Stimmen der Jugend
Artikel aus der Nord-Rundschau, S-Innenstadt vom 16.03.2010
Die Würfel sind gefallen: 248 Jugendliche sind am Freitag zu Jugendräten gewählt worden. Mehr als doppelt so viele Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt: Mit 502 Jugendlichen erreichte die Kandidatensuche zur Jugendratswahl in Stuttgart eine neue Rekordbeteiligung. Auf die Wahlberechtigten konnte der Funke der Begeisterung jedoch größtenteils nicht überspringen: Mit 6554 Wählern lag die Wahlbeteiligung im Schnitt bei 28,8 Prozent und damit kaum über dem Ergebnis des Vorjahres von 28,6 Prozent. "Es wäre schön gewesen, die 30-Prozent-Marke zu knacken", sagt Roland Kelm, der in 21 Stadtbezirken die Jugendräte betreut. Dennoch sei das Ergebnis zufriedenstellend. Am Montag, 12. April, werden die neuen Jugendräte von Oberbürgermeister Wolfgang Schuster im Rathaus begrüßt und die Ausscheidenden verabschiedet. In den konstituierenden Sitzungen werden dann in den kommenden Wochen in allen Stadtbezirken die Sprecher und deren Stellvertreter gewählt. Ebenso bestimmen die neuen Jugendräte jeweils drei Delegierte aus ihren Reihen, die sich dann im gesamtstädtischen Jugendrat mit bezirksübergreifenden Themen beschäftigen.
Die Ergebnisse der Jugendräte im Stuttgarter Norden sehen wie folgt aus: In Weilimdorf haben von 1596 Wahlberechtigten 496 ihre Stimmen abgegeben. Mit 29,8 Prozent liegt die Beteiligung damit knapp über dem Durchschnitt der Bezirke insgesamt. Von den 26 Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt hatten, sind 16 in das junge Gremium gewählt worden. Sechs von ihnen waren bereits im Jugendrat der vergangenen Legislaturperiode vertreten. Jutta Dünkel-Mutschler vom Bezirksamt freut sich darüber, dass alle Stimmzettel gültig waren und kein einziger dabei gewesen sei, auf dem Beleidigungen gestanden hätten.
In Stammheim haben sich die 624 Wahlberechtigten durch ihre besonders hohe Beteiligung hervorgetan. Sie lag exakt bei 37,5 Prozent und war damit höher als anderswo im Stadtgebiet. Elf Sitze zählt der Stammheimer Jugendrat.
Mit 35,8 Prozent war die Wahlbeteiligung in Botnang nur unwesentlich niedriger als in Stammheim. "Im Vergleich zu den letzten Jugendratswahlen waren es bei uns sogar 5 Prozent mehr", sagt Botnangs Bezirksvorsteher Wolfgang Stierle. Insgesamt hatten sich 14 Kandidaten zur Wahl gestellt. Der neue Botnanger Jugendrat wird 11 Plätze haben. Die erste Sitzung ist für den April vorgesehen.
In Feuerbach wurden 2803 gültige Stimmen abgegeben. Von den 1194 Wahlberechtigten beteiligten sich 369 an der Abstimmung. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,9 Prozent. 13 Sitze wurden vergeben. Weil zwei Kandidaten mit der exakt gleichen Stimmenzahl auf dem 13. Platz landeten, musste einer gelost werden.
Die meisten Bewerber hatte es in Zuffenhausen gegeben. Dort waren 52 Kandidaten angetreten, 16 Plätze stehen zur Verfügung. "Mit der Wahlbeteiligung sind wir sehr zufrieden", sagt Karin Buschkühl vom Bezirksamt. 5665 Stimmen sind abgegeben worden, 32,7 Prozent der 1773 Wahlberechtigten haben ihre Kreuze gemacht. Da einige Kandidaten die gleiche Stimmenzahl bekommen haben, musste zum Teil gelost werden, um die Reihenfolge der Nachrücker zu bestimmen. Kurz nach 17.30 Uhr am Freitag waren die Stimmen ausgezählt, danach ist dann im Kinder- und Jugendhaus die Wahlparty gefeiert worden. Bei einem Einführungsseminar am 26. und 27. März sollen sich die neuen Zuffenhäuser Jugendräte kennenlernen.
Die Ergebnisse der Jugendräte im Stuttgarter Norden sehen wie folgt aus: In Weilimdorf haben von 1596 Wahlberechtigten 496 ihre Stimmen abgegeben. Mit 29,8 Prozent liegt die Beteiligung damit knapp über dem Durchschnitt der Bezirke insgesamt. Von den 26 Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt hatten, sind 16 in das junge Gremium gewählt worden. Sechs von ihnen waren bereits im Jugendrat der vergangenen Legislaturperiode vertreten. Jutta Dünkel-Mutschler vom Bezirksamt freut sich darüber, dass alle Stimmzettel gültig waren und kein einziger dabei gewesen sei, auf dem Beleidigungen gestanden hätten.
In Stammheim haben sich die 624 Wahlberechtigten durch ihre besonders hohe Beteiligung hervorgetan. Sie lag exakt bei 37,5 Prozent und war damit höher als anderswo im Stadtgebiet. Elf Sitze zählt der Stammheimer Jugendrat.
Mit 35,8 Prozent war die Wahlbeteiligung in Botnang nur unwesentlich niedriger als in Stammheim. "Im Vergleich zu den letzten Jugendratswahlen waren es bei uns sogar 5 Prozent mehr", sagt Botnangs Bezirksvorsteher Wolfgang Stierle. Insgesamt hatten sich 14 Kandidaten zur Wahl gestellt. Der neue Botnanger Jugendrat wird 11 Plätze haben. Die erste Sitzung ist für den April vorgesehen.
In Feuerbach wurden 2803 gültige Stimmen abgegeben. Von den 1194 Wahlberechtigten beteiligten sich 369 an der Abstimmung. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,9 Prozent. 13 Sitze wurden vergeben. Weil zwei Kandidaten mit der exakt gleichen Stimmenzahl auf dem 13. Platz landeten, musste einer gelost werden.
Die meisten Bewerber hatte es in Zuffenhausen gegeben. Dort waren 52 Kandidaten angetreten, 16 Plätze stehen zur Verfügung. "Mit der Wahlbeteiligung sind wir sehr zufrieden", sagt Karin Buschkühl vom Bezirksamt. 5665 Stimmen sind abgegeben worden, 32,7 Prozent der 1773 Wahlberechtigten haben ihre Kreuze gemacht. Da einige Kandidaten die gleiche Stimmenzahl bekommen haben, musste zum Teil gelost werden, um die Reihenfolge der Nachrücker zu bestimmen. Kurz nach 17.30 Uhr am Freitag waren die Stimmen ausgezählt, danach ist dann im Kinder- und Jugendhaus die Wahlparty gefeiert worden. Bei einem Einführungsseminar am 26. und 27. März sollen sich die neuen Zuffenhäuser Jugendräte kennenlernen.
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