Leonberger Kreiszeitung
Leonberg
Leonberg spart: Ihre Ideen sind gefragt!
veröffentlicht am 13.03.2010
Leonberg muss fünf Millionen Euro sparen. Koste es, was es wolle, so scheint es. Tatsächlich schafft die von der Verwaltung vorgelegte Sparliste genau jenen Aufschrei, den die Verfasser von der Leonberger Rathausspitze befürchtet haben. Nun sind die Gemeinderäte am Zug: Ganz formal bringen sie am 23. März in der nächsten Gemeinderatssitzung ihre Vorschläge und Stellungnahmen ein. Dann wird auch rund um die Osterferien hinter den Kulissen weiter verhandelt. Erst am 27. April soll dann der Leonberger Gemeinderat seinen Haushalt verabschieden.
Zahlreiche Leserbriefe und Anrufe in der LKZ-Redaktion zeigen aber, dass auch viele Bürger der Stadt zum einen ihre ganz eigenen Vorstellungen vom Sparen haben. Viele haben Fragen, die sie in einer Gemeinderatssitzung so nicht loswerden können. Die Leonberger Kreiszeitung lädt darum ihre Leser zum Dialog mit der Kommunalpolitik ein.
Zum einen: Schicken Sie uns Ihre Vorschläge, wie man den Leonberger Haushalt sanieren könnte. Wo lässt sich eher sparen als an der Streichung von Stadtbussen und Jugendhäusern? Oder liegt die Verwaltung am Ende gar nicht so falsch mit der Rasenmähermethode, weil sie es eben immer nur falsch machen kann, egal, wo sie denn streicht?
Es geht nicht allein, um Vorschläge von Alternativen aus der Bürgerschaft, sondern auch um das Reden darüber. Wir freuen uns, am 12. April ins Herz der Stadt, ins Leo-Center einladen zu dürfen. Dort soll das Podium für den sachlichen Meinungsaustausch sein, für den Dialog mit den Kommunalpolitikern.
So wie es aussieht, muss die Stadt sich selbst helfen. Bezeichnend sind die Reaktionen auf unsere Einladungen beim Stuttgarter Regierungspräsidium und beim baden-württembergischen Innenministerium. Allzu gerne hätten wir einen Vertreter der "höheren" politischen Ebenen befragt, wie sie es damit halten, dass nicht nur Städte wie Leonberg in immer tiefere Schulden getrieben werden. Doch bleibt uns die Antwort verwehrt: Der Regierungspräsident sagte ab mit dem Hinweis auf das schwebende Rechtsverfahren - seine Behörde hat die Kommunalaufsicht. Fast die wortgleiche Entschuldigung kommt aus dem Innenministerium verbunden mit dem Hinweis auf die kommunale Selbstverwaltung. Leonberg muss sich selbst helfen - rücken wir also zusammen.
LKZ im Gespräch, Montag, 12. April, im Leo-Center, 20 Uhr. Podiumsgespräch mit der Leonberger Kommunalpolitik - Moderation: Redaktionsleiter Michael Schmidt.
Mail an die Redaktion
Zum einen: Schicken Sie uns Ihre Vorschläge, wie man den Leonberger Haushalt sanieren könnte. Wo lässt sich eher sparen als an der Streichung von Stadtbussen und Jugendhäusern? Oder liegt die Verwaltung am Ende gar nicht so falsch mit der Rasenmähermethode, weil sie es eben immer nur falsch machen kann, egal, wo sie denn streicht?
Es geht nicht allein, um Vorschläge von Alternativen aus der Bürgerschaft, sondern auch um das Reden darüber. Wir freuen uns, am 12. April ins Herz der Stadt, ins Leo-Center einladen zu dürfen. Dort soll das Podium für den sachlichen Meinungsaustausch sein, für den Dialog mit den Kommunalpolitikern.
So wie es aussieht, muss die Stadt sich selbst helfen. Bezeichnend sind die Reaktionen auf unsere Einladungen beim Stuttgarter Regierungspräsidium und beim baden-württembergischen Innenministerium. Allzu gerne hätten wir einen Vertreter der "höheren" politischen Ebenen befragt, wie sie es damit halten, dass nicht nur Städte wie Leonberg in immer tiefere Schulden getrieben werden. Doch bleibt uns die Antwort verwehrt: Der Regierungspräsident sagte ab mit dem Hinweis auf das schwebende Rechtsverfahren - seine Behörde hat die Kommunalaufsicht. Fast die wortgleiche Entschuldigung kommt aus dem Innenministerium verbunden mit dem Hinweis auf die kommunale Selbstverwaltung. Leonberg muss sich selbst helfen - rücken wir also zusammen.
LKZ im Gespräch, Montag, 12. April, im Leo-Center, 20 Uhr. Podiumsgespräch mit der Leonberger Kommunalpolitik - Moderation: Redaktionsleiter Michael Schmidt.
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