Marbacher Malschüler lernen vom großen Meister
Artikel aus der Marbacher Zeitung vom 16.03.2010
Das Malen bei einem echten Künstler zu lernen, ist etwas ganz Besonderes. Schüler aus zwei neunten Klassen der Marbacher Anne-Frank-Realschule sind in der vergangenen Woche in diesen Genuss bei dem russischen Künstlerehepaar Boris und Alla Zabirochin gekommen. Gestern besuchten die Mädchen und Jungen seine laufende Ausstellung in der Marbacher Wendelinskapelle.
Der 62-Jährige aus St. Petersburg benutzt für seine Bilder Tempera, Gouache, Aquarell- und Acrylfarben. Außerdem experimentiert er gern und hat viel Freude an der Arbeit mit Kindern. Als Gastdozenten besuchten die Eheleute die Klassen 9 a und 9 c, die von der Lehrerin Eva Hartstang in Bildender Kunst unterrichtet werden. In zwei Workshops kümmerten sich Boris und Alla Zabirochin um die 24 Jugendlichen. Während des Kurses erzählte Zabirochin das Märchen vom Feuervogel. Dieses Tier haben die Schüler dann mit Temperafarben zu Papier gebracht, erzählt die Referendarin Anna Angele. Die Schüler lernten bei dem freischaffenden Künstler eine besondere Technik: Zuerst musste das Aquarellpapier befeuchtet, danach zusammengeknüllt und wieder auseinander gefaltet werden. "Dabei musste man aufpassen, dass es nur feine Knicke gibt", berichtet Eugenia Kaufmann. Der 15-Jährigen gefällt an dem Malstil von Zabirochin, "dass die Motive so natürlich sind".
Alla Zabirochin ist Architektin und Künstlerin. In der Gruppe der 45-Jährigen wurde das perspektivische Zeichnen von Landschaften geübt. Tamer Akaygün hat ein Dorf aus der Froschperspektive skizziert. Und Benedikt Bluoss hat dabei das Drei-D-Zeichnen gelernt. "Das Schattieren war eine große Herausfordung", erzählt der 15-Jährige.
Weil der Malkurs bei den Künstlern die Schüler sehr beeindruckt hat, wollten die Jugendlichen auch die Werke von Zabirochin bewundern. "So haben sie mehr Verständnis und mehr Achtung vor der Kunst", sagt Monika Schreiber, die Inhaberin der Wendelinskapelle. Interessiert schauten sich die Realschüler in der Galerie um und begutachteten die insgesamt 69 Exponate aufmerksam. Schließlich sollte jeder Schüler seinen Favoriten finden. Gina Ambrosi und Lena Vosseler fanden das Bild "Wolken" am schönsten. "Weil die Farben so toll zusammenpassen", sagte Lena.
Auch dem Lehrmeister hat das Projekt großen Spaß gemacht. "Sie sind sehr lebendig", sagt Boris Zabirochin über die Neuntklässler. "Jedes Kind ist begabt. Man muss das Talent nur fördern."
Der 62-Jährige aus St. Petersburg benutzt für seine Bilder Tempera, Gouache, Aquarell- und Acrylfarben. Außerdem experimentiert er gern und hat viel Freude an der Arbeit mit Kindern. Als Gastdozenten besuchten die Eheleute die Klassen 9 a und 9 c, die von der Lehrerin Eva Hartstang in Bildender Kunst unterrichtet werden. In zwei Workshops kümmerten sich Boris und Alla Zabirochin um die 24 Jugendlichen. Während des Kurses erzählte Zabirochin das Märchen vom Feuervogel. Dieses Tier haben die Schüler dann mit Temperafarben zu Papier gebracht, erzählt die Referendarin Anna Angele. Die Schüler lernten bei dem freischaffenden Künstler eine besondere Technik: Zuerst musste das Aquarellpapier befeuchtet, danach zusammengeknüllt und wieder auseinander gefaltet werden. "Dabei musste man aufpassen, dass es nur feine Knicke gibt", berichtet Eugenia Kaufmann. Der 15-Jährigen gefällt an dem Malstil von Zabirochin, "dass die Motive so natürlich sind".
Alla Zabirochin ist Architektin und Künstlerin. In der Gruppe der 45-Jährigen wurde das perspektivische Zeichnen von Landschaften geübt. Tamer Akaygün hat ein Dorf aus der Froschperspektive skizziert. Und Benedikt Bluoss hat dabei das Drei-D-Zeichnen gelernt. "Das Schattieren war eine große Herausfordung", erzählt der 15-Jährige.
Weil der Malkurs bei den Künstlern die Schüler sehr beeindruckt hat, wollten die Jugendlichen auch die Werke von Zabirochin bewundern. "So haben sie mehr Verständnis und mehr Achtung vor der Kunst", sagt Monika Schreiber, die Inhaberin der Wendelinskapelle. Interessiert schauten sich die Realschüler in der Galerie um und begutachteten die insgesamt 69 Exponate aufmerksam. Schließlich sollte jeder Schüler seinen Favoriten finden. Gina Ambrosi und Lena Vosseler fanden das Bild "Wolken" am schönsten. "Weil die Farben so toll zusammenpassen", sagte Lena.
Auch dem Lehrmeister hat das Projekt großen Spaß gemacht. "Sie sind sehr lebendig", sagt Boris Zabirochin über die Neuntklässler. "Jedes Kind ist begabt. Man muss das Talent nur fördern."
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