Stammheimer Straßen sind besser als der Stuttgarter Durchschnitt
Artikel aus der Nord-Rundschau, S-Innenstadt vom 16.04.2010
Wir brauchten 12,5 Millionen Euro jährlich, um den Zustand der Straßen nicht weiter zurückfallen zu lassen", erklärte Michael Ilk, der zuständige Abteilungsleiter beim Stuttgarter Tiefbauamt, den Stammheimer Bezirksbeiräten am Dienstagabend. Statt der 12,5 Millionen Euro sei aber nur die Hälfte dieser Summe für die Reparatur von Schäden vorgesehen. "Für die Jahre 2010 und 2011 haben wir vom Gemeinderat jeweils 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekommen." Zum Vergleich: Im Jahr 1980 waren dem Tiefbauamt für derlei Aufgaben noch umgerechnet 10,6 Millionen Euro bewilligt worden. "Allein um die neu entstandenen Winterschäden in Stuttgart zu beseitigen, brauchten wir 1,1 Millionen, wir haben dafür aber nur 600 000 bis 700 000 Euro zur Verfügung." Wo nicht repariert werden könne, stelle man eben Schilder mit dem Hinweis "Straßenschäden" auf, sagte Michael Ilk.
In Stammheim habe sich der Straßenzustand in den vergangenen Jahren ebenfalls etwas verschlechtert. In den Jahren 2005 und 2006 habe man alle 1350 Straßenkilometer des Stuttgarter Stadtgebiets unter die Lupe genommen und bewertet. Dabei wurden Noten von 1 (sehr gut) bis 5 (unmittelbarer Handlungsbedarf) verteilt. Vor allem die Noten 4 und 5 seien für das Amt von Interesse, denn in diesen Fällen müsste mehr oder weniger dringend etwas getan werden. Damals erhielten 20 Prozent der Straßen die Noten 4 oder 5. In Stammheim waren es nur 14 Prozent. Bei einer erneuten Untersuchung im Jahr 2009 seien bereits 24 Prozent der Straßen in eine der beiden unteren Kategorien gesunken. Wie sich die Güte der Straßen und Wege im Stadtbezirk im Vergleich entwickelt hat, konnte Ilk am Dienstag noch nicht in Zahlen ausdrücken. Aber: "Der Zustand der Straßen in Stammheim ist schlechter geworden." Es sei aber nicht so dramatisch wie in der Gesamtstadt. Einen positiven Effekt hätten die Umbauarbeiten zur Stadtbahn. Sie führten mittel- und langfristig zu besseren Straßen und Gehwegen. "Momentan sind wohl viele Anwohner genervt von den Bauarbeiten, aber qualitativ machen wir einen Sprung nach vorne."
Im Jahr 2009 seien von Seiten der Stadt 120 000 Euro für Straßen und 40 000 Euro für Gehwege ausgegeben worden. Beispielsweise an der Wolle-Kriwanek-Straße (26 000 Euro), am Ehniweg (22 000 Euro), am Goldkäferweg (24 000 Euro) und an der Freihofstraße (10 000 Euro). Gehwege seien unter anderem am Puppenweg und am Emerholzweg erneuert worden, sagte Ilks Mitarbeiter Wolfram Bott. In diesem Jahr stünden im Stadtbezirk 105 000 Euro für Straßen und 35 000 Euro für Gehwege zur Verfügung. Bereits ausgeführt seien Arbeiten an der Kornwestheimer Straße, an der Heutingsheimer Straße und am Ehniweg. Noch auf der Agenda stünden die Fahrbahn der Straße Im Grasgarten sowie Reparaturen im Marco-Polo-Weg. An der Freihofstraße wurden bereits neue Platten verlegt; auf der Schweinfurthstraße sollen für 10 000 Euro Reparaturen durchgeführt werden. "Dort bröckeln uns die Bordsteine weg", sagte Bott. "Die Arbeiten sind beauftragt."
Weitere Maßnahmen in diesem Jahr seien die Befestigung des Brunnenvorplatzes sowie die Einrichtung der Stromversorgung auf dem Kirchplatz und vor der Begegnungsstätte. "Hier stehen wir in Kontakt mit Firmen, ich werde aber noch im Bezirksbeirat über den aktuellen Stand berichten, bevor ein neuer Stromverteiler installiert wird."
In Stammheim habe sich der Straßenzustand in den vergangenen Jahren ebenfalls etwas verschlechtert. In den Jahren 2005 und 2006 habe man alle 1350 Straßenkilometer des Stuttgarter Stadtgebiets unter die Lupe genommen und bewertet. Dabei wurden Noten von 1 (sehr gut) bis 5 (unmittelbarer Handlungsbedarf) verteilt. Vor allem die Noten 4 und 5 seien für das Amt von Interesse, denn in diesen Fällen müsste mehr oder weniger dringend etwas getan werden. Damals erhielten 20 Prozent der Straßen die Noten 4 oder 5. In Stammheim waren es nur 14 Prozent. Bei einer erneuten Untersuchung im Jahr 2009 seien bereits 24 Prozent der Straßen in eine der beiden unteren Kategorien gesunken. Wie sich die Güte der Straßen und Wege im Stadtbezirk im Vergleich entwickelt hat, konnte Ilk am Dienstag noch nicht in Zahlen ausdrücken. Aber: "Der Zustand der Straßen in Stammheim ist schlechter geworden." Es sei aber nicht so dramatisch wie in der Gesamtstadt. Einen positiven Effekt hätten die Umbauarbeiten zur Stadtbahn. Sie führten mittel- und langfristig zu besseren Straßen und Gehwegen. "Momentan sind wohl viele Anwohner genervt von den Bauarbeiten, aber qualitativ machen wir einen Sprung nach vorne."
Im Jahr 2009 seien von Seiten der Stadt 120 000 Euro für Straßen und 40 000 Euro für Gehwege ausgegeben worden. Beispielsweise an der Wolle-Kriwanek-Straße (26 000 Euro), am Ehniweg (22 000 Euro), am Goldkäferweg (24 000 Euro) und an der Freihofstraße (10 000 Euro). Gehwege seien unter anderem am Puppenweg und am Emerholzweg erneuert worden, sagte Ilks Mitarbeiter Wolfram Bott. In diesem Jahr stünden im Stadtbezirk 105 000 Euro für Straßen und 35 000 Euro für Gehwege zur Verfügung. Bereits ausgeführt seien Arbeiten an der Kornwestheimer Straße, an der Heutingsheimer Straße und am Ehniweg. Noch auf der Agenda stünden die Fahrbahn der Straße Im Grasgarten sowie Reparaturen im Marco-Polo-Weg. An der Freihofstraße wurden bereits neue Platten verlegt; auf der Schweinfurthstraße sollen für 10 000 Euro Reparaturen durchgeführt werden. "Dort bröckeln uns die Bordsteine weg", sagte Bott. "Die Arbeiten sind beauftragt."
Weitere Maßnahmen in diesem Jahr seien die Befestigung des Brunnenvorplatzes sowie die Einrichtung der Stromversorgung auf dem Kirchplatz und vor der Begegnungsstätte. "Hier stehen wir in Kontakt mit Firmen, ich werde aber noch im Bezirksbeirat über den aktuellen Stand berichten, bevor ein neuer Stromverteiler installiert wird."
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