Legenden auf Solitude-Rallye-Spuren
Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 27.05.2010
Es dürfte ein bisschen wie Warmfahren klingen, wenn heute gegen Mittag vor dem Böblinger Meilenwerk mehr als 30 Oldtimer aufröhren zur Rallye Solitude Revival - erste Zeitkontrolle wird gegen 13 Uhr am Glemseck sein.
Wie berichtet soll hier im nächsten Sommer der 125. Geburtstag des Automobils gefeiert werden. Es sind nicht sonderlich viele, aber außergewöhnlich seltene Fahrzeuge, die da unter der Regie des fast schon aristokratischen "Württembergischen Automobilclubs 1899" und der Initiative Solitude Revival an den Start rollen und zwei Tage auf alten Rallyekursen gen Frankreich rollen. In den Sechzigern zählte auch der Porschewerksfahrer Herbert Linge zu den Teilnehmern jener Solitude Rallye, die teilweise Strecken der "Monte Carlo" nutzte. Heute wird der Weissacher Ehrenbürger die Sache mit seinem ehemaligen Porsche-Rennleiter Peter Falk ein wenig ruhiger angehen. In einem 356er Porsche Abarth mit Baujahr 61 sorgen die beiden für echtes Rallyefeeling, ein noch historischeres Glanzlicht gibt einmal mehr der Heimerdinger Mercedes-Spezialist Klaus Kienle ab: Er hat sich mit einem historischen Kompressorrennwagen angesagt.
Gute Möglichkeiten die Fahrer und Fahrzeuge zu erleben, bietet ein "Citysprint" am Samstag, 29. Mai gegen 15 Uhr in Tiefenbronn. Der Oldtimerfan und Clubvorstand Dieter Röscheisen hat eine Straße im Ortskern abgesperrt, auf der die Fahrer ein Schaulaufen anbieten. Eine Stunde später gibt es in der Rutesheimer Straße in Renningen einen ganz besonderen Kontrollpunkt. Gourmetkoch Andreas Walker setzt auf Currywürste für die Rallyepiloten.
Vermutlich dürfte er damit ein echtes Kontrastprogramm schaffen, plagen sich die Oldtimerfans doch zwei Tage zumeist ohne Servolenkung über enge Schwarzwaldstraßen und müssen dann auch noch in einem Fünf-Sterne-Hotel in Hinterzarten logieren. Da kommt Deftiges wohl auch bei feinen Herrschaften gut an. Den Schlusspunkt bietet auch das Meilenwerk in Böblingen. Das privat geführte Oldtimerzentrum konnte sich als Start- und Zielort für die Veteranen-Rallye profilieren - vor einigen Jahren startete das Reviaval standesgemäß vom Schloss Solitude aus. Und da kochte ja auch "nur" der Jörg Mink auf Sterneniveau.
Mehr Informationen im Internet unter
www.solitude-historic.de
Wie berichtet soll hier im nächsten Sommer der 125. Geburtstag des Automobils gefeiert werden. Es sind nicht sonderlich viele, aber außergewöhnlich seltene Fahrzeuge, die da unter der Regie des fast schon aristokratischen "Württembergischen Automobilclubs 1899" und der Initiative Solitude Revival an den Start rollen und zwei Tage auf alten Rallyekursen gen Frankreich rollen. In den Sechzigern zählte auch der Porschewerksfahrer Herbert Linge zu den Teilnehmern jener Solitude Rallye, die teilweise Strecken der "Monte Carlo" nutzte. Heute wird der Weissacher Ehrenbürger die Sache mit seinem ehemaligen Porsche-Rennleiter Peter Falk ein wenig ruhiger angehen. In einem 356er Porsche Abarth mit Baujahr 61 sorgen die beiden für echtes Rallyefeeling, ein noch historischeres Glanzlicht gibt einmal mehr der Heimerdinger Mercedes-Spezialist Klaus Kienle ab: Er hat sich mit einem historischen Kompressorrennwagen angesagt.
Gute Möglichkeiten die Fahrer und Fahrzeuge zu erleben, bietet ein "Citysprint" am Samstag, 29. Mai gegen 15 Uhr in Tiefenbronn. Der Oldtimerfan und Clubvorstand Dieter Röscheisen hat eine Straße im Ortskern abgesperrt, auf der die Fahrer ein Schaulaufen anbieten. Eine Stunde später gibt es in der Rutesheimer Straße in Renningen einen ganz besonderen Kontrollpunkt. Gourmetkoch Andreas Walker setzt auf Currywürste für die Rallyepiloten.
Vermutlich dürfte er damit ein echtes Kontrastprogramm schaffen, plagen sich die Oldtimerfans doch zwei Tage zumeist ohne Servolenkung über enge Schwarzwaldstraßen und müssen dann auch noch in einem Fünf-Sterne-Hotel in Hinterzarten logieren. Da kommt Deftiges wohl auch bei feinen Herrschaften gut an. Den Schlusspunkt bietet auch das Meilenwerk in Böblingen. Das privat geführte Oldtimerzentrum konnte sich als Start- und Zielort für die Veteranen-Rallye profilieren - vor einigen Jahren startete das Reviaval standesgemäß vom Schloss Solitude aus. Und da kochte ja auch "nur" der Jörg Mink auf Sterneniveau.
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