Mensch Kotschie
Nach Osnabrück, die Sonne putzen
Ulrich Kriest, veröffentlicht am 18.03.2010
Filmbeschreibung
Sind wir nicht alle früher oder später irgendwie Kotschie? Oder jedenfalls die knappe Hälfte von uns? Ach ja, die männliche Menopause ... Dem Bauleiter und Familienvater Jürgen Kotschie (Stefan Kurt) gerät kurz vor dem fünfzigsten Geburtstag das Leben aus den Fugen. Sich automatisch öffnende Glastüren bleiben ihm plötzlich verschlossen, Wasserhähne beginnen ein Eigenleben, im Baumarkt wird er von den Mitarbeitern ignoriert, der demente Vater klammert sich an die TV-Fernbedienung und der Sohn ist ein Nichtsnutz.
Eines Tages wirft er kurzentschlossen sein Handy aus dem Autofenster, stellt das Navi aus und macht sich auf nach Osnabrück, die Sonne putzen. Regisseur Norbert Baumgarten und sein Kameramann Lars Lenski erzählen diese Geschichte als Alltagsgroteske mit surrealen Zügen. Jede Einstellung hat gewissermaßen Poster-Qualitäten, dazu hören wir fortwährend Bach-Variationen. Natürlich a-cappella gesungen, damit etwas Ironie in die Melancholie kommt. Nach zehn Minuten hat der berechenbar-unberechenbare "Mensch Kotschie" sein Pulver verschossen, danach macht das "luschtig"-aufgekratzte Kunstgewerbe nur noch schlechte Laune.
Eines Tages wirft er kurzentschlossen sein Handy aus dem Autofenster, stellt das Navi aus und macht sich auf nach Osnabrück, die Sonne putzen. Regisseur Norbert Baumgarten und sein Kameramann Lars Lenski erzählen diese Geschichte als Alltagsgroteske mit surrealen Zügen. Jede Einstellung hat gewissermaßen Poster-Qualitäten, dazu hören wir fortwährend Bach-Variationen. Natürlich a-cappella gesungen, damit etwas Ironie in die Melancholie kommt. Nach zehn Minuten hat der berechenbar-unberechenbare "Mensch Kotschie" sein Pulver verschossen, danach macht das "luschtig"-aufgekratzte Kunstgewerbe nur noch schlechte Laune.
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Highlights am 28.05.
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