 Künstler für die Ausstellung "Man Son" aufgegriffen und in ihren Werken verarbeitet. So zeigt die Esslinger Schau auch die Totenmasken dreier RAF-Terroristen vom Tübinger Bildhauer Gerhard Halbritter, die bereits bei der Eröffnung der Ausstellung für einigen Wirbel sorgten.
Name und Image des US-Verbrechers, der nicht zuletzt dank seiner immensen Popularität bei den Medien zu einer zentralen Figur der amerikanischen Hippie-Kultur avancierte, dienen der Ausstellung als passender Titel; der Ambivalenz seiner Zeit entsprechend, oszilliert Manson, dessen Konterfei 1969 das Titelblatt des Life-Magazins zierte, zwischen Hippie-Messias und Psychopath.
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