Die 4. Revolution - Energy Autonomy
Grüne Energie statt Endlager
Iris Benker , veröffentlicht am 18.03.2010
Filmbeschreibung
Es klingt wie ein Märchen: saubere Energie aus Kohle, genauer gesagt, aus einem umweltfreundlichen Kohlekraftwerk. Die Energielobbyisten versprechen das Wunderland. Doch ihre Seifenblase zerplatzt ebenso schnell, wie sie schön schillern konnte. Sauber bedeutet in diesem Fall nur, das frei werdende Kohlendioxid ins Endlager unter der Erdoberfläche zu pumpen. Das versteht Fatih Birol von der Internationalen Energieagentur also unter umweltfreundlich: aus den Augen, aus dem Sinn.
Mit einer Dokumentation über erneuerbare Energien tritt der Filmemacher Carl-A. Fechner solchem Denken entgegen und zeigt Alternativen auf. "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" verspricht die Möglichkeit der radikalen Umstrukturierung des Energiemarktes: weg von fossilen Brennstoffen, hin zu Sonnen- und Windenergie. Diese Revolution würde die großen Energiekonzerne entmachten, träten an die Stelle weniger großer Kohle- und Atommeiler viele kleine Kraftwerke, die erneuerbare Energien nutzen.
Dass dieser Ansatz nicht utopisch ist, will Fechner anhand einer dänischen Halbinsel aufzeigen, deren 50 000 Einwohner bereits seit der Ölkrise der siebziger Jahre komplett durch Windenergie versorgt werden. So viele praktische Beispiele der Film auch sammelt, er ist vor allem Sprachrohr für Energievisionen. So kommen unter anderem der Politiker Hermann Scheer, Vorsitzender des Weltrats Erneuerbare Energien, und der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zu Wort.
Aus der Subjektivität seiner Dokumentation macht Fechner keinen Hehl. Fast schon mutet "Die 4. Revolution" wie ein Werbefilm an, der seinen Zweck bestens erfüllt. Am Ende fällt es schwer, Fatih Birols Mahnung Glauben zu schenken, es sei utopisch, den Energiebedarf der Gesellschaft innerhalb weniger Jahrzehnte durch erneuerbare Energien zu decken.
Mit einer Dokumentation über erneuerbare Energien tritt der Filmemacher Carl-A. Fechner solchem Denken entgegen und zeigt Alternativen auf. "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" verspricht die Möglichkeit der radikalen Umstrukturierung des Energiemarktes: weg von fossilen Brennstoffen, hin zu Sonnen- und Windenergie. Diese Revolution würde die großen Energiekonzerne entmachten, träten an die Stelle weniger großer Kohle- und Atommeiler viele kleine Kraftwerke, die erneuerbare Energien nutzen.
Dass dieser Ansatz nicht utopisch ist, will Fechner anhand einer dänischen Halbinsel aufzeigen, deren 50 000 Einwohner bereits seit der Ölkrise der siebziger Jahre komplett durch Windenergie versorgt werden. So viele praktische Beispiele der Film auch sammelt, er ist vor allem Sprachrohr für Energievisionen. So kommen unter anderem der Politiker Hermann Scheer, Vorsitzender des Weltrats Erneuerbare Energien, und der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zu Wort.
Aus der Subjektivität seiner Dokumentation macht Fechner keinen Hehl. Fast schon mutet "Die 4. Revolution" wie ein Werbefilm an, der seinen Zweck bestens erfüllt. Am Ende fällt es schwer, Fatih Birols Mahnung Glauben zu schenken, es sei utopisch, den Energiebedarf der Gesellschaft innerhalb weniger Jahrzehnte durch erneuerbare Energien zu decken.
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